🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – SEO


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

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Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

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Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

8

Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

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🔵⚪🔴 That’s NOT a Google Search Ranking Factor – SEO


In the wake of a few recent Twitter and SEO forum arguments about ranking factors, I wanted to dispel some common misconceptions about what is and is not a ranking factor.

There are plenty of things related to, correlated to, or associated with ranking factors that are not (or most likely are not) ranking factors themselves.

Why do we assume some of these non-factors may be considered in Google’s algorithm?

In this post, you’ll find some of the most commonly brought up by other SEO professionals or clients. I’ve tried to explain why they aren’t technically a ranking factor and included comments from Googlers, where relevant.

Website Age

I keep seeing this one in all of the ranking factors lists out there, despite the fact that Google has said it isn’t a factor.

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Sure these things are correlated, but correlation doesn’t equal causation.

Domains that have been around for a while have had that much longer to accrue all of the signals that go into ranking.

If your site is older, it likely has more content and links, as it’s had more time to get customers and word of mouth, etc.

Age is not the factor here. It’s the other signals that come with age – but don’t require age to get.

Domain Registration Period

The same goes for domain registration length. This is something you buy.  It wouldn’t make sense to make it a ranking factor if you can just pay for it.

Users don’t care how long you’ve registered your domain. It doesn’t make your site more or less relevant to their query.

Does it correlate? Sure, because spammers usually don’t pony up for multiple years of registration.

You know who else doesn’t pony up for multiple years? Small businesses or companies who don’t want that expense all at once.

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With auto-renew features on registrars now, it’s not really an issue to go yearly. When you own hundreds or thousands of domains, it’s better for tax reasons too.

There are better ways of determining authority.

Google does have a patent on using registration length, but that doesn’t mean they’re using it for ranking purposes. That’s not how patents work. Anybody can patent anything.

Take this Time Machine Patent, for example. Getting a patent on a methodology doesn’t mean that using said methodology actually resulted in a positive change.

Pogo-Sticking

First, let’s clarify the terms. Bounce rate is when a user visits one page and doesn’t take any action or visit any other pages.

Pogo-sticking is the act of a user visiting a page and then clicking back to the search results immediately (often clicking another search result). This is often mentioned as a ranking factor by SEO pros despite Google saying otherwise in a video.

It’s not a factor.

It may be used for internal testing, comparing ranking changes against each other, quality control, and other things, but (aside from personalization) it doesn’t appear to be a factor in the core algorithm.

There are also a lot of cases where pogo-sticking is a good thing. I pogo-stick every morning when I search for “Detroit Red Wings” news and read several articles from Google.

The same goes for any click-based metric. They’re very noisy, often don’t mean what we think they mean, and can be easily manipulated.

This doesn’t mean Google doesn’t use things like pogo-sticking to evaluate two versions of a search results page. But they likely don’t use it at a site or URL level.

Total Amount of Page Content or Word Count

This one is just silly.

Sure, more useful content is better.

More complete content is better. More relevant content is better.

But simply more content? Nope.

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Think like a user.

If I’m searching for the area code in Detroit would I want the page that just says “Detroit’s area code is 313” or the one that builds up to the answer with 3000 words of elegant prose?

If you were wondering, frequency of content updates isn’t a factor (in non-news search) either.

If I’m searching for a chicken soup recipe, I don’t need Grandma’s life story – just tell me what I need and how to make it.

Unlinked Mentions

This is a case of SEO pros slightly misunderstanding some Google comments.

Google has told us they don’t treat unlinked mentions as links. Eric and Mark even did a test that showed no improvement in rankings.

What’s likely happening here is that unlinked mentions are used for the knowledge graph and determining entities, but not directly for ranking.

Does the knowledge graph influence rankings? Likely yes, in many indirect ways, but we should list those as a factor, rather than the things that may partially make them up.

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Direct Website Visits. Time on Site. Bounce Rate. GA Usage

None of these are factors.

According to W3techs, only 54% of websites use Google Analytics. Most big brands and fortune 500 sites use Adobe Analytics instead. Chrome only has a 45-60% market share depending on what source you look at.

