🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







Video herunterladen
(4,7 MB | MP4)

+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







Video herunterladen
(189,2 MB | MP4)

+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







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+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







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+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







Video herunterladen
(4,7 MB | MP4)

+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







Video herunterladen
(189,2 MB | MP4)

+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







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(4,7 MB | MP4)

+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







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+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







Video herunterladen
(4,7 MB | MP4)

+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







Video herunterladen
(189,2 MB | MP4)

+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







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+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







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+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







Video herunterladen
(4,7 MB | MP4)

+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







Video herunterladen
(189,2 MB | MP4)

+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







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(4,7 MB | MP4)

+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







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+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







Video herunterladen
(4,7 MB | MP4)

+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







Video herunterladen
(189,2 MB | MP4)

+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
00:00 Uhr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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🔵⚪🔴 Hochwasser in RLP: Die Entwicklungen bis zum 20. Juli – Landing Page


Nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Norden des Landes wird das ganze Ausmaß deutlich. Die Zahl der Toten steigt und viele Menschen werden weiter vermisst. Hier die aktuelle Lage:

Sonntag (18. Juli)

+++ Kreis Ahrweiler richtet Stelle für Notunterkünfte ein +++
23:30 Uhr

Der Kreis Ahrweiler hat eine Stelle für Notunterkünfte eingerichtet. Wer eine Unterkunft stellen könne oder vom Hochwasser betroffen sei und eine Unterkunft benötige, könne sich im Internet registrieren unter: kreis-ahrweiler.de/notunterkunft/ .

+++ Arbeit des Katastrophenschutzes hinterfragen +++
23:15 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert, dass die Arbeit des Katastrophenschutzes bei den Überschwemmungen aufgearbeitet wird. Nachdem die unmittelbare Hilfe geleistet worden sei, müsse auch geschaut werden, ob es Dinge gebe, die schief gelaufen seien, sagte er bei “Bild live”. Anders als bei früheren Hochwasserkatastrophen hätten die Menschen diesmal nicht Stunden oder Tage gehabt, um sich vorzubereiten. Deshalb müsse man darüber reden, ob ausreichend Vorsorge getroffen worden sei.

+++ SWR Extra: Der Tag in der Katastrophenregion +++
21:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntag zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Die Aufräumarbeiten sind beschwerlich und manche Orte werden noch aus der Luft versorgt. Eine Zusammenfassung des Tages im SWR Extra.






+++ Lewentz spricht von 116 Toten ++
20:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz geht davon aus, dass nach der Flut-Katastrophe im Kreis Ahrweiler noch mehr Tote gefunden werden, “weil wir jetzt anfangen, Keller leer zu pumpen”. Er sprach am Sonntagabend von 116 Toten im Kreis Ahrweiler. Die Zahl der Vermissten – zuletzt war von 3.000 die Rede – werde noch relativiert werden. 






+++ Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf kann keine Impfungen mehr durchführen +++
18:45 Uhr

Die Hochwasserkatastrophe an der Ahr hat auch Auswirkungen auf die Corona-Impfungen im Landkreis Ahrweiler. Das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sei nicht mehr funktionsfähig und dauerhaft außer Betrieb, teilte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Sonntag mit. Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine könnten am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, etwa in Koblenz, Neuwied oder Lahnstein.

+++ Viele Orte in Eifel und Ahrtal betroffen +++
18:30 Uhr

Es geht nicht nur um die Eifelgemeinde Schuld, die von den Wassermassen schwer getroffen wurde. Es sind viele Orte betroffen in der Eifel und im Ahrtal. Hier sind ein paar Eindrücke von da, wo wir hingekommen sind, mit der Kamera.







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(4,7 MB | MP4)

+++ Einsatzkräfte kämpfen gegen Schlamm und Müll +++
18:15 Uhr

In der Region Trier schreiten die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe voran. Rettungskräfte und Helfer beseitigen in Kordel oder dem Trierer Stadtteil Ehrang Berge von Unrat und Schlammteppichen. In Kordel hat sich die Lage inzwischen gebessert, wie etwa bei der Strom- und Trinkwasserversorgung. Trotzdem kämpfen die Einsatzkräfte und viele Bewohnerinnen und Bewohner weiter gegen Schlamm und Müll.






