🔵⚪🔴 Die 37 besten Tools für Ihre Website – Tunnel de Vente


Wir alle wissen, dass es günstiger ist, bestehende Kunden zu binden als neue zu gewinnen. Das gleiche Prinzip gilt für die Besucher Ihrer Website.

Wenn Sie Ihre Conversion-Rate optimieren, erhöhen Sie den Wert Ihrer Website-Besucher. Letztlich kurbeln Sie so das Wachstum Ihres Unternehmens an.

Die Conversion-Rate misst das Verhältnis von Website-Besuchern zu Konversionen . Also die Prozentzahl der Besucher, die eine gewünschte Handlung auf Ihrer Website oder Landingpage ausgeführt haben – das kann zum Beispiel ein Kaufabschluss, eine Anmeldung für eine Testphase oder ein E-Book-Download sein.

Schon kleine Verbesserungen in Ihrer Conversion-Rate können einen großen Unterschied machen. Deshalb lohnt es sich für jedes Unternehmen, in Tools zu investieren, die Ihnen bei der Conversion-Optimierung unter die Arme greifen.

Hier ist unsere Sammlung der besten Tools zur Conversion-Optimierung sortiert anhand der wichtigsten Kategorien:

  1. Landingpage-Baukasten
  2. Website-Analyse
  3. A/B-Testing
  4. Heatmaps
  5. Website-Chat
  6. Chatbots
  7. Besucher-Identifikation
  8. Leadgenerierung
  9. Pop-ups (Exit-Intent)
  10. Feedback
  11. Social Proof
  12. Retargeting

Ihre Landingpages sind der Ort, an dem Conversions stattfinden. Ihr Zweck ist es, Ihre Website-Besucher in Käufer oder Leads zu konvertieren. Daher wird sich bei der Conversion-Optimierung ein großer Teil Ihrer Mühen auf diesen Bereich konzentrieren.

Doch die richtige Mischung an Elementen für Ihre Landingpage zu finden (Text, Bilder, Design) kann zeit- und kostenintensiv sein. Insbesondere, wenn Sie mehrere Landingpages für jede einzelne Kampagne bzw. jedes Ziel erstellen möchten.

Landingpage-Baukästen helfen Ihnen – auch ohne die Hilfe von Entwicklern – überzeugende Landingspages mühelos zu erstellen und herauszufinden, was funktioniert und was verbessert werden muss.

Tools:

Unbounce. Das ultimative und wohl bekannteste Landingpage-Tool. Die Drag-and-Drop-Funktionalität bedeutet, dass jeder mit nur wenigen Klicks eine Landingpage erstellen kann. Da Unbounce nach dem Prinzip What You See Is What You Get funktioniert, können Sie die Seiten genau so betrachten, wie ein Besucher. Bedeutet: Es gibt kein Vor und Zurück, nur um herauszufinden, ob die Wirkung stimmt.

Ist Ihre Landingpage erstmal live, nutzt Unbounce die Macht von KI für die Funktion Smart Traffic. Indem jedes Attribut Ihrer Besucher analysiert wird (Endgerät, Ort, Traffic-Quelle), werden sie zu derjenigen Landingpage-Version gesendet, die am Relevantesten für sie ist.

screenshot des Landingpage-Builders von Unbounce

Der Landingpage-Builder von Unbounce

Mailchimp. Längst ein bekannter Name im E-Mail-Marketing. Doch viele wissen nicht, dass man mit Mailchimp auch Landingpages erstellen kann.

Im Sinne seines ursprünglichen Zwecks stellt Mailchimps Landingpage-Baukasten Templates zur Verfügung, die darauf ausgelegt sind E-Mail-Adressen einzusammeln. Die Software ist intuitiv aufgebaut und sollten Sie doch mal feststecken, gibt es zahlreiche Troubleshooting-Ressourcen.

Leadpages. Mit hunderten an verfügbaren Templates macht es Leadpages leicht, die perfekte Landingpage zu erstellen. Und weil alle Seiten, die mit Leadpages gebaut werden, responsiv sind, sehen sie immer gut aus, egal auf welchem Endgerät sie aufgerufen werden.

Um es Ihren Besuchern so leicht wie möglich zu machen auf Ihrer Seite zu konvertieren, können Sie entweder eine separate Checkout-Seite erstellen oder eine Landingpage, die Bezahlmodalitäten integriert.

ein Landingpage-Template von Leadpages

Leadpages enthält eine Pop-up-Funktion names “Leadbox”, die sich entweder automatisch oder anhand des Verhaltens des Besuchers aktiviert.

Sie haben vermutlich jeden Monat hunderte oder tausende von Besuchern auf Ihrer Seite. Doch ohne ein Verständnis dafür, wie sich diese Besucher auf Ihrer Website verhalten, tappen Sie im Dunkeln, was die Conversion-Optimierung betrifft. Hier kommen Web-Analytics ins Spiel.

Indem Sie das Verhalten Ihrer Nutzer tracken, erhalten Sie Einsichten in die demografische Struktur Ihrer Besucher, wie sie auf Ihre Seite gestoßen sind, was sie tun, wenn sie erstmal da sind und vieles mehr.

Google Analytics ist hier für die meisten das Tool der Wahl. Es kostet nichts und hält detaillierte Informationen über Ihre Besucher parat. Es gibt aber einige Alternativen, die intuitiver, sicherer in punkto Datenschutz und für einige Anwendungsfälle besser geeignet sind.

Tools:

Kissmetrics. Diese Lösung trackt jede Interaktion, die ein Besucher mit Ihrem Unternehmen erlebt und verknüpft diese anonymen Aktivitäten, sobald er zum Kunden wird. Das erlaubt Ihnen die Entscheidungen zu verstehen, die letztendlich zur Konvertierung führen – noch besser als das mit Google Analytics möglich ist.

Amplitude. Mit Amplitude können Sie tiefergehende Analysen zu den “Conversion-Treibern” vornehmen, um zu verstehen, wieso Besucher nach einer bestimmten Interaktion konvertieren oder eben auch nicht. Wenn Sie den Funnel einmal implementiert haben, können Sie alle Aktionen, die ein Besucher vor der Konvertierung oder dem Abbruch des Funnels ausführt, einsehen und sortieren.

ein Amplitude-Funnel

Mixpanel. Mixpanel trackt die Interaktion mit Ihrer Webseite oder Ihrem Produkt, so dass Sie einen ganzheitlichen Blick auf die Customer Journey werfen können. Das bedeutet, dass Sie sehen, inwiefern sich zum Beispiel Besucher, die Sie über Social Media gefunden haben, anders verhalten als Besucher, die über bezahlte Werbung angesprochen wurden. Sie können auch Funnel erstellen, die auf dem Verhalten Ihrer Besucher basieren, den Seiten, die sie besuchen oder jeden anderen für Sie relevanten Schritt in der Customer Journey.

Bild vom Mixpanel-Dashboard

Heap. Mit seinem “Alles-Messen”-Ansatz trackt Heap jeden Klick, Tap oder Swipe auf Ihrer Webseite. Um Ihnen zu helfen, diesen Wust an Daten zu organisieren, bietet Heap Data-Governance-Funktionen, wie rollen- und projektbezogene Zugänge und Befugnisse, Event-Kategorien und Anmerkungen.

Bild des Heap-Dashboards

Praktisch jedes Element Ihrer Webseite kann Einfluss auf Ihre Conversions haben – Texte, Design, Bilder, Videos, alles. Um herauszufinden, welche Elemente am besten funktionieren, macht es Sinn, A/B-Tests durchzuführen. Indem Sie verschiedene Varianten der Landingpage gegeneinander antreten lassen, nehmen Sie mit A/B-Testing den Zufallsfaktor aus der Conversion-Optimierung.

Je nach Ziel und/oder der Höhe Ihres Traffics, gibt es drei verschiedene Arten von A/B-Tests, die Sie durchführen können:

Einfaches A/B-Testing. In seiner einfachsten Form erlaubt Ihnen A/B-Testing, zwei Versionen einer Webseite zu testen. So sehen Sie, welche Variante mehr Conversions einfährt. Weil Sie dabei immer nur ein Element nach dem anderen ins Visier nehmen, ist das einfache A/B-Testing ideal für kleine Unternehmen oder Webseiten mit relativ wenig Traffic.

Multivariates Testing. Hier werden eine Vielzahl von Elementen gleichzeitig getestet, wodurch das sequentielle A/B-Testen überflüssig wird. Da Sie eine nicht unwesentliche Menge an Traffic brauchen, um valide Aussagen abzuleiten, ist das multivariate Testing vor allem für größere Webseiten bzw. Unternehmen geeignet.

Mehrarmiger-Bandit-Testing. Der mehrarmige-Bandit-Ansatz erlaubt Ihnen auf dynamische Weise mehr Traffic zu derjenigen Version zu leiten, die besser performt und weniger Traffic zu der conversion-ärmeren Version. Da Sie die Conversion schon während des Tests maximieren, entstehen weniger Kosten durch vertane Chancen, die suboptimale Landingpages im Test unweigerlich verursachen.

Bild von einem Oktopus

Tools:

AB Tasty. Das Tool von AB Tasty erlaubt Ihnen, A/B-Test, multivariate Tests sowie Funneltests durchzuführen, bei denen verschiedene Seiten innerhalb des Sales Funnel getestet werden.

Die Faktoren, welche die Tests triggern, definieren Sie individuell: URL, Geolocation, Demografie, etc. Um zu vermeiden, dass Sie Geld aus dem Fenster werfen, vergibt AB Tasty für jeden Test eine statistische Zuverlässigkeitsrate so dass Sie schon vor Testbeginn wissen, ob Sie genug Daten für valide Testergebnisse haben.

Optimizely. Ideal für größere Webseiten erlaubt das Web -Experimentierungs-Tool von Optimizely, für eine differenzierte Conversion-Optimierung Webseiten in spezifischen Marktsegmenten zu testen (Alter, Ort und Plattform).

Im Gegensatz zu anderen Tools, können Sie so viele Conversion-Ziele (Seitenaufrufe, Klicks, etc.) einrichten, wie Sie möchten. Und weil Optimizely Unique Visitors trackt, machen Sie nicht den Fehler, den gleichen Besucher oder die gleiche Conversion doppelt zu zählen.

Bild der Optimizely Werbung

Convertize. Basierend auf dem mehramigen-Bandit-Prinzip, ermöglicht Convertize Ihre Webseite zu testen, während sie gleichzeitig auf Conversions optimiert wird. Dazu kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der unmittelbar auf das Besucherverhalten reagiert.

Kissmetrics. In Verbindung mit Hubspot gibt Ihnen Kissmetrics alles was Sie benötigen, um A/B-Tests zu starten, einschließlich ein A/B-Tracking-Template, einen How-To-Guide und einen statischen Signifikanz-Rechner, der Ihnen hilft zu ermitteln, wann der Test beendet werden sollte.

Wäre es nicht praktisch, auf einen Blick zu sehen, was Ihre Besucher tun, ohne sich dafür durch Unmengen an Daten zu kämpfen? Heatmaps erlauben Ihnen genau das zu tun.

Heatmaps basieren auf Daten, welche die Tools auf Ihrer Webseite sammeln und in Karten oder Bilder umwandeln. Durch die visuelle Darstellung sehen Sie schnell, welche Bereiche Ihrer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erhalten und ob sich das mit Ihren Absichten deckt.

Tools:

Hotjar. Hotjar bietet verschiedene Heatmap-Typen, die Ihnen helfen zu verstehen, wie sich Besucher auf Ihrer Seite bewegen und durchklicken. Die Software trackt sowohl Desktop- als auch mobile Sitzungen, so dass Sie die Verhaltensunterschiede auf verschiedenen Plattformen sehen können.

Andere hilfreiche Feature sind:

  • Session Recordings: Gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Seite mit den Augen Ihrer Besucher zu betrachten und zu verstehen, wie sich echte Nutzer wirklich verhalten.
  • Feedback-Umfragen: Ermöglicht es Ihnen, Ihre Besucher zu fragen, wieso sie bestimmte Aktionen ausgeführt haben (oder auch nicht)
Hotjar’s heatmap

Hotjars Heatmap

Crazyegg. Ähnlich wie Hotjar gibt Ihnen Crazyegg eine visuelle Darstellung darüber, wo Ihre Besucher Ihre Seite anklicken. Das funktioniert anhand einens Screenshot von Ihrer URL, das Registrieren aller Links dieser Seite und der Übersetzung der Daten in Form einer Heatmap Ihrer Webseite.

Andere nützliche Funktionen sind:

  • Scroll Map Report: Zeigt, wie weit runter Ihre Besucher scrollen.
  • Confetti: Lässt Sie mit “Stecknadel-Genauigkeit” bestimmen, wo Besucher auf Ihrer Seite klicken.
Crazyeggs confetti map

Crazyeggs Confetti Map

Einer der natürlichsten Wege, Ihre Conversion-Rate zu steigern, ist Ihren Website-Besuchern einen Live-Chat anzubieten.

Eine aufgeräumte, klare Website mit nicht zu viel Text ist ein Schlüsselfaktor für Conversions. Allerdings entsteht durch das schlanke Design häufig ein Informationsdefizit, das viele Fragen offen lässt. Ein unscheinbarer Chat-Button, der Besucher darauf hinweist, dass Hilfe nur einen Klick entfernt ist, hat deshalb großen Einfluss auf Ihre Conversion-Rate.

Tools:

Userlike. Wir empfehlen (natürlich 😉 ) unsere eigene Software, die Ihnen alle Vorteile von Live-Chat bietet. Inklusive Funktionen wie intelligentes Routing, Nachrichtenvorlagen und vieles mehr, von denen sowohl Ihr Kundensupport als auch Ihr Verkaufsteam profitieren.

Userlike bietet darüber hinaus Anbindungen zu Messaging-Apps wie WhatsApp , Facebook Messenger, Threema und SMS an. So bleiben Sie mit Ihren Website-Besuchern auch dann verbunden, wenn sie Ihre Seite verlassen. Es gibt eine Gratis-Version und verschiedene nach Funktionsumfang gestaffelte Bezahlpakete für größere Unternehmen.

Bild von einem Userlike-Chat-Widget

Tawk.to. Tawk.to bietet ein integriertes Ticketing-System, eine individualisierbare Wissensdatenbank, ein zubuchbares Chat-Team und mehr. Eine besondere Funktion ist, dass es keine Begrenzung für die Anzahl an Chat-Agenten oder Widgets gibt, die hinzugefügt werden können.

Das Tool ist kostenlos und daher eine gute Option für kleine und Ein-Personen-Unternehmen, die Live-Chat ausprobieren wollen.

Chatbots sind ein vielseitiges Automations-Tool. Sie automatisieren die Leadgewinnung, übernehmen einfache Supportanfragen und helfen, Warenkorbabbrüche zu vermeiden.

Einen Lead zu generieren und ihn durch den Sales-Funnel zu bewegen, ist ein zeitintensiver Prozess. Chatbots können diesen beschleunigen und Conversions steigern.

Userlike. Hier haben Sie neben Live-Chat auch die Option, einen Chatbot zu verbinden. Entweder bauen Sie Ihren Bot mithilfe der Logic-Chatbot-Funktion von Grund auf neu oder Sie verknüpfen einen Drittanbieter-Bot über die API. Sie können den Chatbot sowohl im Live-Chat auf Ihrer Website einbinden als auch in mit Userlike verbundenen Messaging-Apps wie WhatsApp .

moin.ai. Der moin.ai-Chatbot verspricht, die Conversion-Rate um bis zu 38% zu steigern. Durch künstliche Intelligenz erkennt der Chatbot Intentionen und kann selbstständig Themen vorschlagen.