In other words, there’s no reliable way for Google to get these metrics for more than half of the web.

Big brands are dominating rankings and Google doesn’t have their analytics data. Even if they did, it’s way too noisy of a signal.

For many sites, the bounce rate is fine. Take a weather site; most users only look up the weather in one location. A bounce is normal.

For other sites, time on site being low is good, too. Take Google itself — its goal is to get you off the search results and onto something else as quickly as possible.

If you don’t believe me, here’s Gary saying it in 2017.

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AMP

Not a ranking factor. Page speed is a ranking factor but AMP is different than page speed.

For many queries, page speed itself is just a minor ranking factor. There is no scenario where Google is going to rank a faster page ahead of a more relevant page.

You won’t find a user saying, “I know I searched for Pepsi, but this Coke page is so much faster…”

Does AMP improve page speed? Yes, it does. But speed is still the ranking factor, not AMP.

(Note: AMP is required for the carousel and that does rank #1, but that’s not part of the ranking algorithm. That’s a search feature, so it doesn’t count.)

LSI Keywords

This is one of those misinformation trends in SEO that keeps popping up every once in a while. All it means is that the person saying it has no understanding of LSI at all.

Seriously, the L stands for latent, and latent means not there – which contradicts how most SEO professionals then go on to use this phrase.

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Here’s a relevant post that explains it way better than I can.

TF-IDF Keywords

Again, this is just an SEO pro telling the rest of the community that they lack computer science knowledge. TF-IDF is a concept in information retrieval but it’s not really used in ranking.

Besides, there are way better ways of doing stuff right now than using TF-IDF. It doesn’t work nearly as well as modern methods, and it’s not really about ranking at all.

When it comes to analysis, TF-IDF isn’t something that you as a webmaster can do at a page level. It depends on the corpus of results in the index.

Not only would you need all the other relevant documents, but you’d need the non-relevant ones to compare them to, as well.

You can’t realistically scrape the search results (relevant ones only) and then apply TF-IDF and expect to learn much. You’re missing the other half of the required data for the calculation.

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Here’s a very simple primer. If you want to learn more, pick up an information retrieval textbook and read about these concepts.

I recommend “Information Retrieval” by Stefan Buttcher, who works at Google.

Quality Raters & E-A-T

They don’t affect your site at all. They aren’t specifically rating your site in any way that’s used by the algorithm.

They help rate algorithm changes against one another and create (for lack of a better term) training sets of data.

Basically, some algorithm changes that Google makes will go to the quality raters first to see if they really achieved what they wanted to achieve. They’ll do something like look at two search results pages and “rate” which one is better for that query.

If it passes, they’ll consider putting the change live.

I know, I used to be a quality rater some years ago. Nothing in my job duties had me affecting the rankings of individual websites.

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Also, just because something is in the quality rater guidelines doesn’t mean that it’s a ranking factor. The quality rater guidelines are a simplified way of explaining in plain English what all the actual factors are trying to measure.

A good example is E-A-T. Google has said there’s no such thing as an E-A-T score.

EAT is just a conceptual model for humans to explain what the algorithm is trying to emulate.

(If you want my opinion, E-A-T is still mostly measured by PageRank, but that’s another post.)

XML Sitemaps

My pet peeve is seeing “no XML sitemap” on every SEO audit I come across. Seriously, I just wrote about it.

XML sitemaps have nothing to do with ranking. At all. They are a method by which Google will discover your pages — but if Google is already indexing all of your pages, adding an XML sitemap will do nothing.

Not every site needs one. It won’t hurt, but if you have a great taxonomy and codebase it won’t help, either.

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They’re kind of a band-aid for sites that have crawl issues.

Also, if you really want to go down this rabbit hole, here’s John Mueller saying that HTML sitemaps aren’t a ranking factor.

Should you still do an XML sitemap?

Probably. There are lots of non-ranking benefits for doing it – including more data available in Search Console.

Accessibility

Is accessibility important? Yes, it is.

Is there a flag in the search algorithm to say whether a site is accessible? No, there isn’t.

Currently, accessibility is not a ranking factor.