+++ Viele Opfer teilweise noch nicht identifiziert +++
17:00 Uhr

Mindestens 112 Menschen sind im Kreis Ahrweiler durch das Hochwasser ums Leben gekommen. Noch ist bei vielen Opfern unklar, woher sie kamen, so die Polizei. Durch die starke Strömung des Hochwassers seien Menschen zum Teil kilometerweit von ihren Heimatorten weggespült worden, sagte ein Polizeisprecher dem SWR. Daher könne man vom Auffindungsort nicht auf die Herkunft der Opfer schließen, heißt es weiter.

+++ Unwetterschäden bei der Bahn – Handynetz repariert +++
16:15 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche durch die Unwetter der vergangenen Tage machen der Bahn zu schaffen. Ein Bahnsprecher sagte, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seien 80 Stationen und Haltepunkte beschädigt. 600 Kilometer Gleise seien kaputt. Der Zugverkehr werde noch lange beeinträchtigt sein. Dagegen konnte der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland nach eigenen Angaben das durch die Unwetterkatastrophe beschädigte Handynetz vielerorts wieder herstellen. Seit Freitag arbeiten Techniker daran im Dauereinsatz, wie der Mobilfunkanbieter am Sonntag erklärte. Inzwischen habe man so an mehr als zwei Dritteln der Standorte, die von einem Stromausfall betroffen waren, das Mobilfunknetz wieder instandgesetzt.

+++ “Diese Flut wird Narben hinterlassen”
16:00 Uhr

Der Ortsbürgermeister von Schuld, Hemut Lissi, sagte, man sei froh, dass der kleine Ort trotz der großen Zerstörungen keine Toten zu beklagen habe und bisher auch keine Vermissten. Aber man habe hier alles verloren. Der Schaden werde auf 31 bis 48 Millionen Euro geschätzt.






+++ Kreis Ahrweiler: Dreyer spricht von 112 Toten +++
15:00 Uhr

Nach der verheerenden Flut im Kreis Ahrweiler gibt es mittlerweile 112 bestätigte Todesfälle. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag in Adenau bekannt. Dreyer sagte, es werde Wochen und Monate dauern, den Landstrich in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Bund und Land stünden dabei den Betroffenen zur Seite.






+++ Merkel sagt Hilfe für Katastrophengebiete zu +++
14:15 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in den vom Hochwasser schwer getroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe angekündigt. “Wir stehen an Ihrer Seite, Bund und Land”, sagte sie am Sonntag in Adenau im Kreis Ahrweiler. Bund und Land würden dabei Hand in Hand arbeiten. Sie sei gekommen, um sich ein reales Bild von den “surrealen, gespenstischen Bildern” vor Ort zu verschaffen, sagte Merkel. “Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist.”






+++ SWR extra: Angela Merkel in Adenau +++
14:00 Uhr







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+++ Weitere Hilfskräfte aus Baden-Württemberg unterwegs nach Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Vier Tage nach den verheerenden Unwettern in Rheinland-Pfalz schickt Baden-Württemberg weitere Hilfskräfte in die von den Wassermassen betroffenen Gebiete. Auf Bitte der zuständigen Stellen in Rheinland-Pfalz habe sich am Sonntag erneut die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung Baden-Württemberg in den Kreis Ahrweiler begeben, so Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Diese bestehe aus mehreren Einheiten der Berufsfeuerwehren Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart. 

+++ Annahme-Stopp für Spenden am Nürburgring – Sortier-Helfer gesucht +++
13:30 Uhr

Der ADAC sucht dringend Freiwillige aus der Region, die am Nürburgring helfen können, die vielen Spenden zu sortieren. Sie sollten möglichst auch in den kommenden Tagen mitarbeiten. Am Nürburgring stapelten sich inzwischen Kleidung, Lebensmittel oder Hygieneartikel auf einer Fläche, die so groß ist wie drei Fußballfelder. Noch immer brächten viele Menschen in ihren Autos weitere Spenden an den Nürburgring. Der ADAC bittet, momentan darauf zu verzichten. Das führe zu viel Verkehr auf Straßen, die gerade für die Rettungskräfte freigehalten werden sollten. Zudem komme man mit dem Sortieren nicht mehr hinterher.

+++ Bundeskanzlerin Merkel in Schuld eingetroffen +++
12:30 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz eigetroffen. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde.