OMQ. Der OMQ-Chatbot ist eine selbstlernende KI-basierte Lösung, die darauf abzielt den Kundenservice zu automatisieren. Indem Sie den Chatbot mit der zentralen Wissensdatenbank von OMQ verbinden, versteht und analysiert der Chatbot die Kunden-Intentionen und wählt die richtigen Antwort.

Darüber hinaus lässt sich OMQ nahtlos mit Userlike verbinden , so dass Sie die Unterhaltung auf beliebten Messenger-Kanälen (WhatsApp, Facebook Messenger, SMS) fortsetzen oder die Unterhaltung an einen menschlichen Servicemitarbeiter weiterleiten können.

Bild des Help Centers der OMQ Website

Unternehmen setzen Besucher-Identifikations-Software ein, um Besucherprofile zu erstellen. Diese geben Aufschluss darüber, wie Besucher am besten in Leads oder Kunden konvertiert werden können.

Insbesondere B2B-Unternehmen profitieren davon, ihre Besuchergruppen zu identifizieren und anonyme Interessenten in qualifizierte Leads zu verwandeln. Identifikations-Tools für die Conversion-Optimierung sind nicht in der Lage, einzelne Personen zu identifizieren. Doch sie stellen Ihnen relevante Account-bezogene Informationen bereit, etwa den Unternehmensnamen oder die Website-URL. So können Sie potenzielle Kunden gezielt ansprechen.

Tools:

Leadfeeder. Indem Daten von Google Analytics mit IP-Adressdaten kombiniert werden, gibt Ihnen Leadfeeder mithilfe Account-Level-Besucheridentifikation einen tieferen Einblick, wer Ihre Webseite besucht. Damit Sie nur hochqualifizierte Leads generieren, durchkämmt die Software jede Liste auf Bots, Internetprovider und anderen minderwertigen Traffic.

Darüber hinaus können Sie Leadfeeder mit beliebten CRMs wie Salesforce und Pipedrive verbinden, um Ihre Kundendatenbank automatisch mit identifizierten Leads zu speisen.

screenshot der leadfeeder website

ZoomInfo. ZoomInfos WebSights enthüllt die Besucherdaten in Echtzeit, so dass Sie sofort damit arbeiten können. Werten Sie Ihre Leads in Abhängigkeit zu den Kundenprofil-Einstellungen mit Google Analytics oder ZoomInfos fortschrittlicher Suchfunktion aus.

Mit der Workflows-Funktion werden Prozesse für kategorisierte Leads automatisiert, beispielsweise so: “wenn Besucher Preise-Seite öffnet, erstelle Kontakt in Salesforce.”

Studien zeigen, dass 92% der Besucher beim ersten Website-Besuch keinen Kauf tätigen. Das ist ein Hinweis darauf, dass sie mehr Informationen brauchen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Eine Möglichkeit, Leads durch den Sales-Funnel zu navigieren, ist das Sammeln von E-Mail-Adressen, So können Sie ihnen relevante Informationen und Updates zu Ihrem Produkt zukommen lassen und die Beziehung subtil aufbauen.

Leads zu sammeln gibt Ihnen die Chance, Interessenten zu schulen, Vertrauen aufzubauen und sie letztlich zu konvertieren.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um an Website-Leads zu kommen. Wir konzentrieren uns hier auf Tools zur Erstellung von Web-Formularen und Pop-ups, da es die beliebtesten Methoden sind.

Tools:

Growform. Growform ermöglicht Ihnen, schnell und unkompliziert mehrstufige Formulare zu erstellen. Diese konvertieren in der Regel besser als lange Formulare – so gewinnen Sie mehr Leads bei gleichen Werbeausgaben. Das Tool ist mit Zapier verknüpft, Sie können Ihre Formulare daher mit so gut wie allem verbinden.

WuFoo. Wie die Schwesterfirma SurveyMonkey , ist auch WuFoo auf Umfragen spezialisiert. Sie können ein bestehendes Templates anpassen oder ein eigenes erstellen. Fügen Sie ein Logo und andere Designelemente hinzu und legen Sie sofort los.

Links zu Umfrage-Formularen können auf Ihrer Webseite per Copy-Paste oder per E-Mail und Social Media mit einem Klick geteilt werden.

screenshot des Sales Lead Formulars von WuFoo

Mailchimp . Als einer der beliebtesten E-Mail-Marketing-Anbieter der Welt, hilft Ihnen Mailchimp beim Wachstum Ihrer E-Mail-Liste. Erstellen Sie individuelle Pop-up-Formulare und binden Sie diese auf Ihrer Website ein.

Mit der “Einstellungszentrum”-Funktion können Kontakte ihre Profilinformationen anpassen und Interessen hinzufügen, so dass sie nur noch relevanten, auf sie zugeschnittenen Content erhalten. Formulare gibt es in verschiedenen Formaten, angepasst an Ihre Bedürfnisse und sie funktionieren sowohl auf Desktop- als auch mobilen Geräten.

Sumo List Builder . Das WordPress-Plugin Sumo List Builder erinnert Ihre Website-Besucher daran, in Aktion zu treten. Wie beim Live-Chat, können Sie Ihr Popup so einstellen, dass es nur für sehr aktive Besucher erscheint oder zum Beispiel immer, wenn ein Nutzer die Seite verlassen möchte.

Im Gegensatz zu anderen E-Mail-Sammel-Tools, müssen Sie ein Kampagnenziel festlegen (E-Mails sammeln, Subscriber für Push-Notifikationen sammeln, etc.), bevor Sie den List-Builder starten können. Je nach ausgewähltem Ziel ändern sich die nachfolgenden Schritte.

screenshot der sumo website

Für E-Commerce-Seiten sind Warenkorbabbrüche eine der größten Hürden. Viele Kunden sehen sich eine Weile um und legen sogar Produkte in den Warenkorb – nur um die Sitzung ohne Kauf zu beenden..

Sogenannte “Exit-Intent”-Tools messen die Mausbewegung eines Besuchers in Echtzeit. Sobald dieser versucht, die Seite unverrichteter Dinge zu verlassen, erscheint ein Pop-up. Die Idee ist, Ihre Besucher durch ein relevantes Angebot zum Bleiben zu motivieren, beispielsweise eine zeitlich begrenzte Aktion, einen Rabattcode oder einen “Lead Bait” (Whitepaper, E-Book, etc.).

Tools:

OptInMonster. Auf OptInMonster können Sie Pop-ups nutzen, um E-Mail-Adresse zu sammeln oder Besucher mit einem Rabattangebot zum Bleiben anregen. Pop-ups gibt es in einer Vielzahl an Formen, darunter Slide-ins, Overlays und Full-Screen-Mats. Die Pop-ups sind für Desktop und Mobilgeräte gleichermaßen geeignet.

OptInMonster hat sogar einen ausführlichen Blogpost darüber geschrieben, wie Sie Exit-Intent-Pop-ups kreativ einsetzen können.

Omniconvert. Omniconvert hilft Ihnen, Exit-Pop-ups spielend leicht zu erstellen. Wählen Sie eines der neun Templates aus oder erstellen Sie Ihr eigenes im Template-Editor. Um sicherzugehen, dass Sie das perfekte Pop-up ausgewählt haben, können Sie zwei Versionen gleichzeitig testen.

Neben Pop-ups bietet Ihnen Omniconvert die Option, dynamischen Text zu Ihrer Website hinzuzufügen, so dass Sie den angezeigten Content personalisieren können. Zum Beispiel könnten Sie Besucher an ein bestimmtes Produkt erinnern, dass sie bei einem vorherigen Besuch ins Auge gefasst haben oder Dringlichkeit vermitteln, indem Sie anzeigen, wie viele Besucher das Produkt bereits gekauft haben.

Pinterests exit popup Beispiel

Ihre Website ist Ihr Online-Schaufenster und entscheidet zu großen Teilen über den Erfolg Ihres Unternehmens. Was aber, wenn Ihre Website nicht in dem Maße zu Conversions führt, wie Sie erwarten? Sie können entweder alles ändern, was Ihnen nicht gefällt oder Sie richten sich direkt an die Quelle der Weisheit: Ihre Besucher.

Website-Feedback kann Sie auf Elemente hinweisen, die Nutzer verwirrend finden und Aufschluss darüber geben, welche Verbesserungen am Inhalt oder Produkt notwendig sind.

Einige der gängigsten Website-Feedback-Tools sind:

  • Pop-up-Umfragen: Besucher müssen entweder antworten oder das Fenster zu schließen, bevor sie fortfahren können
  • On-site-Umfragen: Pop-up am unteren Bildschirmrand (wie Live-Chat)
  • Feedback-Widgets: Besucher bewerten ihre Erfahrung, gewöhnlich mit Sternerating oder Smileys

Tools:

SurveyMonkey. SurveyMonkeys Website-Collector macht es Ihnen leicht, Umfragen in Ihre Website einzubetten.

Sie können sich aussuchen, ob Sie Ihre Umfrage in den Rest der Webseite integrieren möchten oder sie als Pop-up in einem neuen Fenster anzeigen. Cookies stellen sicher, dass der gleiche Besucher nicht nochmal gefragt wird, an der Umfrage teilzunehmen.

SurveyMonkeys Website Collector

Usersnap. Als umfangreiches Kundenfeedback-Tool bietet Usersnap Funktionen, um skalenbasiertes Feedback via Sternebewertung, Daumen hoch/runter oder Emoji zu sammeln. Besucher können auch Screenshots von Ihrer Seite machen und Bereiche mit Kommentarboxen, Pfeilen oder Zeichnungen versehen.

Eine Usersnap-Übersicht

Social Proof (auf deutsch: “soziale Bewährtheit”) ist ein Phänomen, bei dem Menschen ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Meinung annehmen, weil es andere auch tun.

In der Welt des E-Commerce haben sich Produktbewertungen zu einem der stärksten Tools für Social Proof entwickelt. Nur selten tätigen Shopper einen Kauf ab, ohne Seiten wie Amazon, Google oder Trusted Shops zu konsultieren.

Beim Online-Shopping können Konsumenten die Produkte weder fühlen, sehen, riechen oder anprobieren. Social Proof dient der Bestätigung, dass sie die richtige Entscheidung treffen.

Andere Formen des Social Proof beinhalten Kunden-Testimonials, Experten-Zuspruch, VIP-/Influencer-Empfehlungen, das Social-Media-Following oder Backlinks.

All das aufzubauen kann sehr lange dauern. Mit Social-Proof-Tools können Sie schnell eine soziale Untermauerung schaffen, die Sie brauchen, um Conversions zu steigern.

Tools:

TrustPulse. TrustPulse verleiht Ihrem Unternehmen mehr Glaubwürdigkeit, indem Sie Besuchern zeigen, was andere auf Ihrer Seite tun. Das können Aktionen sein wie Käufe, Downloads oder die Übermittlung eines Umfrage-Formulars.

TrustPulse spielt auch mit dem FOMO-Gefühl, unserer Angst, etwas zu verpassen.“On-Fire”-Benachrichtigungen zeigen, welche Handlung andere Besucher in einem bestimmten Zeitabschnitt ausgeführt haben.

Proof. Proofs Pulse-Funktion ermöglicht das Senden von Push-Notifikationen an Ihre Besucher, um sie über aktuelle Conversions auf Ihrer Seite in Kenntnis zu setzen. Legen Sie fest, wann Daten gesammelt werden sollen, zum Beispiel “nach Anzahl X Conversions an einem Tag”, “in der letzten Woche” oder “den letzten drei Monaten”.

Die Software bietet mehrsprachigen Support, so dass Sie auch Ihre internationalen Kunden mit Proof versorgen können.

eine von Proof verifizierte Landingpage

Von Proof verifizierte Landingpage

Retargeting ist eine effektive Strategie für Online-Anzeigen. Besucher Ihrer Website werden mit Cookies markiert, so dass Sie ihnen später personalisierte Anzeigen ausspielen können. Wie eine bekannte Marketing-Regel erklärt, braucht es durchschnittlich sieben Interaktionen bevor es zu einem Kaufabschluss kommt. Mit Retargeting stellen Sie sicher, dass Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung bei Ihren Kunden frisch im Gedächtnis bleibt.

Tools:

Google Ads Remarketing. Retargeting in Google Ads besteht aus der Anzeige von Werbung während der Browsernutzung. Sie erscheint beispielsweise auf Webseiten oder während eines YouTube-Videos.

Das funktioniert mit dem Google Remarketing Tag , den Sie auf Ihrer Website hinzufügen können. Wurden Besucher in Ihrem Google-Ads-Account per Browser-Cookies zur Remarketing-Liste hinzugefügt, wird Google ihnen gezielt Werbung anzeigen; entweder im Search Network (in Suchmaschinen-Ergebnissen) oder über das Display Network hinweg (Ein Partner-Netzwerk von Google mit mehr als 2 Millionen Seiten).

Facebook Retargeting. Funktioniert ähnlich wie Google Remarketing, mit dem Unterschied, dass Ihre Werbeanzeigen Facebook-weit angezeigt werden.

Wenn jemand Ihre Website besucht und eine Aktion ausführt (zum Beispiel einen Link anklickt), wird der Facebook Pixel getriggert, den Sie auf Ihrer Webseite eingebunden haben. Sie können den Besucher dann durch die Custom-Audience -Funktion wieder erreichen, die Ihnen erlaubt Leute zu finden, die auf Facebook Interesse an Ihrem Unternehmen bekundet haben..

Instagram. Da Instagram zu Facebook gehört, können Sie den gleichen Schritten folgen, wie beim Facebook-Retargeting. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Sie Ihren Instagram-Account mit Ihrem Facebook-Ads-Konto verknüpfen und Instagram als Plattform wählen, wenn Sie eine Kampagne erstellen.

Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung für Retargeting mit Facebook und Instagram .

Bild zeigt Retargeting mit Facebook und Instagram

Twitter Retargeting. Retargeting funktioniert auch mit Twitter-Nutzern, die entweder Ihre Website besucht, Ihre App heruntergeladen oder Ihren Newsletter abonniert haben.

Twitter-Retargeting funktioniert durch passende Browser-Cookie-IDs oder verschlüsselte E-Mail-Adressen von Mailing-Listen an Twitter-Accounts. Wenn Nutzer Twitter besuchen, werden sie auf der Liste der benutzerdefinierte Zielgruppen hinzugefügt, die Sie in Ihrem Twitter-Account erstellt haben.

LinkedIn Retargeting. Auf LinkedIn steuert der Insight Tag Ihre Conversions. Für optimale Ergebnisse empfiehlt LinkedIn, dass Sie das Snippet in den Footer jeder Webseite setzen. Sie können den Tag selbst installieren oder implementieren ihn mit einem Tag-Manager wie Google Tag Manager , Adobe Dynamic Tag Management , oder Telium iQ .

Wie bei den oben genannten Social-Media-Plattformen können Sie dann eine Zielgruppe erstellen, zu der die Besucher hinzugefügt werden. Sobald Ihre Zielgruppe 300 Besucher umfasst, können Sie Kampagnen-Targeting starten.

Bild zeigt das Retargeting mit linkedin

Conversion-Optimierung leicht gemacht

Oft sind es die kleinen Fragen, die Ihre Besucher vom Konvertieren abhalten. Vielleicht sind die Lieferkosten unklar oder Produkt-Funktionen bedürfen weiterer Erklärung. Mit einem Website-Chat räumen Sie Zweifel schnell aus dem Weg und optimieren so Ihre Conversions nachhaltig.