Several things that are required for accessibility are ranking factors such as alt attributes, proper heading usage, etc. But the search engines are looking at those factors, not whether or not your page passes an accessibility audit.

That doesn’t mean you shouldn’t make your page accessible, though. Not doing so is a good way to get sued.

(Note: I predict a world where search engines will eventually pay attention to accessibility so that when users with assisted devices do a search they can get back only results that will work – but we aren’t there yet. This could be a fun 10% project for some Googlers.)

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Content Accuracy

Google and Bing want to display accurate content, but that’s a really hard problem to solve.

Google and Bing know less about what’s accurate and more about what the consensus of the web says. The web isn’t always right.

More importantly, though, the engines are trying to match query intent and use other signals (cough, cough, links!) to gauge authority.

The focus right now isn’t on whether the data is right or wrong (as this is very hard to do). It’s more on whether or not the site is showing it is authoritative and reputable. Here’s Danny Sullivan saying just as much.

Since search engines only see what the majority of people say, they aren’t really measuring “correctness” but popularity or web consensus. It’s why we see wrong information in the knowledge graph all the time.

It’s also sort of how Google Translate works, and it’s why we see some gender bias and other issues appear in there. Unfortunately, that’s how the majority of the text on the internet is written.

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Social Signals

As far back as 2010, Matt Cutts told us that Google doesn’t use social signals. (Except for that period when they actually used their own Google+ signals.)

Google isn’t using friend counts, follower counts, or any metrics that are specific to social networks.

They can’t.

Most social networks block them from crawling. Many users set their profiles to private. They simply can’t access much of that data.

But assume they could. What would happen if they were using it and Twitter suddenly put up a robots.txt blocking them? The rankings would drastically change overnight.

Google doesn’t want that. They’re all about making things robust and scalable.

Having said that, though, they do crawl social networks when and where they can – but they likely treat them just like any other page on the internet.

So if you have a high PR social page that has links to things on it, those will count as links and some of that authority may pass.

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I’ve always joked that I want to create a search engine that uses only social signals. But imagine how awful it would be to search for sensitive medical information and get back a bunch of memes making fun of the condition.

For many topics, the way people share stuff on social is not the way people search.

Just imagine what a search engine that only looked at social shares would show for your most/least favorite politician and you’ll see why social signals aren’t the best tokens for Google to use.

Subdomains or SubDirectories

Google doesn’t care.

There may have been a time when they did. But search engines have gotten way better at determining whether you’re using a subdomain as a separate site or as a part of your main site and treating it as such.

When it comes down to subdomains vs directories, it’s all about how you use them and how you interlink them to everything else, not the actual domain or directory itself.

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Yes, I know you’ve seen a ton of studies out there that say moving from one to the other caused a dip. However, in every one of those studies they didn’t just do a move – they changed the navigation, UX, and linking structure, too.

Of course, removing a ton of links to subpages and replacing them with one link to a subdirectory will have an effect on your SEO. But that’s all because of links and PageRank, not the actual URL structure.

Summary

I hope this helps clear up a lot of the confusion around these specific factors.

Whenever we debate whether something is or isn’t a factor, I like to think about how I’d code or scale it.

Often, just doing that mental exercise can show me all the problems with using it.

I honestly believe that Google and Bing are not lying to us when they tell us this thing or that is not a ranking factor.

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Sometimes they are intentionally ambiguous in their answers, and they do choose their words carefully.

But I don’t think they lie to us.

More Resources: 



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Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

8

Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

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🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – SEO


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

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Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

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Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

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Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

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Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

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Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

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Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

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Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

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Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

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🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – SEO


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

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Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

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🔵⚪🔴 40+ Best Free SEO Tools to Improve Your Google Ranking – SEO


Today, more than anything, Search Engine Optimization (SEO) has become very critical for businesses. SEO tools help you gain invaluable insights into the performance of your website, also keeping you updated on how your competitors are faring on their SEO strategy.

