đŸ””âšȘ🔮 Die aktuelle Lage in unserem Liveticker – SWR Aktuell – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird langsam das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten und Vermissten steigt. Hier die Ereignisse der ersten Tage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle fĂŒr NotunterkĂŒnfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle fĂŒr NotunterkĂŒnfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, mĂŒsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei frĂŒheren Hochwasserkatastrophen hĂ€tten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb mĂŒsse man darĂŒber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit MinisterprÀsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die AufrÀumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfĂ€lzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchfĂŒhren +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfĂ€hig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar EindrĂŒcke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







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(4,7 MB | MP4)

+++ EinsatzkrĂ€fte kĂ€mpfen gegen Schlamm und MĂŒll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die AufrĂ€umarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. RettungskrĂ€fte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kĂ€mpfen die EinsatzkrĂ€fte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und MĂŒll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespĂŒlt worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ UnwetterschĂ€den bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschÀdigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeintrÀchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschÀdigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklÀrte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der OrtsbĂŒrgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschĂ€tzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestĂ€tigte TodesfĂ€lle. Das gab MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stĂŒnden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe fĂŒr Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekĂŒndigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land wĂŒrden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte fĂŒr die VerwĂŒstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







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+++ Weitere HilfskrĂ€fte aus Baden-WĂŒrttemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-WĂŒrttemberg weitere HilfskrĂ€fte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zustĂ€ndigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-FĂŒhrungsunterstĂŒtzung Baden-WĂŒrttemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-WĂŒrttembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp fĂŒr Spenden am NĂŒrburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am NĂŒrburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am NĂŒrburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer FlĂ€che, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brĂ€chten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den NĂŒrburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das fĂŒhre zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade fĂŒr die RettungskrĂ€fte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stÀrksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prĂ€gt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren NiederschlĂ€gen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwĂŒrdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die WasserstĂ€nde bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes fĂŒr Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe fĂŒr Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land ĂŒbernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung fĂŒr den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat JĂŒrgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu ĂŒbernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur BewĂ€ltigung der verheerenden Unwetterkatastrophe ĂŒberstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zustĂ€ndiger Landesbehörde fĂŒr den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt wĂŒrden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. UnterstĂŒtzt wĂŒrden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem HunsrĂŒck und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 EinsatzkrĂ€fte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum NĂŒrburgring, wie das DRK mitteilte. Es wĂŒrden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 FachkrĂ€fte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 EinsatzkrĂ€fte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kĂŒndigte weitere EinsatzkrĂ€fte aus den LandesverbĂ€nden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hĂ€tten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am NĂŒrburgring eine Werkstatt fĂŒr Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große SchĂ€den erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen ĂŒberschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach UnterstĂŒtzung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwĂ€rtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschĂ€ftigt. Sie mĂŒssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die FunktionstĂŒchtigkeit ĂŒberprĂŒfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugÀnglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den EinsatzkrÀften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des PolizeiprÀsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugÀnglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die WasserhochbehĂ€lter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschĂ€digt wurden. Betroffen sei etwa der HochbehĂ€lter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die HochbehĂ€lter mit Wasser von außerhalb wieder befĂŒllt werden sollen. Das solle etwa ĂŒber Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation fĂŒr Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfĂ€lzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, GrĂŒne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befĂŒrchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das PolizeiprĂ€sidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat JĂŒrgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gĂ€be.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf ĂŒber 110 erhöht. Unser tiefes MitgefĂŒhl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der StĂ€dte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden mĂŒsse. Das sagte HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mĂŒsse verstĂ€rkt und die FrĂŒhwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge mĂŒsse gefördert werden. So mĂŒsse jeder Haushalt ĂŒber ein batteriebetriebenes Radio verfĂŒgen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von KellerrĂ€umen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven mĂŒsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kĂŒndigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro fĂŒr die Opfer der Flutkatastrophe angekĂŒndigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan fĂŒr die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz ĂŒber die LĂ€nder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten UnterstĂŒtzung brauche. Zudem kĂŒndigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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