Wenn Sie nach einer ganzheitlichen Chat-Software suchen, um digitalen Vertrieb und Service auf verschiedenen Kanälen anzubieten, melden Sie sich für unsere 14-tägige Gratis-Testphase an und testen Sie Userlike.



Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – Tunnel de Vente


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

8

Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Die 37 besten Tools für Ihre Website – Tunnel de Vente


Wir alle wissen, dass es günstiger ist, bestehende Kunden zu binden als neue zu gewinnen. Das gleiche Prinzip gilt für die Besucher Ihrer Website.

Wenn Sie Ihre Conversion-Rate optimieren, erhöhen Sie den Wert Ihrer Website-Besucher. Letztlich kurbeln Sie so das Wachstum Ihres Unternehmens an.

Die Conversion-Rate misst das Verhältnis von Website-Besuchern zu Konversionen . Also die Prozentzahl der Besucher, die eine gewünschte Handlung auf Ihrer Website oder Landingpage ausgeführt haben – das kann zum Beispiel ein Kaufabschluss, eine Anmeldung für eine Testphase oder ein E-Book-Download sein.

Schon kleine Verbesserungen in Ihrer Conversion-Rate können einen großen Unterschied machen. Deshalb lohnt es sich für jedes Unternehmen, in Tools zu investieren, die Ihnen bei der Conversion-Optimierung unter die Arme greifen.

Hier ist unsere Sammlung der besten Tools zur Conversion-Optimierung sortiert anhand der wichtigsten Kategorien:

  1. Landingpage-Baukasten
  2. Website-Analyse
  3. A/B-Testing
  4. Heatmaps
  5. Website-Chat
  6. Chatbots
  7. Besucher-Identifikation
  8. Leadgenerierung
  9. Pop-ups (Exit-Intent)
  10. Feedback
  11. Social Proof
  12. Retargeting

Ihre Landingpages sind der Ort, an dem Conversions stattfinden. Ihr Zweck ist es, Ihre Website-Besucher in Käufer oder Leads zu konvertieren. Daher wird sich bei der Conversion-Optimierung ein großer Teil Ihrer Mühen auf diesen Bereich konzentrieren.

Doch die richtige Mischung an Elementen für Ihre Landingpage zu finden (Text, Bilder, Design) kann zeit- und kostenintensiv sein. Insbesondere, wenn Sie mehrere Landingpages für jede einzelne Kampagne bzw. jedes Ziel erstellen möchten.

Landingpage-Baukästen helfen Ihnen – auch ohne die Hilfe von Entwicklern – überzeugende Landingspages mühelos zu erstellen und herauszufinden, was funktioniert und was verbessert werden muss.

Tools:

Unbounce. Das ultimative und wohl bekannteste Landingpage-Tool. Die Drag-and-Drop-Funktionalität bedeutet, dass jeder mit nur wenigen Klicks eine Landingpage erstellen kann. Da Unbounce nach dem Prinzip What You See Is What You Get funktioniert, können Sie die Seiten genau so betrachten, wie ein Besucher. Bedeutet: Es gibt kein Vor und Zurück, nur um herauszufinden, ob die Wirkung stimmt.

Ist Ihre Landingpage erstmal live, nutzt Unbounce die Macht von KI für die Funktion Smart Traffic. Indem jedes Attribut Ihrer Besucher analysiert wird (Endgerät, Ort, Traffic-Quelle), werden sie zu derjenigen Landingpage-Version gesendet, die am Relevantesten für sie ist.

screenshot des Landingpage-Builders von Unbounce

Der Landingpage-Builder von Unbounce

Mailchimp. Längst ein bekannter Name im E-Mail-Marketing. Doch viele wissen nicht, dass man mit Mailchimp auch Landingpages erstellen kann.

Im Sinne seines ursprünglichen Zwecks stellt Mailchimps Landingpage-Baukasten Templates zur Verfügung, die darauf ausgelegt sind E-Mail-Adressen einzusammeln. Die Software ist intuitiv aufgebaut und sollten Sie doch mal feststecken, gibt es zahlreiche Troubleshooting-Ressourcen.

Leadpages. Mit hunderten an verfügbaren Templates macht es Leadpages leicht, die perfekte Landingpage zu erstellen. Und weil alle Seiten, die mit Leadpages gebaut werden, responsiv sind, sehen sie immer gut aus, egal auf welchem Endgerät sie aufgerufen werden.

Um es Ihren Besuchern so leicht wie möglich zu machen auf Ihrer Seite zu konvertieren, können Sie entweder eine separate Checkout-Seite erstellen oder eine Landingpage, die Bezahlmodalitäten integriert.

ein Landingpage-Template von Leadpages

Leadpages enthält eine Pop-up-Funktion names “Leadbox”, die sich entweder automatisch oder anhand des Verhaltens des Besuchers aktiviert.

Sie haben vermutlich jeden Monat hunderte oder tausende von Besuchern auf Ihrer Seite. Doch ohne ein Verständnis dafür, wie sich diese Besucher auf Ihrer Website verhalten, tappen Sie im Dunkeln, was die Conversion-Optimierung betrifft. Hier kommen Web-Analytics ins Spiel.

Indem Sie das Verhalten Ihrer Nutzer tracken, erhalten Sie Einsichten in die demografische Struktur Ihrer Besucher, wie sie auf Ihre Seite gestoßen sind, was sie tun, wenn sie erstmal da sind und vieles mehr.

Google Analytics ist hier für die meisten das Tool der Wahl. Es kostet nichts und hält detaillierte Informationen über Ihre Besucher parat. Es gibt aber einige Alternativen, die intuitiver, sicherer in punkto Datenschutz und für einige Anwendungsfälle besser geeignet sind.

Tools:

Kissmetrics. Diese Lösung trackt jede Interaktion, die ein Besucher mit Ihrem Unternehmen erlebt und verknüpft diese anonymen Aktivitäten, sobald er zum Kunden wird. Das erlaubt Ihnen die Entscheidungen zu verstehen, die letztendlich zur Konvertierung führen – noch besser als das mit Google Analytics möglich ist.

Amplitude. Mit Amplitude können Sie tiefergehende Analysen zu den “Conversion-Treibern” vornehmen, um zu verstehen, wieso Besucher nach einer bestimmten Interaktion konvertieren oder eben auch nicht. Wenn Sie den Funnel einmal implementiert haben, können Sie alle Aktionen, die ein Besucher vor der Konvertierung oder dem Abbruch des Funnels ausführt, einsehen und sortieren.

ein Amplitude-Funnel

Mixpanel. Mixpanel trackt die Interaktion mit Ihrer Webseite oder Ihrem Produkt, so dass Sie einen ganzheitlichen Blick auf die Customer Journey werfen können. Das bedeutet, dass Sie sehen, inwiefern sich zum Beispiel Besucher, die Sie über Social Media gefunden haben, anders verhalten als Besucher, die über bezahlte Werbung angesprochen wurden. Sie können auch Funnel erstellen, die auf dem Verhalten Ihrer Besucher basieren, den Seiten, die sie besuchen oder jeden anderen für Sie relevanten Schritt in der Customer Journey.

Bild vom Mixpanel-Dashboard

Heap. Mit seinem “Alles-Messen”-Ansatz trackt Heap jeden Klick, Tap oder Swipe auf Ihrer Webseite. Um Ihnen zu helfen, diesen Wust an Daten zu organisieren, bietet Heap Data-Governance-Funktionen, wie rollen- und projektbezogene Zugänge und Befugnisse, Event-Kategorien und Anmerkungen.

Bild des Heap-Dashboards

Praktisch jedes Element Ihrer Webseite kann Einfluss auf Ihre Conversions haben – Texte, Design, Bilder, Videos, alles. Um herauszufinden, welche Elemente am besten funktionieren, macht es Sinn, A/B-Tests durchzuführen. Indem Sie verschiedene Varianten der Landingpage gegeneinander antreten lassen, nehmen Sie mit A/B-Testing den Zufallsfaktor aus der Conversion-Optimierung.

Je nach Ziel und/oder der Höhe Ihres Traffics, gibt es drei verschiedene Arten von A/B-Tests, die Sie durchführen können:

Einfaches A/B-Testing. In seiner einfachsten Form erlaubt Ihnen A/B-Testing, zwei Versionen einer Webseite zu testen. So sehen Sie, welche Variante mehr Conversions einfährt. Weil Sie dabei immer nur ein Element nach dem anderen ins Visier nehmen, ist das einfache A/B-Testing ideal für kleine Unternehmen oder Webseiten mit relativ wenig Traffic.

Multivariates Testing. Hier werden eine Vielzahl von Elementen gleichzeitig getestet, wodurch das sequentielle A/B-Testen überflüssig wird. Da Sie eine nicht unwesentliche Menge an Traffic brauchen, um valide Aussagen abzuleiten, ist das multivariate Testing vor allem für größere Webseiten bzw. Unternehmen geeignet.

Mehrarmiger-Bandit-Testing. Der mehrarmige-Bandit-Ansatz erlaubt Ihnen auf dynamische Weise mehr Traffic zu derjenigen Version zu leiten, die besser performt und weniger Traffic zu der conversion-ärmeren Version. Da Sie die Conversion schon während des Tests maximieren, entstehen weniger Kosten durch vertane Chancen, die suboptimale Landingpages im Test unweigerlich verursachen.

Bild von einem Oktopus

Tools:

AB Tasty. Das Tool von AB Tasty erlaubt Ihnen, A/B-Test, multivariate Tests sowie Funneltests durchzuführen, bei denen verschiedene Seiten innerhalb des Sales Funnel getestet werden.

Die Faktoren, welche die Tests triggern, definieren Sie individuell: URL, Geolocation, Demografie, etc. Um zu vermeiden, dass Sie Geld aus dem Fenster werfen, vergibt AB Tasty für jeden Test eine statistische Zuverlässigkeitsrate so dass Sie schon vor Testbeginn wissen, ob Sie genug Daten für valide Testergebnisse haben.

Optimizely. Ideal für größere Webseiten erlaubt das Web -Experimentierungs-Tool von Optimizely, für eine differenzierte Conversion-Optimierung Webseiten in spezifischen Marktsegmenten zu testen (Alter, Ort und Plattform).

Im Gegensatz zu anderen Tools, können Sie so viele Conversion-Ziele (Seitenaufrufe, Klicks, etc.) einrichten, wie Sie möchten. Und weil Optimizely Unique Visitors trackt, machen Sie nicht den Fehler, den gleichen Besucher oder die gleiche Conversion doppelt zu zählen.

Bild der Optimizely Werbung

Convertize. Basierend auf dem mehramigen-Bandit-Prinzip, ermöglicht Convertize Ihre Webseite zu testen, während sie gleichzeitig auf Conversions optimiert wird. Dazu kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der unmittelbar auf das Besucherverhalten reagiert.

Kissmetrics. In Verbindung mit Hubspot gibt Ihnen Kissmetrics alles was Sie benötigen, um A/B-Tests zu starten, einschließlich ein A/B-Tracking-Template, einen How-To-Guide und einen statischen Signifikanz-Rechner, der Ihnen hilft zu ermitteln, wann der Test beendet werden sollte.

Wäre es nicht praktisch, auf einen Blick zu sehen, was Ihre Besucher tun, ohne sich dafür durch Unmengen an Daten zu kämpfen? Heatmaps erlauben Ihnen genau das zu tun.

Heatmaps basieren auf Daten, welche die Tools auf Ihrer Webseite sammeln und in Karten oder Bilder umwandeln. Durch die visuelle Darstellung sehen Sie schnell, welche Bereiche Ihrer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erhalten und ob sich das mit Ihren Absichten deckt.

Tools:

Hotjar. Hotjar bietet verschiedene Heatmap-Typen, die Ihnen helfen zu verstehen, wie sich Besucher auf Ihrer Seite bewegen und durchklicken. Die Software trackt sowohl Desktop- als auch mobile Sitzungen, so dass Sie die Verhaltensunterschiede auf verschiedenen Plattformen sehen können.

Andere hilfreiche Feature sind:

  • Session Recordings: Gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Seite mit den Augen Ihrer Besucher zu betrachten und zu verstehen, wie sich echte Nutzer wirklich verhalten.
  • Feedback-Umfragen: Ermöglicht es Ihnen, Ihre Besucher zu fragen, wieso sie bestimmte Aktionen ausgeführt haben (oder auch nicht)
Hotjar’s heatmap

Hotjars Heatmap

Crazyegg. Ähnlich wie Hotjar gibt Ihnen Crazyegg eine visuelle Darstellung darüber, wo Ihre Besucher Ihre Seite anklicken. Das funktioniert anhand einens Screenshot von Ihrer URL, das Registrieren aller Links dieser Seite und der Übersetzung der Daten in Form einer Heatmap Ihrer Webseite.

Andere nützliche Funktionen sind:

  • Scroll Map Report: Zeigt, wie weit runter Ihre Besucher scrollen.
  • Confetti: Lässt Sie mit “Stecknadel-Genauigkeit” bestimmen, wo Besucher auf Ihrer Seite klicken.
Crazyeggs confetti map

Crazyeggs Confetti Map

Einer der natürlichsten Wege, Ihre Conversion-Rate zu steigern, ist Ihren Website-Besuchern einen Live-Chat anzubieten.

Eine aufgeräumte, klare Website mit nicht zu viel Text ist ein Schlüsselfaktor für Conversions. Allerdings entsteht durch das schlanke Design häufig ein Informationsdefizit, das viele Fragen offen lässt. Ein unscheinbarer Chat-Button, der Besucher darauf hinweist, dass Hilfe nur einen Klick entfernt ist, hat deshalb großen Einfluss auf Ihre Conversion-Rate.

Tools:

Userlike. Wir empfehlen (natürlich 😉 ) unsere eigene Software, die Ihnen alle Vorteile von Live-Chat bietet. Inklusive Funktionen wie intelligentes Routing, Nachrichtenvorlagen und vieles mehr, von denen sowohl Ihr Kundensupport als auch Ihr Verkaufsteam profitieren.

Userlike bietet darüber hinaus Anbindungen zu Messaging-Apps wie WhatsApp , Facebook Messenger, Threema und SMS an. So bleiben Sie mit Ihren Website-Besuchern auch dann verbunden, wenn sie Ihre Seite verlassen. Es gibt eine Gratis-Version und verschiedene nach Funktionsumfang gestaffelte Bezahlpakete für größere Unternehmen.

Bild von einem Userlike-Chat-Widget

Tawk.to. Tawk.to bietet ein integriertes Ticketing-System, eine individualisierbare Wissensdatenbank, ein zubuchbares Chat-Team und mehr. Eine besondere Funktion ist, dass es keine Begrenzung für die Anzahl an Chat-Agenten oder Widgets gibt, die hinzugefügt werden können.

Das Tool ist kostenlos und daher eine gute Option für kleine und Ein-Personen-Unternehmen, die Live-Chat ausprobieren wollen.

Chatbots sind ein vielseitiges Automations-Tool. Sie automatisieren die Leadgewinnung, übernehmen einfache Supportanfragen und helfen, Warenkorbabbrüche zu vermeiden.

Einen Lead zu generieren und ihn durch den Sales-Funnel zu bewegen, ist ein zeitintensiver Prozess. Chatbots können diesen beschleunigen und Conversions steigern.