Some of the ways in which the SEO tools can help you are given below –

  1. Keyword Search
  2. Local SEO
  3. Analytics
  4. Research
  5. On-Page SEO
  6. Mobile SEO

These tools help you uncover opportunities and identify issues that are preventing you from earning visibility in the Search Engine Results Pages (SERPs). That is not it, your visibility in this competitive market also depends a lot on efficiently you can use the SEO tools, and if you are somebody who is just starting, finding the best SEO tool can be challenging.

But don’t you worry! We have for you compiled a list of 40+ simple SEO tools you can use for your business and that too for free. Lets’ check them out one by one.

1. Answer the Public

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If you are looking for an SEO tool to help you with keyword search, Answer the Public has all your answers. You can put in any keyword and this tool will give you an extensive list of questions that is being searched around by people helping you use the right words on your website.

Answer The Public

Answer The Public

2. Google Analytics

An article on SEO without mentioning an offering from Google is inconceivable. Google Analytics is one of the best free SEO tools that the world can have. It provides a lot of data on the performance of your websites like location demographics, number of site visits, and traffic sources.

Digital markets can use Google Analytics to figure out what content works best and what doesn’t.

Google Analytics

Google Analytics

3. SEOlyzer

SEOlyzer is a crawler, log analysis tool. It’s simple and can be used by digital marketers of any experience level. With this tool, you can do real-time analysis and correct whatever is impacting your SEO immediately. The tool also lets you get results for different categories of your pages.

Seolyzer

Seolyzer

4. Keywordtool.io

For every search item, Keywordtool.io can generate more than 750 long-tail keyword suggestions, and surprisingly you would not even have to create an account with them.

It can help you create your content around the most searched keywords, increasing your visibility, thus giving you an edge over your competitors.

Keyword Tool

Keyword Tool

5. Moz Link Explorer

One of the best tools to analyze your website link and as simple as its name. You just need to enter your page link and Moz Link Explorer will present to you a robust analysis of your link including the list of the most linked-to pages.

Moz Link Explorer

Moz Link Explorer

6. SEO Web Page Analyzer

SEO web page analyzer dissects the layout and content of your website, evaluating the build quality as well as the content quality from the perspectives of accessibility, usability, and search engine optimization. It assigns a score for each of the elements and categorizes it as pass or fail.

SEO Web Page Analyzer

SEO Web Page Analyzer

7. JSON-LD Schema Generator

With Schema Generator, you can create your custom codes so that your reviews, website contents, events are displayed as per your choice in Google’s search results. You can simply follow the how-to steps on the website and you are good to go.

Schema Generator

Schema Generator

8. Rich Results Test

Another SEO tool from Google, the Rich Results Test tool not only lets you troubleshoot your structured data but also does a comparative analysis of your data with your competitor’s structured data. You can also share the results with your team members or anybody by using the share button.

Rich Result Test

Rich Result Test

9. Similar Web

Similar Web is one of the best competitive analysis tools available for free. You can enter any domain, be it yours or of your competitor, and check out details like traffic sources, the number of page visits, types of page engagements, and so on.

Similar Web

Similar Web

10. SEO Site Checkup

SEO site Checkup is a health checkup of your website. You can check your website for different factors like the Sitemap test, Headings tag Test, SEO Friendly URL Test, Backlinks test, Social Media Test, and so on. This SEO tool is a one-stop-shop for all your SEO needs.

SEO Site Checkup

SEO Site Checkup

11. Screaming Frog

The Website and its functionality are as fancy as its name. Screaming Frog is a website crawler that can help you improve onsite SEO. With screaming frog, you can find broken links, discover duplicate content, identify redirect chains, view URLs that are blocked by meta robots or robots.txt.

Screaming Frog

Screaming Frog

12. Google Search Console

Another powerful SEO tool from Google is Google Search Console. This SEO tool helps you analyze your website basis what queries brought people to your website, how many clicks did your website receive, and your position on Google search. Sitemaps and URLs can also be submitted for crawling.

Google Search Console

Google Search Console

13. SERP Simulator

With the SERP simulator, you can preview how your page would appear in Google’s search results. You can download existing Metadata using its fetch feature, save and share your work, easily copy Google snippet tool data in excel or sheets.