+++ Notfallmediziner: “Traumata werden Herausforderung sein”
12:30 Uhr

Der Mainzer Notfallmediziner Gerhard Trabert schildert seine Erlebnisse in Schuld (Kreis Ahrweiler), der am stärksten von der Kastastrophenflut betroffenen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Was machen die Erlebnisse auf kurze und auf lange Sicht mit Anwohnern und Helfern?






+++ Bundeskanzlerin Merkel wird in der Katastrophen-Region erwartet +++
12:15 Uhr






+++ Wetter- und Hochwasserlage an Mosel entspannt sich +++
11:45 Uhr

Die Hochwasserlage an Saar und Mosel entspannt sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes prägt Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen im Moseleinzugsgebiet. “Am heutigen Sonntag und am Montag bleibt es vielfach trocken. Bis einschließlich Freitag ist voraussichtlich nicht mit weiteren Niederschlägen zu rechnen”, hieß es am Sonntag. “Es werden keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet.” An der Obermosel fallen die Wasserstände bereits, wie die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz berichtete.

+++ Rheinland-Pfalz weitet psychosoziales Hilfsangebot aus +++
11:15 Uhr

Nach der Unwetterkatastrophe mit bislang 110 Todesopfern in Rheinland-Pfalz erweitert das Land die psychosoziale Hilfe für Angehörige und andere Betroffene. Unter der Nummer 0800/5758767 können Betroffene der Umweltkatastrophe ab Montag zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr psychologische Beratung oder einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz finden. Psychosoziale Akutbetreuung kann weiterhin unter der Nummer 0800/0010218 in Anspruch genommen werden.

+++ Land übernimmt die Einsatzleitung im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler +++
10:45 Uhr

Die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt seit Samstagabend beim Land Rheinland-Pfalz. Landrat Jürgen Pföhler hat das Land gebeten die Einsatzleitung zu übernehmen. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der verheerenden Unwetterkatastrophe überstIegen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten des örtlichen Katastrophenschutzes. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständiger Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

+++ Das DRK in Andernach benötigt Spenden +++
10:30 Uhr

Das DRK in Andernach ist weiterhin dringend auf Spenden angewiesen. Besonders benötigt würden Hygieneartikel, haltbare Konserven, Babynahrung und Gummistiefel. Unterstützt würden das DRK von den Pfadfinder, dem DLRG aus dem Hunsrück und anderen Freiwilligen.

+++ Weitere Hilfe aus Hessen und Norddeutschland +++
9:45 Uhr

250 Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Roten Kreuz in den Hochwasserregionen. Im Auftrag des Hessischen Innenministeriums liefere das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Trinkwasserversorgungsanlagen zum Nürburgring, wie das DRK mitteilte. Es würden vier 3.800-Liter-Tanks und zwei 7.000-Liter-Tanks sowie insgesamt 20 Ausgabestellen transportiert. Parallel dazu helfen 19 Fachkräfte bei der psychosozialen Notfallversorgung im Raum Ahrweiler. Seit Samstag sind zudem knapp 100 Einsatzkräfte auf 48 Krankentransportwagen auf dem Weg in die Katastrophenregionen. Auch das THW kündigte weitere Einsatzkräfte aus den Landesverbänden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an. Sie hätten den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.






+++ Bundesweite Hilfe bei Reparatur des Stromnetzes +++
9:30 Uhr

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe hat das Stromnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler große Schäden erlitten. Unter anderem sind viele Stromstationen überschwemmt oder weggerissen worden. Auf die Bitte nach Unterstützung der Ahrtal-Werke haben zahlreiche Unternehmen aus ganz Deutschland ihre Hilfe offeriert und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler geschickt. Vor Ort seien gegenwärtig mehr als 75 Personen ausschließlich mit der Stromnetzwiederherstellung beschäftigt. Sie müssten jede einzelne Stromstation in Augenschein nehmen, diese von Schlamm und Geröll befreien und die Funktionstüchtigkeit überprüfen, hieß es. Erst dann könnten diese womöglich wieder ans Netz.