Userlike. Hier haben Sie neben Live-Chat auch die Option, einen Chatbot zu verbinden. Entweder bauen Sie Ihren Bot mithilfe der Logic-Chatbot-Funktion von Grund auf neu oder Sie verknüpfen einen Drittanbieter-Bot über die API. Sie können den Chatbot sowohl im Live-Chat auf Ihrer Website einbinden als auch in mit Userlike verbundenen Messaging-Apps wie WhatsApp .

moin.ai. Der moin.ai-Chatbot verspricht, die Conversion-Rate um bis zu 38% zu steigern. Durch künstliche Intelligenz erkennt der Chatbot Intentionen und kann selbstständig Themen vorschlagen.

OMQ. Der OMQ-Chatbot ist eine selbstlernende KI-basierte Lösung, die darauf abzielt den Kundenservice zu automatisieren. Indem Sie den Chatbot mit der zentralen Wissensdatenbank von OMQ verbinden, versteht und analysiert der Chatbot die Kunden-Intentionen und wählt die richtigen Antwort.

Darüber hinaus lässt sich OMQ nahtlos mit Userlike verbinden , so dass Sie die Unterhaltung auf beliebten Messenger-Kanälen (WhatsApp, Facebook Messenger, SMS) fortsetzen oder die Unterhaltung an einen menschlichen Servicemitarbeiter weiterleiten können.

Bild des Help Centers der OMQ Website

Unternehmen setzen Besucher-Identifikations-Software ein, um Besucherprofile zu erstellen. Diese geben Aufschluss darüber, wie Besucher am besten in Leads oder Kunden konvertiert werden können.

Insbesondere B2B-Unternehmen profitieren davon, ihre Besuchergruppen zu identifizieren und anonyme Interessenten in qualifizierte Leads zu verwandeln. Identifikations-Tools für die Conversion-Optimierung sind nicht in der Lage, einzelne Personen zu identifizieren. Doch sie stellen Ihnen relevante Account-bezogene Informationen bereit, etwa den Unternehmensnamen oder die Website-URL. So können Sie potenzielle Kunden gezielt ansprechen.

Tools:

Leadfeeder. Indem Daten von Google Analytics mit IP-Adressdaten kombiniert werden, gibt Ihnen Leadfeeder mithilfe Account-Level-Besucheridentifikation einen tieferen Einblick, wer Ihre Webseite besucht. Damit Sie nur hochqualifizierte Leads generieren, durchkämmt die Software jede Liste auf Bots, Internetprovider und anderen minderwertigen Traffic.

Darüber hinaus können Sie Leadfeeder mit beliebten CRMs wie Salesforce und Pipedrive verbinden, um Ihre Kundendatenbank automatisch mit identifizierten Leads zu speisen.

screenshot der leadfeeder website

ZoomInfo. ZoomInfos WebSights enthüllt die Besucherdaten in Echtzeit, so dass Sie sofort damit arbeiten können. Werten Sie Ihre Leads in Abhängigkeit zu den Kundenprofil-Einstellungen mit Google Analytics oder ZoomInfos fortschrittlicher Suchfunktion aus.

Mit der Workflows-Funktion werden Prozesse für kategorisierte Leads automatisiert, beispielsweise so: “wenn Besucher Preise-Seite öffnet, erstelle Kontakt in Salesforce.”

Studien zeigen, dass 92% der Besucher beim ersten Website-Besuch keinen Kauf tätigen. Das ist ein Hinweis darauf, dass sie mehr Informationen brauchen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Eine Möglichkeit, Leads durch den Sales-Funnel zu navigieren, ist das Sammeln von E-Mail-Adressen, So können Sie ihnen relevante Informationen und Updates zu Ihrem Produkt zukommen lassen und die Beziehung subtil aufbauen.

Leads zu sammeln gibt Ihnen die Chance, Interessenten zu schulen, Vertrauen aufzubauen und sie letztlich zu konvertieren.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um an Website-Leads zu kommen. Wir konzentrieren uns hier auf Tools zur Erstellung von Web-Formularen und Pop-ups, da es die beliebtesten Methoden sind.

Tools:

Growform. Growform ermöglicht Ihnen, schnell und unkompliziert mehrstufige Formulare zu erstellen. Diese konvertieren in der Regel besser als lange Formulare – so gewinnen Sie mehr Leads bei gleichen Werbeausgaben. Das Tool ist mit Zapier verknüpft, Sie können Ihre Formulare daher mit so gut wie allem verbinden.

WuFoo. Wie die Schwesterfirma SurveyMonkey , ist auch WuFoo auf Umfragen spezialisiert. Sie können ein bestehendes Templates anpassen oder ein eigenes erstellen. Fügen Sie ein Logo und andere Designelemente hinzu und legen Sie sofort los.

Links zu Umfrage-Formularen können auf Ihrer Webseite per Copy-Paste oder per E-Mail und Social Media mit einem Klick geteilt werden.

screenshot des Sales Lead Formulars von WuFoo

Mailchimp . Als einer der beliebtesten E-Mail-Marketing-Anbieter der Welt, hilft Ihnen Mailchimp beim Wachstum Ihrer E-Mail-Liste. Erstellen Sie individuelle Pop-up-Formulare und binden Sie diese auf Ihrer Website ein.

Mit der “Einstellungszentrum”-Funktion können Kontakte ihre Profilinformationen anpassen und Interessen hinzufügen, so dass sie nur noch relevanten, auf sie zugeschnittenen Content erhalten. Formulare gibt es in verschiedenen Formaten, angepasst an Ihre Bedürfnisse und sie funktionieren sowohl auf Desktop- als auch mobilen Geräten.

Sumo List Builder . Das WordPress-Plugin Sumo List Builder erinnert Ihre Website-Besucher daran, in Aktion zu treten. Wie beim Live-Chat, können Sie Ihr Popup so einstellen, dass es nur für sehr aktive Besucher erscheint oder zum Beispiel immer, wenn ein Nutzer die Seite verlassen möchte.

Im Gegensatz zu anderen E-Mail-Sammel-Tools, müssen Sie ein Kampagnenziel festlegen (E-Mails sammeln, Subscriber für Push-Notifikationen sammeln, etc.), bevor Sie den List-Builder starten können. Je nach ausgewähltem Ziel ändern sich die nachfolgenden Schritte.

screenshot der sumo website

Für E-Commerce-Seiten sind Warenkorbabbrüche eine der größten Hürden. Viele Kunden sehen sich eine Weile um und legen sogar Produkte in den Warenkorb – nur um die Sitzung ohne Kauf zu beenden..

Sogenannte “Exit-Intent”-Tools messen die Mausbewegung eines Besuchers in Echtzeit. Sobald dieser versucht, die Seite unverrichteter Dinge zu verlassen, erscheint ein Pop-up. Die Idee ist, Ihre Besucher durch ein relevantes Angebot zum Bleiben zu motivieren, beispielsweise eine zeitlich begrenzte Aktion, einen Rabattcode oder einen “Lead Bait” (Whitepaper, E-Book, etc.).

Tools:

OptInMonster. Auf OptInMonster können Sie Pop-ups nutzen, um E-Mail-Adresse zu sammeln oder Besucher mit einem Rabattangebot zum Bleiben anregen. Pop-ups gibt es in einer Vielzahl an Formen, darunter Slide-ins, Overlays und Full-Screen-Mats. Die Pop-ups sind für Desktop und Mobilgeräte gleichermaßen geeignet.

OptInMonster hat sogar einen ausführlichen Blogpost darüber geschrieben, wie Sie Exit-Intent-Pop-ups kreativ einsetzen können.

Omniconvert. Omniconvert hilft Ihnen, Exit-Pop-ups spielend leicht zu erstellen. Wählen Sie eines der neun Templates aus oder erstellen Sie Ihr eigenes im Template-Editor. Um sicherzugehen, dass Sie das perfekte Pop-up ausgewählt haben, können Sie zwei Versionen gleichzeitig testen.

Neben Pop-ups bietet Ihnen Omniconvert die Option, dynamischen Text zu Ihrer Website hinzuzufügen, so dass Sie den angezeigten Content personalisieren können. Zum Beispiel könnten Sie Besucher an ein bestimmtes Produkt erinnern, dass sie bei einem vorherigen Besuch ins Auge gefasst haben oder Dringlichkeit vermitteln, indem Sie anzeigen, wie viele Besucher das Produkt bereits gekauft haben.

Pinterests exit popup Beispiel

Ihre Website ist Ihr Online-Schaufenster und entscheidet zu großen Teilen über den Erfolg Ihres Unternehmens. Was aber, wenn Ihre Website nicht in dem Maße zu Conversions führt, wie Sie erwarten? Sie können entweder alles ändern, was Ihnen nicht gefällt oder Sie richten sich direkt an die Quelle der Weisheit: Ihre Besucher.

Website-Feedback kann Sie auf Elemente hinweisen, die Nutzer verwirrend finden und Aufschluss darüber geben, welche Verbesserungen am Inhalt oder Produkt notwendig sind.

Einige der gängigsten Website-Feedback-Tools sind:

  • Pop-up-Umfragen: Besucher müssen entweder antworten oder das Fenster zu schließen, bevor sie fortfahren können
  • On-site-Umfragen: Pop-up am unteren Bildschirmrand (wie Live-Chat)
  • Feedback-Widgets: Besucher bewerten ihre Erfahrung, gewöhnlich mit Sternerating oder Smileys

Tools:

SurveyMonkey. SurveyMonkeys Website-Collector macht es Ihnen leicht, Umfragen in Ihre Website einzubetten.

Sie können sich aussuchen, ob Sie Ihre Umfrage in den Rest der Webseite integrieren möchten oder sie als Pop-up in einem neuen Fenster anzeigen. Cookies stellen sicher, dass der gleiche Besucher nicht nochmal gefragt wird, an der Umfrage teilzunehmen.

SurveyMonkeys Website Collector

Usersnap. Als umfangreiches Kundenfeedback-Tool bietet Usersnap Funktionen, um skalenbasiertes Feedback via Sternebewertung, Daumen hoch/runter oder Emoji zu sammeln. Besucher können auch Screenshots von Ihrer Seite machen und Bereiche mit Kommentarboxen, Pfeilen oder Zeichnungen versehen.

Eine Usersnap-Übersicht

Social Proof (auf deutsch: “soziale Bewährtheit”) ist ein Phänomen, bei dem Menschen ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Meinung annehmen, weil es andere auch tun.

In der Welt des E-Commerce haben sich Produktbewertungen zu einem der stärksten Tools für Social Proof entwickelt. Nur selten tätigen Shopper einen Kauf ab, ohne Seiten wie Amazon, Google oder Trusted Shops zu konsultieren.

Beim Online-Shopping können Konsumenten die Produkte weder fühlen, sehen, riechen oder anprobieren. Social Proof dient der Bestätigung, dass sie die richtige Entscheidung treffen.

Andere Formen des Social Proof beinhalten Kunden-Testimonials, Experten-Zuspruch, VIP-/Influencer-Empfehlungen, das Social-Media-Following oder Backlinks.

All das aufzubauen kann sehr lange dauern. Mit Social-Proof-Tools können Sie schnell eine soziale Untermauerung schaffen, die Sie brauchen, um Conversions zu steigern.

Tools:

TrustPulse. TrustPulse verleiht Ihrem Unternehmen mehr Glaubwürdigkeit, indem Sie Besuchern zeigen, was andere auf Ihrer Seite tun. Das können Aktionen sein wie Käufe, Downloads oder die Übermittlung eines Umfrage-Formulars.

TrustPulse spielt auch mit dem FOMO-Gefühl, unserer Angst, etwas zu verpassen.“On-Fire”-Benachrichtigungen zeigen, welche Handlung andere Besucher in einem bestimmten Zeitabschnitt ausgeführt haben.

Proof. Proofs Pulse-Funktion ermöglicht das Senden von Push-Notifikationen an Ihre Besucher, um sie über aktuelle Conversions auf Ihrer Seite in Kenntnis zu setzen. Legen Sie fest, wann Daten gesammelt werden sollen, zum Beispiel “nach Anzahl X Conversions an einem Tag”, “in der letzten Woche” oder “den letzten drei Monaten”.

Die Software bietet mehrsprachigen Support, so dass Sie auch Ihre internationalen Kunden mit Proof versorgen können.

eine von Proof verifizierte Landingpage

Von Proof verifizierte Landingpage

Retargeting ist eine effektive Strategie für Online-Anzeigen. Besucher Ihrer Website werden mit Cookies markiert, so dass Sie ihnen später personalisierte Anzeigen ausspielen können. Wie eine bekannte Marketing-Regel erklärt, braucht es durchschnittlich sieben Interaktionen bevor es zu einem Kaufabschluss kommt. Mit Retargeting stellen Sie sicher, dass Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung bei Ihren Kunden frisch im Gedächtnis bleibt.

Tools:

Google Ads Remarketing. Retargeting in Google Ads besteht aus der Anzeige von Werbung während der Browsernutzung. Sie erscheint beispielsweise auf Webseiten oder während eines YouTube-Videos.

Das funktioniert mit dem Google Remarketing Tag , den Sie auf Ihrer Website hinzufügen können. Wurden Besucher in Ihrem Google-Ads-Account per Browser-Cookies zur Remarketing-Liste hinzugefügt, wird Google ihnen gezielt Werbung anzeigen; entweder im Search Network (in Suchmaschinen-Ergebnissen) oder über das Display Network hinweg (Ein Partner-Netzwerk von Google mit mehr als 2 Millionen Seiten).

Facebook Retargeting. Funktioniert ähnlich wie Google Remarketing, mit dem Unterschied, dass Ihre Werbeanzeigen Facebook-weit angezeigt werden.

Wenn jemand Ihre Website besucht und eine Aktion ausführt (zum Beispiel einen Link anklickt), wird der Facebook Pixel getriggert, den Sie auf Ihrer Webseite eingebunden haben. Sie können den Besucher dann durch die Custom-Audience -Funktion wieder erreichen, die Ihnen erlaubt Leute zu finden, die auf Facebook Interesse an Ihrem Unternehmen bekundet haben..

Instagram. Da Instagram zu Facebook gehört, können Sie den gleichen Schritten folgen, wie beim Facebook-Retargeting. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Sie Ihren Instagram-Account mit Ihrem Facebook-Ads-Konto verknüpfen und Instagram als Plattform wählen, wenn Sie eine Kampagne erstellen.

Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung für Retargeting mit Facebook und Instagram .

Bild zeigt Retargeting mit Facebook und Instagram

Twitter Retargeting. Retargeting funktioniert auch mit Twitter-Nutzern, die entweder Ihre Website besucht, Ihre App heruntergeladen oder Ihren Newsletter abonniert haben.

Twitter-Retargeting funktioniert durch passende Browser-Cookie-IDs oder verschlüsselte E-Mail-Adressen von Mailing-Listen an Twitter-Accounts. Wenn Nutzer Twitter besuchen, werden sie auf der Liste der benutzerdefinierte Zielgruppen hinzugefügt, die Sie in Ihrem Twitter-Account erstellt haben.

LinkedIn Retargeting. Auf LinkedIn steuert der Insight Tag Ihre Conversions. Für optimale Ergebnisse empfiehlt LinkedIn, dass Sie das Snippet in den Footer jeder Webseite setzen. Sie können den Tag selbst installieren oder implementieren ihn mit einem Tag-Manager wie Google Tag Manager , Adobe Dynamic Tag Management , oder Telium iQ .

Wie bei den oben genannten Social-Media-Plattformen können Sie dann eine Zielgruppe erstellen, zu der die Besucher hinzugefügt werden. Sobald Ihre Zielgruppe 300 Besucher umfasst, können Sie Kampagnen-Targeting starten.