SERP Simulator

SERP Simulator

14. Beam Us Up

Beam Us Up is a free SEO crawling software that lets you find errors on your website easily and efficiently. It also helps you quickly identify duplicate pages so that you can fix them up. With this SEO tool, you can crawl with no limits, and that too for free.

BeamUsUp

BeamUsUp

15. Bing Webmaster Tool

Comes with a host of features, Bing Webmaster is a must mention. Some of its features include site explorer, URL inspection, SEO reports, site scans, Robots.txt tester, and so on.

Bing Webmaster Tool

Bing Webmaster Tool

16. Yoast SEO

SEO for everyone – that’s Yoast SEO’s mission. It is one of the most used WordPress SEO plugins that comes with a host of features like Advanced XML sitemaps, Automated technical SEO improvements, in-depth Schema.org integration, and so on.

Yoast SEO

Yoast SEO

17. Cloudflare

Cloudflare is one of the SEO tools to help you speed up your site so that you get more visitor engagements and rank higher. With its free version, you get fast and easy-to-use DNS, Global CDN, and Unmetered mitigation of DDoS attacks.

Cloudfare

Cloudflare

18. Mobile-Friendly Test

With the web being accessed more on mobile devices, businesses need to ensure that their page performs well on mobile devices. A Mobile-Friendly Test is an SEO tool by Google that lets you test how friendly your page is to a visitor when accessed through a mobile device.

Mobile Friendly Test

Mobile-Friendly Test

19. LinkMiner

LinkMiner is a chrome extension that lets you check web pages for any broken links. For any link on a page, you can get links and social data and can export all links from a page. With LinkMiner you can also find out the number of external links associated with a page.

LinkMiner

LinkMiner

20. Keyword Generator by Ahrefs

One of the free tools offered by Ahrefs is the Keyword Generator. Enter your keyword and you will get the most searched keyword ideas that you can use on your site. You can either search by phrases or by questions asked around that keyword.

Keyword Generator

Keyword Generator

21. UberSuggest

Ubersuggest is a free keyword finder tool created by Neil Patel that helps you identify the best keywords basis the top ranking SERPs. Along with keyword suggestions, UberSuggest also offers basic link metrics and competitor analysis.

Ubersuggest

Ubersuggest

22. Copyscape

Many a time there are duplicate content on our website and identifying its path can be strenuous. With Copyscape, all you need to do is, copy-paste the content you want to search and Copyscape will give you the link where the duplicate content exists.

CopySpace

CopySpace

23. XML Sitemaps

To build a sitemap, one SEO tool that I would recommend is the XML Sitemap. You simply need to enter your website’s URL and a few optional parameters, and a sitemap will be created for you to upload to the Bing Webmaster Tool or Search Console by Google.

XML Sitemap

XML Sitemap

24. Redirect Path

Redirect path is a free chrome extension developed by ayima. It flags up redirects and errors and can also display HTTP headers (like caching headers and server types) and the IP address of the server at the click of a button.

Redirect Path

Redirect Path

25. Pingdom Tools: Website Speed Test

Analyze your website load speed with Website Speed test by Pingdom. It is an easy-to-use tool, no matter what your SEO experience level is. You can also do a waterfall analysis with the speed test tool and improve the overall performance of your website.

Pingdom

Pingdom

26. Google Keyword Planner

If you are searching for new keyword ideas, Google Keyword planner has it for you. Simply enter the keyword into the tool and Google will suggest keywords that can’t be found anywhere else. You can also filter the results basis categories, location, date range, seasonal trends, and many more.

Google Keyword Planner

Google Keyword Planner

27. Ahrefs SEO toolbar

Get useful SEO data about the pages and websites you visit through the Ahrefs SEO toolbar. Its features include a link highlighter which lets you find out all the outbound links on a page. This tool also shows the HTTP headers of any URL you want and for redirecting URLs it displays you the full redirect chain leading to the destination page.

Ahrefs SEO Toolbar

Ahrefs SEO Toolbar

28. Ahrefs Backlink Checker

Worried about what your competitors are doing? Paste your competitor’s website on this SEO tool and find link opportunities instantly! The free version of Ahref’s backlink checker provides the 100 top backlinks to any URL or website and their referring domains.