+++ Polizei sucht mit Hubschraubern nach Opfern +++
7:15 Uhr

Nach der Hochwasserkatastrophe sucht die Polizei heute in den besonders schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler mit Hubschraubern nach weiteren Opfern. Dazu werden seit gestern Luftaufnahmen gemacht. Die Bilder werden dann mit anderen Aufnahmen und mit Kartenmaterial aus der Zeit vor dem Hochwasser der Ahr vergleichen. Danach werden Planquadrate gebildet und den Einsatzkräften gesagt, wo sie gezielt nach Menschen suchen sollen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz soll die einzelnen Sektoren in den schwer zugänglichen Gebieten im Kreis Ahrweiler bis Sonntagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen sein.

+++ Zunehmend Probleme bei der Wasserversorgung +++
6:45 Uhr

Die Wasserversorgung im Kreis Ahrweiler ist nach wie vor nicht gesichert. Wie der örtliche Wasserversorger mitteilt, sind mittlerweile auch die Wasserhochbehälter von Gemeinden leergelaufen, die nicht vom Hochwasser beschädigt wurden. Betroffen sei etwa der Hochbehälter von Reifferscheid, vom dem unter anderem auch die Gemeinde Winnerath bei Schuld betroffen ist. Der Wasserversorger sagt, dass die Hochbehälter mit Wasser von außerhalb wieder befüllt werden sollen. Das solle etwa über Tankfahrzeuge hergebracht werden. Außerdem sollen Wasseraufbereitungsanlagen organisiert werden und alte Brunnen reaktiviert werden. Problematisch ist dadurch etwa die Situation für Hotels in der Region, die Flutopfer aufgenommen haben.

++++ Merkel wird in Katastrophen-Region erwartet +++
6:00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht heute die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Rheinland-Pfalz. Ihr Ziel ist die Eifelgemeinde Schuld, die besonders schwer von der Flut-Katastrophe getroffen wurde. Merkel werde sich dort ein Bild von der Lage machen, hieß es. Im Anschluss ist um 14:30 Uhr ein Pressestatement in Adenau geplant – gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie den rheinland-pfälzischen Ministern Roger Lewentz (Innen, SPD), Anne Spiegel (Klimaschutz, Grüne) und Daniela Schmitt (Wirtschaft, FDP).

+++ Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler steigt auf mindestens 110 +++
5:15 Uhr

Bei der Hochwasserkatastrophe sind im Kreis Ahrweiler mindestens 110 Menschen gestorben. Das gab die Polizei Koblenz am Sonntagmorgen bekannt. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Das Polizeipräsidium meldet zudem 670 verletzte Personen. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Vorabend hatten Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und Landesfeuerwehrinspekteur Heinz Wolschendorf bereits mitgeteilt, dass es 3.000 bis 3.500 Vermisstenmeldungen gäbe.

Leider hat sich die Zahl der Todesopfer durch die #Hochwasserkatastrophe im Raum #Ahrweiler auf über 110 erhöht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Zum Pressebericht inkl. aktuellen Straßensperrungen: 📰 https://t.co/IzsSbeLLiO
#Ahr #Hochwasser #UnwetterlageRLP https://t.co/I0KwdzLlBI

+++ Reform des Bevölkerungsschutzes gefordert +++
3:45 Uhr

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. Die Katastrophe habe gezeigt, dass der Bevölkerungsschutz neu, besser und nachhaltiger aufgestellt werden müsse. Das sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe müsse verstärkt und die Frühwarnsysteme verbessert werden. Auch die Eigenvorsorge müsse gefördert werden. So müsse jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügen. Das richtige Verhalten in Gefahrensituationen, wie das Abstellen von Strom und Gas, das Nichtbetreten von Kellerräumen und das Vorhalten von Lebensmittelreserven müsse Standard werden.

+++ Altmaier will “Corona-Flutpauschale” von 10.000 Euro +++
2:30 Uhr

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Unternehmen mit einer Pauschale von 10.000 Euro unter die Arme greifen, die von der Corona-Krise und der Hochwasserkatastrophe doppelt getroffen wurden. Das sagte Altmaier der “Bild am Sonntag”. Die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört.

+++ Scholz kündigt Soforthilfe von 300 Mio. Euro an +++
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Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe angekündigt. Am Mittwoch wolle er dem Bundeskabinett den Plan für die Soforthilfe vorlegen, sagte Scholz der “Bild am Sonntag”. Die Soforthilfe soll laut Scholz über die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgezahlt werden. Vor Ort könne am besten entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche. Zudem kündigte er ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm an.



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