Bild zeigt das Retargeting mit linkedin

Conversion-Optimierung leicht gemacht

Oft sind es die kleinen Fragen, die Ihre Besucher vom Konvertieren abhalten. Vielleicht sind die Lieferkosten unklar oder Produkt-Funktionen bedürfen weiterer Erklärung. Mit einem Website-Chat räumen Sie Zweifel schnell aus dem Weg und optimieren so Ihre Conversions nachhaltig.

Wenn Sie nach einer ganzheitlichen Chat-Software suchen, um digitalen Vertrieb und Service auf verschiedenen Kanälen anzubieten, melden Sie sich für unsere 14-tägige Gratis-Testphase an und testen Sie Userlike.



Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – Tunnel de Vente


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

8

Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Die 37 besten Tools für Ihre Website – Tunnel de Vente


Wir alle wissen, dass es günstiger ist, bestehende Kunden zu binden als neue zu gewinnen. Das gleiche Prinzip gilt für die Besucher Ihrer Website.

Wenn Sie Ihre Conversion-Rate optimieren, erhöhen Sie den Wert Ihrer Website-Besucher. Letztlich kurbeln Sie so das Wachstum Ihres Unternehmens an.

Die Conversion-Rate misst das Verhältnis von Website-Besuchern zu Konversionen . Also die Prozentzahl der Besucher, die eine gewünschte Handlung auf Ihrer Website oder Landingpage ausgeführt haben – das kann zum Beispiel ein Kaufabschluss, eine Anmeldung für eine Testphase oder ein E-Book-Download sein.

Schon kleine Verbesserungen in Ihrer Conversion-Rate können einen großen Unterschied machen. Deshalb lohnt es sich für jedes Unternehmen, in Tools zu investieren, die Ihnen bei der Conversion-Optimierung unter die Arme greifen.

Hier ist unsere Sammlung der besten Tools zur Conversion-Optimierung sortiert anhand der wichtigsten Kategorien:

  1. Landingpage-Baukasten
  2. Website-Analyse
  3. A/B-Testing
  4. Heatmaps
  5. Website-Chat
  6. Chatbots
  7. Besucher-Identifikation
  8. Leadgenerierung
  9. Pop-ups (Exit-Intent)
  10. Feedback
  11. Social Proof
  12. Retargeting

Ihre Landingpages sind der Ort, an dem Conversions stattfinden. Ihr Zweck ist es, Ihre Website-Besucher in Käufer oder Leads zu konvertieren. Daher wird sich bei der Conversion-Optimierung ein großer Teil Ihrer Mühen auf diesen Bereich konzentrieren.

Doch die richtige Mischung an Elementen für Ihre Landingpage zu finden (Text, Bilder, Design) kann zeit- und kostenintensiv sein. Insbesondere, wenn Sie mehrere Landingpages für jede einzelne Kampagne bzw. jedes Ziel erstellen möchten.

Landingpage-Baukästen helfen Ihnen – auch ohne die Hilfe von Entwicklern – überzeugende Landingspages mühelos zu erstellen und herauszufinden, was funktioniert und was verbessert werden muss.

Tools:

Unbounce. Das ultimative und wohl bekannteste Landingpage-Tool. Die Drag-and-Drop-Funktionalität bedeutet, dass jeder mit nur wenigen Klicks eine Landingpage erstellen kann. Da Unbounce nach dem Prinzip What You See Is What You Get funktioniert, können Sie die Seiten genau so betrachten, wie ein Besucher. Bedeutet: Es gibt kein Vor und Zurück, nur um herauszufinden, ob die Wirkung stimmt.

Ist Ihre Landingpage erstmal live, nutzt Unbounce die Macht von KI für die Funktion Smart Traffic. Indem jedes Attribut Ihrer Besucher analysiert wird (Endgerät, Ort, Traffic-Quelle), werden sie zu derjenigen Landingpage-Version gesendet, die am Relevantesten für sie ist.

screenshot des Landingpage-Builders von Unbounce

Der Landingpage-Builder von Unbounce

Mailchimp. Längst ein bekannter Name im E-Mail-Marketing. Doch viele wissen nicht, dass man mit Mailchimp auch Landingpages erstellen kann.

Im Sinne seines ursprünglichen Zwecks stellt Mailchimps Landingpage-Baukasten Templates zur Verfügung, die darauf ausgelegt sind E-Mail-Adressen einzusammeln. Die Software ist intuitiv aufgebaut und sollten Sie doch mal feststecken, gibt es zahlreiche Troubleshooting-Ressourcen.

Leadpages. Mit hunderten an verfügbaren Templates macht es Leadpages leicht, die perfekte Landingpage zu erstellen. Und weil alle Seiten, die mit Leadpages gebaut werden, responsiv sind, sehen sie immer gut aus, egal auf welchem Endgerät sie aufgerufen werden.

Um es Ihren Besuchern so leicht wie möglich zu machen auf Ihrer Seite zu konvertieren, können Sie entweder eine separate Checkout-Seite erstellen oder eine Landingpage, die Bezahlmodalitäten integriert.

ein Landingpage-Template von Leadpages

Leadpages enthält eine Pop-up-Funktion names “Leadbox”, die sich entweder automatisch oder anhand des Verhaltens des Besuchers aktiviert.

Sie haben vermutlich jeden Monat hunderte oder tausende von Besuchern auf Ihrer Seite. Doch ohne ein Verständnis dafür, wie sich diese Besucher auf Ihrer Website verhalten, tappen Sie im Dunkeln, was die Conversion-Optimierung betrifft. Hier kommen Web-Analytics ins Spiel.

Indem Sie das Verhalten Ihrer Nutzer tracken, erhalten Sie Einsichten in die demografische Struktur Ihrer Besucher, wie sie auf Ihre Seite gestoßen sind, was sie tun, wenn sie erstmal da sind und vieles mehr.

Google Analytics ist hier für die meisten das Tool der Wahl. Es kostet nichts und hält detaillierte Informationen über Ihre Besucher parat. Es gibt aber einige Alternativen, die intuitiver, sicherer in punkto Datenschutz und für einige Anwendungsfälle besser geeignet sind.

Tools:

Kissmetrics. Diese Lösung trackt jede Interaktion, die ein Besucher mit Ihrem Unternehmen erlebt und verknüpft diese anonymen Aktivitäten, sobald er zum Kunden wird. Das erlaubt Ihnen die Entscheidungen zu verstehen, die letztendlich zur Konvertierung führen – noch besser als das mit Google Analytics möglich ist.

Amplitude. Mit Amplitude können Sie tiefergehende Analysen zu den “Conversion-Treibern” vornehmen, um zu verstehen, wieso Besucher nach einer bestimmten Interaktion konvertieren oder eben auch nicht. Wenn Sie den Funnel einmal implementiert haben, können Sie alle Aktionen, die ein Besucher vor der Konvertierung oder dem Abbruch des Funnels ausführt, einsehen und sortieren.

ein Amplitude-Funnel

Mixpanel. Mixpanel trackt die Interaktion mit Ihrer Webseite oder Ihrem Produkt, so dass Sie einen ganzheitlichen Blick auf die Customer Journey werfen können. Das bedeutet, dass Sie sehen, inwiefern sich zum Beispiel Besucher, die Sie über Social Media gefunden haben, anders verhalten als Besucher, die über bezahlte Werbung angesprochen wurden. Sie können auch Funnel erstellen, die auf dem Verhalten Ihrer Besucher basieren, den Seiten, die sie besuchen oder jeden anderen für Sie relevanten Schritt in der Customer Journey.

Bild vom Mixpanel-Dashboard

Heap. Mit seinem “Alles-Messen”-Ansatz trackt Heap jeden Klick, Tap oder Swipe auf Ihrer Webseite. Um Ihnen zu helfen, diesen Wust an Daten zu organisieren, bietet Heap Data-Governance-Funktionen, wie rollen- und projektbezogene Zugänge und Befugnisse, Event-Kategorien und Anmerkungen.

Bild des Heap-Dashboards

Praktisch jedes Element Ihrer Webseite kann Einfluss auf Ihre Conversions haben – Texte, Design, Bilder, Videos, alles. Um herauszufinden, welche Elemente am besten funktionieren, macht es Sinn, A/B-Tests durchzuführen. Indem Sie verschiedene Varianten der Landingpage gegeneinander antreten lassen, nehmen Sie mit A/B-Testing den Zufallsfaktor aus der Conversion-Optimierung.

Je nach Ziel und/oder der Höhe Ihres Traffics, gibt es drei verschiedene Arten von A/B-Tests, die Sie durchführen können:

Einfaches A/B-Testing. In seiner einfachsten Form erlaubt Ihnen A/B-Testing, zwei Versionen einer Webseite zu testen. So sehen Sie, welche Variante mehr Conversions einfährt. Weil Sie dabei immer nur ein Element nach dem anderen ins Visier nehmen, ist das einfache A/B-Testing ideal für kleine Unternehmen oder Webseiten mit relativ wenig Traffic.

Multivariates Testing. Hier werden eine Vielzahl von Elementen gleichzeitig getestet, wodurch das sequentielle A/B-Testen überflüssig wird. Da Sie eine nicht unwesentliche Menge an Traffic brauchen, um valide Aussagen abzuleiten, ist das multivariate Testing vor allem für größere Webseiten bzw. Unternehmen geeignet.

Mehrarmiger-Bandit-Testing. Der mehrarmige-Bandit-Ansatz erlaubt Ihnen auf dynamische Weise mehr Traffic zu derjenigen Version zu leiten, die besser performt und weniger Traffic zu der conversion-ärmeren Version. Da Sie die Conversion schon während des Tests maximieren, entstehen weniger Kosten durch vertane Chancen, die suboptimale Landingpages im Test unweigerlich verursachen.

Bild von einem Oktopus

Tools:

AB Tasty. Das Tool von AB Tasty erlaubt Ihnen, A/B-Test, multivariate Tests sowie Funneltests durchzuführen, bei denen verschiedene Seiten innerhalb des Sales Funnel getestet werden.

Die Faktoren, welche die Tests triggern, definieren Sie individuell: URL, Geolocation, Demografie, etc. Um zu vermeiden, dass Sie Geld aus dem Fenster werfen, vergibt AB Tasty für jeden Test eine statistische Zuverlässigkeitsrate so dass Sie schon vor Testbeginn wissen, ob Sie genug Daten für valide Testergebnisse haben.

Optimizely. Ideal für größere Webseiten erlaubt das Web -Experimentierungs-Tool von Optimizely, für eine differenzierte Conversion-Optimierung Webseiten in spezifischen Marktsegmenten zu testen (Alter, Ort und Plattform).

Im Gegensatz zu anderen Tools, können Sie so viele Conversion-Ziele (Seitenaufrufe, Klicks, etc.) einrichten, wie Sie möchten. Und weil Optimizely Unique Visitors trackt, machen Sie nicht den Fehler, den gleichen Besucher oder die gleiche Conversion doppelt zu zählen.

Bild der Optimizely Werbung

Convertize. Basierend auf dem mehramigen-Bandit-Prinzip, ermöglicht Convertize Ihre Webseite zu testen, während sie gleichzeitig auf Conversions optimiert wird. Dazu kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der unmittelbar auf das Besucherverhalten reagiert.

Kissmetrics. In Verbindung mit Hubspot gibt Ihnen Kissmetrics alles was Sie benötigen, um A/B-Tests zu starten, einschließlich ein A/B-Tracking-Template, einen How-To-Guide und einen statischen Signifikanz-Rechner, der Ihnen hilft zu ermitteln, wann der Test beendet werden sollte.

Wäre es nicht praktisch, auf einen Blick zu sehen, was Ihre Besucher tun, ohne sich dafür durch Unmengen an Daten zu kämpfen? Heatmaps erlauben Ihnen genau das zu tun.

Heatmaps basieren auf Daten, welche die Tools auf Ihrer Webseite sammeln und in Karten oder Bilder umwandeln. Durch die visuelle Darstellung sehen Sie schnell, welche Bereiche Ihrer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erhalten und ob sich das mit Ihren Absichten deckt.

Tools:

Hotjar. Hotjar bietet verschiedene Heatmap-Typen, die Ihnen helfen zu verstehen, wie sich Besucher auf Ihrer Seite bewegen und durchklicken. Die Software trackt sowohl Desktop- als auch mobile Sitzungen, so dass Sie die Verhaltensunterschiede auf verschiedenen Plattformen sehen können.

Andere hilfreiche Feature sind:

  • Session Recordings: Gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Seite mit den Augen Ihrer Besucher zu betrachten und zu verstehen, wie sich echte Nutzer wirklich verhalten.
  • Feedback-Umfragen: Ermöglicht es Ihnen, Ihre Besucher zu fragen, wieso sie bestimmte Aktionen ausgeführt haben (oder auch nicht)
Hotjar’s heatmap

Hotjars Heatmap

Crazyegg. Ähnlich wie Hotjar gibt Ihnen Crazyegg eine visuelle Darstellung darüber, wo Ihre Besucher Ihre Seite anklicken. Das funktioniert anhand einens Screenshot von Ihrer URL, das Registrieren aller Links dieser Seite und der Übersetzung der Daten in Form einer Heatmap Ihrer Webseite.

Andere nützliche Funktionen sind:

  • Scroll Map Report: Zeigt, wie weit runter Ihre Besucher scrollen.
  • Confetti: Lässt Sie mit “Stecknadel-Genauigkeit” bestimmen, wo Besucher auf Ihrer Seite klicken.
Crazyeggs confetti map

Crazyeggs Confetti Map

Einer der natürlichsten Wege, Ihre Conversion-Rate zu steigern, ist Ihren Website-Besuchern einen Live-Chat anzubieten.

Eine aufgeräumte, klare Website mit nicht zu viel Text ist ein Schlüsselfaktor für Conversions. Allerdings entsteht durch das schlanke Design häufig ein Informationsdefizit, das viele Fragen offen lässt. Ein unscheinbarer Chat-Button, der Besucher darauf hinweist, dass Hilfe nur einen Klick entfernt ist, hat deshalb großen Einfluss auf Ihre Conversion-Rate.

Tools:

Userlike. Wir empfehlen (natürlich 😉 ) unsere eigene Software, die Ihnen alle Vorteile von Live-Chat bietet. Inklusive Funktionen wie intelligentes Routing, Nachrichtenvorlagen und vieles mehr, von denen sowohl Ihr Kundensupport als auch Ihr Verkaufsteam profitieren.

Userlike bietet darüber hinaus Anbindungen zu Messaging-Apps wie WhatsApp , Facebook Messenger, Threema und SMS an. So bleiben Sie mit Ihren Website-Besuchern auch dann verbunden, wenn sie Ihre Seite verlassen. Es gibt eine Gratis-Version und verschiedene nach Funktionsumfang gestaffelte Bezahlpakete für größere Unternehmen.

Bild von einem Userlike-Chat-Widget

Tawk.to. Tawk.to bietet ein integriertes Ticketing-System, eine individualisierbare Wissensdatenbank, ein zubuchbares Chat-Team und mehr. Eine besondere Funktion ist, dass es keine Begrenzung für die Anzahl an Chat-Agenten oder Widgets gibt, die hinzugefügt werden können.

Das Tool ist kostenlos und daher eine gute Option für kleine und Ein-Personen-Unternehmen, die Live-Chat ausprobieren wollen.

Chatbots sind ein vielseitiges Automations-Tool. Sie automatisieren die Leadgewinnung, übernehmen einfache Supportanfragen und helfen, Warenkorbabbrüche zu vermeiden.

Einen Lead zu generieren und ihn durch den Sales-Funnel zu bewegen, ist ein zeitintensiver Prozess. Chatbots können diesen beschleunigen und Conversions steigern.