Ahrefs Backlink Checker

Ahrefs Backlink Checker

29. Robots.txt Generator

With the Robots.txt generator, you can create a new robots.txt file for your website. This robots.txt file guides the search engines like Google on whether to crawl or skip the page. In case there’s any page on your website that you would not want to appear on the search result, you can use the robots.txt file and forget your worries.

Robots.txt Generator

Robots.txt Generator

30. Structured Data Testing Tool

Another SEO tool from Google, the Structured Data Testing tool troubleshoots your structured data so that you can edit the same and help the search engines understand the content of your page. You can also use this tool to compare the structured data of your competitor vis-à-vis your own.

Structured Data Testing Tool

Structured Data Testing Tool

31. Mobile SERP Test

Different mobile devices display different search results. Mobile SERP test by Mobile Moxie lets you compare two mobile devices side-by-side for any address around the world in seconds. You can use the tool thrice a month without even signing in.

Mobile SERP Test

Mobile SERP Test

32. MozBar

MozBar is another all-in-one SEO tool with features like link metrics, page analysis, page optimization, and many more. The highlight link feature lets you highlight keywords on a page and also provides different link types – External, Internal, Followed, No-Followed – in different colour codes.

MozBar

MozBar

33. SEMrush

If you are somebody focused on just one website, then SEMrush can save you a lot of money. This is yet another all-in-one marketing tool that lets you do competitor research, PPC, Social media marketing, content marketing, and SEO from just one platform.

Semrush

Semrush

34. SEOquake

You name it and you have it! SEOquake performs a thorough SEO analysis of any webpage in just a click. It is one of the easiest SEO browser extensions that I have come across. The best part about SEOquake is its dynamic and fully adjustable report that lets you only display what you need.

SEOquake

SEOquake

35. BuzzSumo

If you are a content writer or a blogger who always wants to keep up with the current trend, BuzzSumo is highly recommended for you. It is one SEO tool that I am in love with for it saves me a lot of time that otherwise, I would have spent searching for the content trending on social media.

Apart from helping you with the trending topics, this SEO tool also lets you find the most popular questions being asked for any topic.

BuzzSumo

BuzzSumo

36. Wappalyzer

Want to know what technology stack your competitor is using? Use Wappalyzer. This SEO tool helps you identify details like the content management system or marketing automation tools for any website. Through Wappalyzer you can also create and export a list of websites based on particular technologies used by them.

Wappalyzer

Wappalyzer

37. GTmetrix

If you are looking for an SEO tool to check for your site speed, you can try GTMetrix. Enter your URL and the free version of GTmetrix will provide you with performance metrics of your site, structure audit, waterfall chart, and a summary report.

If your budget permits, you can also sign-up for their additional features that let you monitor your pages daily or weekly and set alerts for various conditions like page timings, web vitals, total page size, and so on.

GTmetrix

GTmetrix

38. Page Speed Insights

Yet another tool by Google – Page Speed Insights (PSI) reports on the performance of your page and provides you with suggestions to improve. It assigns your page a score: A score between 50 – 90 needs improvement and a score above 90 implies you are doing great. PSI also provides both Lab and field data about a page that helps you in debugging performance issues.

Page Speed Insights

Page Speed Insights

39. SpeedMonitor.io

For all you lazy people, if logging in to a speed test SEO tool every day is not your thing, you can check out SpeedMonitor.io. It tracks your page performance over time and stores all your results. Along with lighthouse audits, they also offer real user monitoring.

SpeedMonitor

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Remember that the list is to choose and not to confuse. Hope you enjoyed reading our article, but in case you did not, please do tell us how we can improve.

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SE-O soon!

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🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – SEO


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

8

Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

Publié le Catégories Référencement Naturel

🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – SEO


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

8

Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

Publié le Catégories Référencement Naturel

🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – SEO


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

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Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

Publié le Catégories Référencement Naturel

🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – SEO


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

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Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

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Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

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Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

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Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

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Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

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Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

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Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

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Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

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Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

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