Userlike. Hier haben Sie neben Live-Chat auch die Option, einen Chatbot zu verbinden. Entweder bauen Sie Ihren Bot mithilfe der Logic-Chatbot-Funktion von Grund auf neu oder Sie verknüpfen einen Drittanbieter-Bot über die API. Sie können den Chatbot sowohl im Live-Chat auf Ihrer Website einbinden als auch in mit Userlike verbundenen Messaging-Apps wie WhatsApp .

moin.ai. Der moin.ai-Chatbot verspricht, die Conversion-Rate um bis zu 38% zu steigern. Durch künstliche Intelligenz erkennt der Chatbot Intentionen und kann selbstständig Themen vorschlagen.

OMQ. Der OMQ-Chatbot ist eine selbstlernende KI-basierte Lösung, die darauf abzielt den Kundenservice zu automatisieren. Indem Sie den Chatbot mit der zentralen Wissensdatenbank von OMQ verbinden, versteht und analysiert der Chatbot die Kunden-Intentionen und wählt die richtigen Antwort.

Darüber hinaus lässt sich OMQ nahtlos mit Userlike verbinden , so dass Sie die Unterhaltung auf beliebten Messenger-Kanälen (WhatsApp, Facebook Messenger, SMS) fortsetzen oder die Unterhaltung an einen menschlichen Servicemitarbeiter weiterleiten können.

Bild des Help Centers der OMQ Website

Unternehmen setzen Besucher-Identifikations-Software ein, um Besucherprofile zu erstellen. Diese geben Aufschluss darüber, wie Besucher am besten in Leads oder Kunden konvertiert werden können.

Insbesondere B2B-Unternehmen profitieren davon, ihre Besuchergruppen zu identifizieren und anonyme Interessenten in qualifizierte Leads zu verwandeln. Identifikations-Tools für die Conversion-Optimierung sind nicht in der Lage, einzelne Personen zu identifizieren. Doch sie stellen Ihnen relevante Account-bezogene Informationen bereit, etwa den Unternehmensnamen oder die Website-URL. So können Sie potenzielle Kunden gezielt ansprechen.

Tools:

Leadfeeder. Indem Daten von Google Analytics mit IP-Adressdaten kombiniert werden, gibt Ihnen Leadfeeder mithilfe Account-Level-Besucheridentifikation einen tieferen Einblick, wer Ihre Webseite besucht. Damit Sie nur hochqualifizierte Leads generieren, durchkämmt die Software jede Liste auf Bots, Internetprovider und anderen minderwertigen Traffic.

Darüber hinaus können Sie Leadfeeder mit beliebten CRMs wie Salesforce und Pipedrive verbinden, um Ihre Kundendatenbank automatisch mit identifizierten Leads zu speisen.

screenshot der leadfeeder website

ZoomInfo. ZoomInfos WebSights enthüllt die Besucherdaten in Echtzeit, so dass Sie sofort damit arbeiten können. Werten Sie Ihre Leads in Abhängigkeit zu den Kundenprofil-Einstellungen mit Google Analytics oder ZoomInfos fortschrittlicher Suchfunktion aus.

Mit der Workflows-Funktion werden Prozesse für kategorisierte Leads automatisiert, beispielsweise so: “wenn Besucher Preise-Seite öffnet, erstelle Kontakt in Salesforce.”

Studien zeigen, dass 92% der Besucher beim ersten Website-Besuch keinen Kauf tätigen. Das ist ein Hinweis darauf, dass sie mehr Informationen brauchen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Eine Möglichkeit, Leads durch den Sales-Funnel zu navigieren, ist das Sammeln von E-Mail-Adressen, So können Sie ihnen relevante Informationen und Updates zu Ihrem Produkt zukommen lassen und die Beziehung subtil aufbauen.

Leads zu sammeln gibt Ihnen die Chance, Interessenten zu schulen, Vertrauen aufzubauen und sie letztlich zu konvertieren.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um an Website-Leads zu kommen. Wir konzentrieren uns hier auf Tools zur Erstellung von Web-Formularen und Pop-ups, da es die beliebtesten Methoden sind.

Tools:

Growform. Growform ermöglicht Ihnen, schnell und unkompliziert mehrstufige Formulare zu erstellen. Diese konvertieren in der Regel besser als lange Formulare – so gewinnen Sie mehr Leads bei gleichen Werbeausgaben. Das Tool ist mit Zapier verknüpft, Sie können Ihre Formulare daher mit so gut wie allem verbinden.

WuFoo. Wie die Schwesterfirma SurveyMonkey , ist auch WuFoo auf Umfragen spezialisiert. Sie können ein bestehendes Templates anpassen oder ein eigenes erstellen. Fügen Sie ein Logo und andere Designelemente hinzu und legen Sie sofort los.

Links zu Umfrage-Formularen können auf Ihrer Webseite per Copy-Paste oder per E-Mail und Social Media mit einem Klick geteilt werden.

screenshot des Sales Lead Formulars von WuFoo

Mailchimp . Als einer der beliebtesten E-Mail-Marketing-Anbieter der Welt, hilft Ihnen Mailchimp beim Wachstum Ihrer E-Mail-Liste. Erstellen Sie individuelle Pop-up-Formulare und binden Sie diese auf Ihrer Website ein.

Mit der “Einstellungszentrum”-Funktion können Kontakte ihre Profilinformationen anpassen und Interessen hinzufügen, so dass sie nur noch relevanten, auf sie zugeschnittenen Content erhalten. Formulare gibt es in verschiedenen Formaten, angepasst an Ihre Bedürfnisse und sie funktionieren sowohl auf Desktop- als auch mobilen Geräten.

Sumo List Builder . Das WordPress-Plugin Sumo List Builder erinnert Ihre Website-Besucher daran, in Aktion zu treten. Wie beim Live-Chat, können Sie Ihr Popup so einstellen, dass es nur für sehr aktive Besucher erscheint oder zum Beispiel immer, wenn ein Nutzer die Seite verlassen möchte.

Im Gegensatz zu anderen E-Mail-Sammel-Tools, müssen Sie ein Kampagnenziel festlegen (E-Mails sammeln, Subscriber für Push-Notifikationen sammeln, etc.), bevor Sie den List-Builder starten können. Je nach ausgewähltem Ziel ändern sich die nachfolgenden Schritte.

screenshot der sumo website

Für E-Commerce-Seiten sind Warenkorbabbrüche eine der größten Hürden. Viele Kunden sehen sich eine Weile um und legen sogar Produkte in den Warenkorb – nur um die Sitzung ohne Kauf zu beenden..

Sogenannte “Exit-Intent”-Tools messen die Mausbewegung eines Besuchers in Echtzeit. Sobald dieser versucht, die Seite unverrichteter Dinge zu verlassen, erscheint ein Pop-up. Die Idee ist, Ihre Besucher durch ein relevantes Angebot zum Bleiben zu motivieren, beispielsweise eine zeitlich begrenzte Aktion, einen Rabattcode oder einen “Lead Bait” (Whitepaper, E-Book, etc.).

Tools:

OptInMonster. Auf OptInMonster können Sie Pop-ups nutzen, um E-Mail-Adresse zu sammeln oder Besucher mit einem Rabattangebot zum Bleiben anregen. Pop-ups gibt es in einer Vielzahl an Formen, darunter Slide-ins, Overlays und Full-Screen-Mats. Die Pop-ups sind für Desktop und Mobilgeräte gleichermaßen geeignet.

OptInMonster hat sogar einen ausführlichen Blogpost darüber geschrieben, wie Sie Exit-Intent-Pop-ups kreativ einsetzen können.

Omniconvert. Omniconvert hilft Ihnen, Exit-Pop-ups spielend leicht zu erstellen. Wählen Sie eines der neun Templates aus oder erstellen Sie Ihr eigenes im Template-Editor. Um sicherzugehen, dass Sie das perfekte Pop-up ausgewählt haben, können Sie zwei Versionen gleichzeitig testen.

Neben Pop-ups bietet Ihnen Omniconvert die Option, dynamischen Text zu Ihrer Website hinzuzufügen, so dass Sie den angezeigten Content personalisieren können. Zum Beispiel könnten Sie Besucher an ein bestimmtes Produkt erinnern, dass sie bei einem vorherigen Besuch ins Auge gefasst haben oder Dringlichkeit vermitteln, indem Sie anzeigen, wie viele Besucher das Produkt bereits gekauft haben.

Pinterests exit popup Beispiel

Ihre Website ist Ihr Online-Schaufenster und entscheidet zu großen Teilen über den Erfolg Ihres Unternehmens. Was aber, wenn Ihre Website nicht in dem Maße zu Conversions führt, wie Sie erwarten? Sie können entweder alles ändern, was Ihnen nicht gefällt oder Sie richten sich direkt an die Quelle der Weisheit: Ihre Besucher.

Website-Feedback kann Sie auf Elemente hinweisen, die Nutzer verwirrend finden und Aufschluss darüber geben, welche Verbesserungen am Inhalt oder Produkt notwendig sind.

Einige der gängigsten Website-Feedback-Tools sind:

  • Pop-up-Umfragen: Besucher müssen entweder antworten oder das Fenster zu schließen, bevor sie fortfahren können
  • On-site-Umfragen: Pop-up am unteren Bildschirmrand (wie Live-Chat)
  • Feedback-Widgets: Besucher bewerten ihre Erfahrung, gewöhnlich mit Sternerating oder Smileys

Tools:

SurveyMonkey. SurveyMonkeys Website-Collector macht es Ihnen leicht, Umfragen in Ihre Website einzubetten.

Sie können sich aussuchen, ob Sie Ihre Umfrage in den Rest der Webseite integrieren möchten oder sie als Pop-up in einem neuen Fenster anzeigen. Cookies stellen sicher, dass der gleiche Besucher nicht nochmal gefragt wird, an der Umfrage teilzunehmen.

SurveyMonkeys Website Collector

Usersnap. Als umfangreiches Kundenfeedback-Tool bietet Usersnap Funktionen, um skalenbasiertes Feedback via Sternebewertung, Daumen hoch/runter oder Emoji zu sammeln. Besucher können auch Screenshots von Ihrer Seite machen und Bereiche mit Kommentarboxen, Pfeilen oder Zeichnungen versehen.

Eine Usersnap-Übersicht

Social Proof (auf deutsch: “soziale Bewährtheit”) ist ein Phänomen, bei dem Menschen ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Meinung annehmen, weil es andere auch tun.

In der Welt des E-Commerce haben sich Produktbewertungen zu einem der stärksten Tools für Social Proof entwickelt. Nur selten tätigen Shopper einen Kauf ab, ohne Seiten wie Amazon, Google oder Trusted Shops zu konsultieren.

Beim Online-Shopping können Konsumenten die Produkte weder fühlen, sehen, riechen oder anprobieren. Social Proof dient der Bestätigung, dass sie die richtige Entscheidung treffen.

Andere Formen des Social Proof beinhalten Kunden-Testimonials, Experten-Zuspruch, VIP-/Influencer-Empfehlungen, das Social-Media-Following oder Backlinks.

All das aufzubauen kann sehr lange dauern. Mit Social-Proof-Tools können Sie schnell eine soziale Untermauerung schaffen, die Sie brauchen, um Conversions zu steigern.

Tools:

TrustPulse. TrustPulse verleiht Ihrem Unternehmen mehr Glaubwürdigkeit, indem Sie Besuchern zeigen, was andere auf Ihrer Seite tun. Das können Aktionen sein wie Käufe, Downloads oder die Übermittlung eines Umfrage-Formulars.

TrustPulse spielt auch mit dem FOMO-Gefühl, unserer Angst, etwas zu verpassen.“On-Fire”-Benachrichtigungen zeigen, welche Handlung andere Besucher in einem bestimmten Zeitabschnitt ausgeführt haben.

Proof. Proofs Pulse-Funktion ermöglicht das Senden von Push-Notifikationen an Ihre Besucher, um sie über aktuelle Conversions auf Ihrer Seite in Kenntnis zu setzen. Legen Sie fest, wann Daten gesammelt werden sollen, zum Beispiel “nach Anzahl X Conversions an einem Tag”, “in der letzten Woche” oder “den letzten drei Monaten”.

Die Software bietet mehrsprachigen Support, so dass Sie auch Ihre internationalen Kunden mit Proof versorgen können.

eine von Proof verifizierte Landingpage

Von Proof verifizierte Landingpage

Retargeting ist eine effektive Strategie für Online-Anzeigen. Besucher Ihrer Website werden mit Cookies markiert, so dass Sie ihnen später personalisierte Anzeigen ausspielen können. Wie eine bekannte Marketing-Regel erklärt, braucht es durchschnittlich sieben Interaktionen bevor es zu einem Kaufabschluss kommt. Mit Retargeting stellen Sie sicher, dass Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung bei Ihren Kunden frisch im Gedächtnis bleibt.

Tools:

Google Ads Remarketing. Retargeting in Google Ads besteht aus der Anzeige von Werbung während der Browsernutzung. Sie erscheint beispielsweise auf Webseiten oder während eines YouTube-Videos.

Das funktioniert mit dem Google Remarketing Tag , den Sie auf Ihrer Website hinzufügen können. Wurden Besucher in Ihrem Google-Ads-Account per Browser-Cookies zur Remarketing-Liste hinzugefügt, wird Google ihnen gezielt Werbung anzeigen; entweder im Search Network (in Suchmaschinen-Ergebnissen) oder über das Display Network hinweg (Ein Partner-Netzwerk von Google mit mehr als 2 Millionen Seiten).

Facebook Retargeting. Funktioniert ähnlich wie Google Remarketing, mit dem Unterschied, dass Ihre Werbeanzeigen Facebook-weit angezeigt werden.

Wenn jemand Ihre Website besucht und eine Aktion ausführt (zum Beispiel einen Link anklickt), wird der Facebook Pixel getriggert, den Sie auf Ihrer Webseite eingebunden haben. Sie können den Besucher dann durch die Custom-Audience -Funktion wieder erreichen, die Ihnen erlaubt Leute zu finden, die auf Facebook Interesse an Ihrem Unternehmen bekundet haben..

Instagram. Da Instagram zu Facebook gehört, können Sie den gleichen Schritten folgen, wie beim Facebook-Retargeting. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Sie Ihren Instagram-Account mit Ihrem Facebook-Ads-Konto verknüpfen und Instagram als Plattform wählen, wenn Sie eine Kampagne erstellen.

Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung für Retargeting mit Facebook und Instagram .

Bild zeigt Retargeting mit Facebook und Instagram

Twitter Retargeting. Retargeting funktioniert auch mit Twitter-Nutzern, die entweder Ihre Website besucht, Ihre App heruntergeladen oder Ihren Newsletter abonniert haben.

Twitter-Retargeting funktioniert durch passende Browser-Cookie-IDs oder verschlüsselte E-Mail-Adressen von Mailing-Listen an Twitter-Accounts. Wenn Nutzer Twitter besuchen, werden sie auf der Liste der benutzerdefinierte Zielgruppen hinzugefügt, die Sie in Ihrem Twitter-Account erstellt haben.

LinkedIn Retargeting. Auf LinkedIn steuert der Insight Tag Ihre Conversions. Für optimale Ergebnisse empfiehlt LinkedIn, dass Sie das Snippet in den Footer jeder Webseite setzen. Sie können den Tag selbst installieren oder implementieren ihn mit einem Tag-Manager wie Google Tag Manager , Adobe Dynamic Tag Management , oder Telium iQ .

Wie bei den oben genannten Social-Media-Plattformen können Sie dann eine Zielgruppe erstellen, zu der die Besucher hinzugefügt werden. Sobald Ihre Zielgruppe 300 Besucher umfasst, können Sie Kampagnen-Targeting starten.

Bild zeigt das Retargeting mit linkedin

Conversion-Optimierung leicht gemacht

Oft sind es die kleinen Fragen, die Ihre Besucher vom Konvertieren abhalten. Vielleicht sind die Lieferkosten unklar oder Produkt-Funktionen bedürfen weiterer Erklärung. Mit einem Website-Chat räumen Sie Zweifel schnell aus dem Weg und optimieren so Ihre Conversions nachhaltig.

Wenn Sie nach einer ganzheitlichen Chat-Software suchen, um digitalen Vertrieb und Service auf verschiedenen Kanälen anzubieten, melden Sie sich für unsere 14-tägige Gratis-Testphase an und testen Sie Userlike.



Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – Tunnel de Vente


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

8

Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Die 37 besten Tools für Ihre Website – Tunnel de Vente


Wir alle wissen, dass es günstiger ist, bestehende Kunden zu binden als neue zu gewinnen. Das gleiche Prinzip gilt für die Besucher Ihrer Website.

Wenn Sie Ihre Conversion-Rate optimieren, erhöhen Sie den Wert Ihrer Website-Besucher. Letztlich kurbeln Sie so das Wachstum Ihres Unternehmens an.

Die Conversion-Rate misst das Verhältnis von Website-Besuchern zu Konversionen . Also die Prozentzahl der Besucher, die eine gewünschte Handlung auf Ihrer Website oder Landingpage ausgeführt haben – das kann zum Beispiel ein Kaufabschluss, eine Anmeldung für eine Testphase oder ein E-Book-Download sein.

Schon kleine Verbesserungen in Ihrer Conversion-Rate können einen großen Unterschied machen. Deshalb lohnt es sich für jedes Unternehmen, in Tools zu investieren, die Ihnen bei der Conversion-Optimierung unter die Arme greifen.

Hier ist unsere Sammlung der besten Tools zur Conversion-Optimierung sortiert anhand der wichtigsten Kategorien:

  1. Landingpage-Baukasten
  2. Website-Analyse
  3. A/B-Testing
  4. Heatmaps
  5. Website-Chat
  6. Chatbots
  7. Besucher-Identifikation
  8. Leadgenerierung
  9. Pop-ups (Exit-Intent)
  10. Feedback
  11. Social Proof
  12. Retargeting

Ihre Landingpages sind der Ort, an dem Conversions stattfinden. Ihr Zweck ist es, Ihre Website-Besucher in Käufer oder Leads zu konvertieren. Daher wird sich bei der Conversion-Optimierung ein großer Teil Ihrer Mühen auf diesen Bereich konzentrieren.

Doch die richtige Mischung an Elementen für Ihre Landingpage zu finden (Text, Bilder, Design) kann zeit- und kostenintensiv sein. Insbesondere, wenn Sie mehrere Landingpages für jede einzelne Kampagne bzw. jedes Ziel erstellen möchten.

Landingpage-Baukästen helfen Ihnen – auch ohne die Hilfe von Entwicklern – überzeugende Landingspages mühelos zu erstellen und herauszufinden, was funktioniert und was verbessert werden muss.

Tools:

Unbounce. Das ultimative und wohl bekannteste Landingpage-Tool. Die Drag-and-Drop-Funktionalität bedeutet, dass jeder mit nur wenigen Klicks eine Landingpage erstellen kann. Da Unbounce nach dem Prinzip What You See Is What You Get funktioniert, können Sie die Seiten genau so betrachten, wie ein Besucher. Bedeutet: Es gibt kein Vor und Zurück, nur um herauszufinden, ob die Wirkung stimmt.

Ist Ihre Landingpage erstmal live, nutzt Unbounce die Macht von KI für die Funktion Smart Traffic. Indem jedes Attribut Ihrer Besucher analysiert wird (Endgerät, Ort, Traffic-Quelle), werden sie zu derjenigen Landingpage-Version gesendet, die am Relevantesten für sie ist.

screenshot des Landingpage-Builders von Unbounce

Der Landingpage-Builder von Unbounce

Mailchimp. Längst ein bekannter Name im E-Mail-Marketing. Doch viele wissen nicht, dass man mit Mailchimp auch Landingpages erstellen kann.

Im Sinne seines ursprünglichen Zwecks stellt Mailchimps Landingpage-Baukasten Templates zur Verfügung, die darauf ausgelegt sind E-Mail-Adressen einzusammeln. Die Software ist intuitiv aufgebaut und sollten Sie doch mal feststecken, gibt es zahlreiche Troubleshooting-Ressourcen.

Leadpages. Mit hunderten an verfügbaren Templates macht es Leadpages leicht, die perfekte Landingpage zu erstellen. Und weil alle Seiten, die mit Leadpages gebaut werden, responsiv sind, sehen sie immer gut aus, egal auf welchem Endgerät sie aufgerufen werden.

Um es Ihren Besuchern so leicht wie möglich zu machen auf Ihrer Seite zu konvertieren, können Sie entweder eine separate Checkout-Seite erstellen oder eine Landingpage, die Bezahlmodalitäten integriert.

ein Landingpage-Template von Leadpages

Leadpages enthält eine Pop-up-Funktion names “Leadbox”, die sich entweder automatisch oder anhand des Verhaltens des Besuchers aktiviert.

Sie haben vermutlich jeden Monat hunderte oder tausende von Besuchern auf Ihrer Seite. Doch ohne ein Verständnis dafür, wie sich diese Besucher auf Ihrer Website verhalten, tappen Sie im Dunkeln, was die Conversion-Optimierung betrifft. Hier kommen Web-Analytics ins Spiel.

Indem Sie das Verhalten Ihrer Nutzer tracken, erhalten Sie Einsichten in die demografische Struktur Ihrer Besucher, wie sie auf Ihre Seite gestoßen sind, was sie tun, wenn sie erstmal da sind und vieles mehr.

Google Analytics ist hier für die meisten das Tool der Wahl. Es kostet nichts und hält detaillierte Informationen über Ihre Besucher parat. Es gibt aber einige Alternativen, die intuitiver, sicherer in punkto Datenschutz und für einige Anwendungsfälle besser geeignet sind.

Tools:

Kissmetrics. Diese Lösung trackt jede Interaktion, die ein Besucher mit Ihrem Unternehmen erlebt und verknüpft diese anonymen Aktivitäten, sobald er zum Kunden wird. Das erlaubt Ihnen die Entscheidungen zu verstehen, die letztendlich zur Konvertierung führen – noch besser als das mit Google Analytics möglich ist.

Amplitude. Mit Amplitude können Sie tiefergehende Analysen zu den “Conversion-Treibern” vornehmen, um zu verstehen, wieso Besucher nach einer bestimmten Interaktion konvertieren oder eben auch nicht. Wenn Sie den Funnel einmal implementiert haben, können Sie alle Aktionen, die ein Besucher vor der Konvertierung oder dem Abbruch des Funnels ausführt, einsehen und sortieren.

ein Amplitude-Funnel

Mixpanel. Mixpanel trackt die Interaktion mit Ihrer Webseite oder Ihrem Produkt, so dass Sie einen ganzheitlichen Blick auf die Customer Journey werfen können. Das bedeutet, dass Sie sehen, inwiefern sich zum Beispiel Besucher, die Sie über Social Media gefunden haben, anders verhalten als Besucher, die über bezahlte Werbung angesprochen wurden. Sie können auch Funnel erstellen, die auf dem Verhalten Ihrer Besucher basieren, den Seiten, die sie besuchen oder jeden anderen für Sie relevanten Schritt in der Customer Journey.

Bild vom Mixpanel-Dashboard

Heap. Mit seinem “Alles-Messen”-Ansatz trackt Heap jeden Klick, Tap oder Swipe auf Ihrer Webseite. Um Ihnen zu helfen, diesen Wust an Daten zu organisieren, bietet Heap Data-Governance-Funktionen, wie rollen- und projektbezogene Zugänge und Befugnisse, Event-Kategorien und Anmerkungen.

Bild des Heap-Dashboards

Praktisch jedes Element Ihrer Webseite kann Einfluss auf Ihre Conversions haben – Texte, Design, Bilder, Videos, alles. Um herauszufinden, welche Elemente am besten funktionieren, macht es Sinn, A/B-Tests durchzuführen. Indem Sie verschiedene Varianten der Landingpage gegeneinander antreten lassen, nehmen Sie mit A/B-Testing den Zufallsfaktor aus der Conversion-Optimierung.

Je nach Ziel und/oder der Höhe Ihres Traffics, gibt es drei verschiedene Arten von A/B-Tests, die Sie durchführen können:

Einfaches A/B-Testing. In seiner einfachsten Form erlaubt Ihnen A/B-Testing, zwei Versionen einer Webseite zu testen. So sehen Sie, welche Variante mehr Conversions einfährt. Weil Sie dabei immer nur ein Element nach dem anderen ins Visier nehmen, ist das einfache A/B-Testing ideal für kleine Unternehmen oder Webseiten mit relativ wenig Traffic.

Multivariates Testing. Hier werden eine Vielzahl von Elementen gleichzeitig getestet, wodurch das sequentielle A/B-Testen überflüssig wird. Da Sie eine nicht unwesentliche Menge an Traffic brauchen, um valide Aussagen abzuleiten, ist das multivariate Testing vor allem für größere Webseiten bzw. Unternehmen geeignet.

Mehrarmiger-Bandit-Testing. Der mehrarmige-Bandit-Ansatz erlaubt Ihnen auf dynamische Weise mehr Traffic zu derjenigen Version zu leiten, die besser performt und weniger Traffic zu der conversion-ärmeren Version. Da Sie die Conversion schon während des Tests maximieren, entstehen weniger Kosten durch vertane Chancen, die suboptimale Landingpages im Test unweigerlich verursachen.

Bild von einem Oktopus

Tools:

AB Tasty. Das Tool von AB Tasty erlaubt Ihnen, A/B-Test, multivariate Tests sowie Funneltests durchzuführen, bei denen verschiedene Seiten innerhalb des Sales Funnel getestet werden.

Die Faktoren, welche die Tests triggern, definieren Sie individuell: URL, Geolocation, Demografie, etc. Um zu vermeiden, dass Sie Geld aus dem Fenster werfen, vergibt AB Tasty für jeden Test eine statistische Zuverlässigkeitsrate so dass Sie schon vor Testbeginn wissen, ob Sie genug Daten für valide Testergebnisse haben.

Optimizely. Ideal für größere Webseiten erlaubt das Web -Experimentierungs-Tool von Optimizely, für eine differenzierte Conversion-Optimierung Webseiten in spezifischen Marktsegmenten zu testen (Alter, Ort und Plattform).

Im Gegensatz zu anderen Tools, können Sie so viele Conversion-Ziele (Seitenaufrufe, Klicks, etc.) einrichten, wie Sie möchten. Und weil Optimizely Unique Visitors trackt, machen Sie nicht den Fehler, den gleichen Besucher oder die gleiche Conversion doppelt zu zählen.

Bild der Optimizely Werbung

Convertize. Basierend auf dem mehramigen-Bandit-Prinzip, ermöglicht Convertize Ihre Webseite zu testen, während sie gleichzeitig auf Conversions optimiert wird. Dazu kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der unmittelbar auf das Besucherverhalten reagiert.

Kissmetrics. In Verbindung mit Hubspot gibt Ihnen Kissmetrics alles was Sie benötigen, um A/B-Tests zu starten, einschließlich ein A/B-Tracking-Template, einen How-To-Guide und einen statischen Signifikanz-Rechner, der Ihnen hilft zu ermitteln, wann der Test beendet werden sollte.

Wäre es nicht praktisch, auf einen Blick zu sehen, was Ihre Besucher tun, ohne sich dafür durch Unmengen an Daten zu kämpfen? Heatmaps erlauben Ihnen genau das zu tun.

Heatmaps basieren auf Daten, welche die Tools auf Ihrer Webseite sammeln und in Karten oder Bilder umwandeln. Durch die visuelle Darstellung sehen Sie schnell, welche Bereiche Ihrer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erhalten und ob sich das mit Ihren Absichten deckt.

Tools:

Hotjar. Hotjar bietet verschiedene Heatmap-Typen, die Ihnen helfen zu verstehen, wie sich Besucher auf Ihrer Seite bewegen und durchklicken. Die Software trackt sowohl Desktop- als auch mobile Sitzungen, so dass Sie die Verhaltensunterschiede auf verschiedenen Plattformen sehen können.

Andere hilfreiche Feature sind:

  • Session Recordings: Gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Seite mit den Augen Ihrer Besucher zu betrachten und zu verstehen, wie sich echte Nutzer wirklich verhalten.
  • Feedback-Umfragen: Ermöglicht es Ihnen, Ihre Besucher zu fragen, wieso sie bestimmte Aktionen ausgeführt haben (oder auch nicht)
Hotjar’s heatmap

Hotjars Heatmap

Crazyegg. Ähnlich wie Hotjar gibt Ihnen Crazyegg eine visuelle Darstellung darüber, wo Ihre Besucher Ihre Seite anklicken. Das funktioniert anhand einens Screenshot von Ihrer URL, das Registrieren aller Links dieser Seite und der Übersetzung der Daten in Form einer Heatmap Ihrer Webseite.

Andere nützliche Funktionen sind:

  • Scroll Map Report: Zeigt, wie weit runter Ihre Besucher scrollen.
  • Confetti: Lässt Sie mit “Stecknadel-Genauigkeit” bestimmen, wo Besucher auf Ihrer Seite klicken.
Crazyeggs confetti map

Crazyeggs Confetti Map

Einer der natürlichsten Wege, Ihre Conversion-Rate zu steigern, ist Ihren Website-Besuchern einen Live-Chat anzubieten.

Eine aufgeräumte, klare Website mit nicht zu viel Text ist ein Schlüsselfaktor für Conversions. Allerdings entsteht durch das schlanke Design häufig ein Informationsdefizit, das viele Fragen offen lässt. Ein unscheinbarer Chat-Button, der Besucher darauf hinweist, dass Hilfe nur einen Klick entfernt ist, hat deshalb großen Einfluss auf Ihre Conversion-Rate.

Tools:

Userlike. Wir empfehlen (natürlich 😉 ) unsere eigene Software, die Ihnen alle Vorteile von Live-Chat bietet. Inklusive Funktionen wie intelligentes Routing, Nachrichtenvorlagen und vieles mehr, von denen sowohl Ihr Kundensupport als auch Ihr Verkaufsteam profitieren.

Userlike bietet darüber hinaus Anbindungen zu Messaging-Apps wie WhatsApp , Facebook Messenger, Threema und SMS an. So bleiben Sie mit Ihren Website-Besuchern auch dann verbunden, wenn sie Ihre Seite verlassen. Es gibt eine Gratis-Version und verschiedene nach Funktionsumfang gestaffelte Bezahlpakete für größere Unternehmen.

Bild von einem Userlike-Chat-Widget

Tawk.to. Tawk.to bietet ein integriertes Ticketing-System, eine individualisierbare Wissensdatenbank, ein zubuchbares Chat-Team und mehr. Eine besondere Funktion ist, dass es keine Begrenzung für die Anzahl an Chat-Agenten oder Widgets gibt, die hinzugefügt werden können.

Das Tool ist kostenlos und daher eine gute Option für kleine und Ein-Personen-Unternehmen, die Live-Chat ausprobieren wollen.

Chatbots sind ein vielseitiges Automations-Tool. Sie automatisieren die Leadgewinnung, übernehmen einfache Supportanfragen und helfen, Warenkorbabbrüche zu vermeiden.

Einen Lead zu generieren und ihn durch den Sales-Funnel zu bewegen, ist ein zeitintensiver Prozess. Chatbots können diesen beschleunigen und Conversions steigern.

Userlike. Hier haben Sie neben Live-Chat auch die Option, einen Chatbot zu verbinden. Entweder bauen Sie Ihren Bot mithilfe der Logic-Chatbot-Funktion von Grund auf neu oder Sie verknüpfen einen Drittanbieter-Bot über die API. Sie können den Chatbot sowohl im Live-Chat auf Ihrer Website einbinden als auch in mit Userlike verbundenen Messaging-Apps wie WhatsApp .

moin.ai. Der moin.ai-Chatbot verspricht, die Conversion-Rate um bis zu 38% zu steigern. Durch künstliche Intelligenz erkennt der Chatbot Intentionen und kann selbstständig Themen vorschlagen.

OMQ. Der OMQ-Chatbot ist eine selbstlernende KI-basierte Lösung, die darauf abzielt den Kundenservice zu automatisieren. Indem Sie den Chatbot mit der zentralen Wissensdatenbank von OMQ verbinden, versteht und analysiert der Chatbot die Kunden-Intentionen und wählt die richtigen Antwort.

Darüber hinaus lässt sich OMQ nahtlos mit Userlike verbinden , so dass Sie die Unterhaltung auf beliebten Messenger-Kanälen (WhatsApp, Facebook Messenger, SMS) fortsetzen oder die Unterhaltung an einen menschlichen Servicemitarbeiter weiterleiten können.

Bild des Help Centers der OMQ Website

Unternehmen setzen Besucher-Identifikations-Software ein, um Besucherprofile zu erstellen. Diese geben Aufschluss darüber, wie Besucher am besten in Leads oder Kunden konvertiert werden können.

Insbesondere B2B-Unternehmen profitieren davon, ihre Besuchergruppen zu identifizieren und anonyme Interessenten in qualifizierte Leads zu verwandeln. Identifikations-Tools für die Conversion-Optimierung sind nicht in der Lage, einzelne Personen zu identifizieren. Doch sie stellen Ihnen relevante Account-bezogene Informationen bereit, etwa den Unternehmensnamen oder die Website-URL. So können Sie potenzielle Kunden gezielt ansprechen.

Tools:

Leadfeeder. Indem Daten von Google Analytics mit IP-Adressdaten kombiniert werden, gibt Ihnen Leadfeeder mithilfe Account-Level-Besucheridentifikation einen tieferen Einblick, wer Ihre Webseite besucht. Damit Sie nur hochqualifizierte Leads generieren, durchkämmt die Software jede Liste auf Bots, Internetprovider und anderen minderwertigen Traffic.

Darüber hinaus können Sie Leadfeeder mit beliebten CRMs wie Salesforce und Pipedrive verbinden, um Ihre Kundendatenbank automatisch mit identifizierten Leads zu speisen.

screenshot der leadfeeder website

ZoomInfo. ZoomInfos WebSights enthüllt die Besucherdaten in Echtzeit, so dass Sie sofort damit arbeiten können. Werten Sie Ihre Leads in Abhängigkeit zu den Kundenprofil-Einstellungen mit Google Analytics oder ZoomInfos fortschrittlicher Suchfunktion aus.

Mit der Workflows-Funktion werden Prozesse für kategorisierte Leads automatisiert, beispielsweise so: “wenn Besucher Preise-Seite öffnet, erstelle Kontakt in Salesforce.”

Studien zeigen, dass 92% der Besucher beim ersten Website-Besuch keinen Kauf tätigen. Das ist ein Hinweis darauf, dass sie mehr Informationen brauchen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Eine Möglichkeit, Leads durch den Sales-Funnel zu navigieren, ist das Sammeln von E-Mail-Adressen, So können Sie ihnen relevante Informationen und Updates zu Ihrem Produkt zukommen lassen und die Beziehung subtil aufbauen.

Leads zu sammeln gibt Ihnen die Chance, Interessenten zu schulen, Vertrauen aufzubauen und sie letztlich zu konvertieren.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um an Website-Leads zu kommen. Wir konzentrieren uns hier auf Tools zur Erstellung von Web-Formularen und Pop-ups, da es die beliebtesten Methoden sind.

Tools:

Growform. Growform ermöglicht Ihnen, schnell und unkompliziert mehrstufige Formulare zu erstellen. Diese konvertieren in der Regel besser als lange Formulare – so gewinnen Sie mehr Leads bei gleichen Werbeausgaben. Das Tool ist mit Zapier verknüpft, Sie können Ihre Formulare daher mit so gut wie allem verbinden.

WuFoo. Wie die Schwesterfirma SurveyMonkey , ist auch WuFoo auf Umfragen spezialisiert. Sie können ein bestehendes Templates anpassen oder ein eigenes erstellen. Fügen Sie ein Logo und andere Designelemente hinzu und legen Sie sofort los.

Links zu Umfrage-Formularen können auf Ihrer Webseite per Copy-Paste oder per E-Mail und Social Media mit einem Klick geteilt werden.

screenshot des Sales Lead Formulars von WuFoo

Mailchimp . Als einer der beliebtesten E-Mail-Marketing-Anbieter der Welt, hilft Ihnen Mailchimp beim Wachstum Ihrer E-Mail-Liste. Erstellen Sie individuelle Pop-up-Formulare und binden Sie diese auf Ihrer Website ein.

Mit der “Einstellungszentrum”-Funktion können Kontakte ihre Profilinformationen anpassen und Interessen hinzufügen, so dass sie nur noch relevanten, auf sie zugeschnittenen Content erhalten. Formulare gibt es in verschiedenen Formaten, angepasst an Ihre Bedürfnisse und sie funktionieren sowohl auf Desktop- als auch mobilen Geräten.

Sumo List Builder . Das WordPress-Plugin Sumo List Builder erinnert Ihre Website-Besucher daran, in Aktion zu treten. Wie beim Live-Chat, können Sie Ihr Popup so einstellen, dass es nur für sehr aktive Besucher erscheint oder zum Beispiel immer, wenn ein Nutzer die Seite verlassen möchte.

Im Gegensatz zu anderen E-Mail-Sammel-Tools, müssen Sie ein Kampagnenziel festlegen (E-Mails sammeln, Subscriber für Push-Notifikationen sammeln, etc.), bevor Sie den List-Builder starten können. Je nach ausgewähltem Ziel ändern sich die nachfolgenden Schritte.

screenshot der sumo website

Für E-Commerce-Seiten sind Warenkorbabbrüche eine der größten Hürden. Viele Kunden sehen sich eine Weile um und legen sogar Produkte in den Warenkorb – nur um die Sitzung ohne Kauf zu beenden..

Sogenannte “Exit-Intent”-Tools messen die Mausbewegung eines Besuchers in Echtzeit. Sobald dieser versucht, die Seite unverrichteter Dinge zu verlassen, erscheint ein Pop-up. Die Idee ist, Ihre Besucher durch ein relevantes Angebot zum Bleiben zu motivieren, beispielsweise eine zeitlich begrenzte Aktion, einen Rabattcode oder einen “Lead Bait” (Whitepaper, E-Book, etc.).

Tools:

OptInMonster. Auf OptInMonster können Sie Pop-ups nutzen, um E-Mail-Adresse zu sammeln oder Besucher mit einem Rabattangebot zum Bleiben anregen. Pop-ups gibt es in einer Vielzahl an Formen, darunter Slide-ins, Overlays und Full-Screen-Mats. Die Pop-ups sind für Desktop und Mobilgeräte gleichermaßen geeignet.

OptInMonster hat sogar einen ausführlichen Blogpost darüber geschrieben, wie Sie Exit-Intent-Pop-ups kreativ einsetzen können.

Omniconvert. Omniconvert hilft Ihnen, Exit-Pop-ups spielend leicht zu erstellen. Wählen Sie eines der neun Templates aus oder erstellen Sie Ihr eigenes im Template-Editor. Um sicherzugehen, dass Sie das perfekte Pop-up ausgewählt haben, können Sie zwei Versionen gleichzeitig testen.

Neben Pop-ups bietet Ihnen Omniconvert die Option, dynamischen Text zu Ihrer Website hinzuzufügen, so dass Sie den angezeigten Content personalisieren können. Zum Beispiel könnten Sie Besucher an ein bestimmtes Produkt erinnern, dass sie bei einem vorherigen Besuch ins Auge gefasst haben oder Dringlichkeit vermitteln, indem Sie anzeigen, wie viele Besucher das Produkt bereits gekauft haben.

Pinterests exit popup Beispiel

Ihre Website ist Ihr Online-Schaufenster und entscheidet zu großen Teilen über den Erfolg Ihres Unternehmens. Was aber, wenn Ihre Website nicht in dem Maße zu Conversions führt, wie Sie erwarten? Sie können entweder alles ändern, was Ihnen nicht gefällt oder Sie richten sich direkt an die Quelle der Weisheit: Ihre Besucher.

Website-Feedback kann Sie auf Elemente hinweisen, die Nutzer verwirrend finden und Aufschluss darüber geben, welche Verbesserungen am Inhalt oder Produkt notwendig sind.

Einige der gängigsten Website-Feedback-Tools sind:

  • Pop-up-Umfragen: Besucher müssen entweder antworten oder das Fenster zu schließen, bevor sie fortfahren können
  • On-site-Umfragen: Pop-up am unteren Bildschirmrand (wie Live-Chat)
  • Feedback-Widgets: Besucher bewerten ihre Erfahrung, gewöhnlich mit Sternerating oder Smileys

Tools:

SurveyMonkey. SurveyMonkeys Website-Collector macht es Ihnen leicht, Umfragen in Ihre Website einzubetten.

Sie können sich aussuchen, ob Sie Ihre Umfrage in den Rest der Webseite integrieren möchten oder sie als Pop-up in einem neuen Fenster anzeigen. Cookies stellen sicher, dass der gleiche Besucher nicht nochmal gefragt wird, an der Umfrage teilzunehmen.

SurveyMonkeys Website Collector

Usersnap. Als umfangreiches Kundenfeedback-Tool bietet Usersnap Funktionen, um skalenbasiertes Feedback via Sternebewertung, Daumen hoch/runter oder Emoji zu sammeln. Besucher können auch Screenshots von Ihrer Seite machen und Bereiche mit Kommentarboxen, Pfeilen oder Zeichnungen versehen.

Eine Usersnap-Übersicht

Social Proof (auf deutsch: “soziale Bewährtheit”) ist ein Phänomen, bei dem Menschen ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Meinung annehmen, weil es andere auch tun.

In der Welt des E-Commerce haben sich Produktbewertungen zu einem der stärksten Tools für Social Proof entwickelt. Nur selten tätigen Shopper einen Kauf ab, ohne Seiten wie Amazon, Google oder Trusted Shops zu konsultieren.

Beim Online-Shopping können Konsumenten die Produkte weder fühlen, sehen, riechen oder anprobieren. Social Proof dient der Bestätigung, dass sie die richtige Entscheidung treffen.

Andere Formen des Social Proof beinhalten Kunden-Testimonials, Experten-Zuspruch, VIP-/Influencer-Empfehlungen, das Social-Media-Following oder Backlinks.

All das aufzubauen kann sehr lange dauern. Mit Social-Proof-Tools können Sie schnell eine soziale Untermauerung schaffen, die Sie brauchen, um Conversions zu steigern.

Tools:

TrustPulse. TrustPulse verleiht Ihrem Unternehmen mehr Glaubwürdigkeit, indem Sie Besuchern zeigen, was andere auf Ihrer Seite tun. Das können Aktionen sein wie Käufe, Downloads oder die Übermittlung eines Umfrage-Formulars.

TrustPulse spielt auch mit dem FOMO-Gefühl, unserer Angst, etwas zu verpassen.“On-Fire”-Benachrichtigungen zeigen, welche Handlung andere Besucher in einem bestimmten Zeitabschnitt ausgeführt haben.

Proof. Proofs Pulse-Funktion ermöglicht das Senden von Push-Notifikationen an Ihre Besucher, um sie über aktuelle Conversions auf Ihrer Seite in Kenntnis zu setzen. Legen Sie fest, wann Daten gesammelt werden sollen, zum Beispiel “nach Anzahl X Conversions an einem Tag”, “in der letzten Woche” oder “den letzten drei Monaten”.

Die Software bietet mehrsprachigen Support, so dass Sie auch Ihre internationalen Kunden mit Proof versorgen können.

eine von Proof verifizierte Landingpage

Von Proof verifizierte Landingpage

Retargeting ist eine effektive Strategie für Online-Anzeigen. Besucher Ihrer Website werden mit Cookies markiert, so dass Sie ihnen später personalisierte Anzeigen ausspielen können. Wie eine bekannte Marketing-Regel erklärt, braucht es durchschnittlich sieben Interaktionen bevor es zu einem Kaufabschluss kommt. Mit Retargeting stellen Sie sicher, dass Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung bei Ihren Kunden frisch im Gedächtnis bleibt.

Tools:

Google Ads Remarketing. Retargeting in Google Ads besteht aus der Anzeige von Werbung während der Browsernutzung. Sie erscheint beispielsweise auf Webseiten oder während eines YouTube-Videos.

Das funktioniert mit dem Google Remarketing Tag , den Sie auf Ihrer Website hinzufügen können. Wurden Besucher in Ihrem Google-Ads-Account per Browser-Cookies zur Remarketing-Liste hinzugefügt, wird Google ihnen gezielt Werbung anzeigen; entweder im Search Network (in Suchmaschinen-Ergebnissen) oder über das Display Network hinweg (Ein Partner-Netzwerk von Google mit mehr als 2 Millionen Seiten).

Facebook Retargeting. Funktioniert ähnlich wie Google Remarketing, mit dem Unterschied, dass Ihre Werbeanzeigen Facebook-weit angezeigt werden.

Wenn jemand Ihre Website besucht und eine Aktion ausführt (zum Beispiel einen Link anklickt), wird der Facebook Pixel getriggert, den Sie auf Ihrer Webseite eingebunden haben. Sie können den Besucher dann durch die Custom-Audience -Funktion wieder erreichen, die Ihnen erlaubt Leute zu finden, die auf Facebook Interesse an Ihrem Unternehmen bekundet haben..

Instagram. Da Instagram zu Facebook gehört, können Sie den gleichen Schritten folgen, wie beim Facebook-Retargeting. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Sie Ihren Instagram-Account mit Ihrem Facebook-Ads-Konto verknüpfen und Instagram als Plattform wählen, wenn Sie eine Kampagne erstellen.

Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung für Retargeting mit Facebook und Instagram .

Bild zeigt Retargeting mit Facebook und Instagram

Twitter Retargeting. Retargeting funktioniert auch mit Twitter-Nutzern, die entweder Ihre Website besucht, Ihre App heruntergeladen oder Ihren Newsletter abonniert haben.

Twitter-Retargeting funktioniert durch passende Browser-Cookie-IDs oder verschlüsselte E-Mail-Adressen von Mailing-Listen an Twitter-Accounts. Wenn Nutzer Twitter besuchen, werden sie auf der Liste der benutzerdefinierte Zielgruppen hinzugefügt, die Sie in Ihrem Twitter-Account erstellt haben.

LinkedIn Retargeting. Auf LinkedIn steuert der Insight Tag Ihre Conversions. Für optimale Ergebnisse empfiehlt LinkedIn, dass Sie das Snippet in den Footer jeder Webseite setzen. Sie können den Tag selbst installieren oder implementieren ihn mit einem Tag-Manager wie Google Tag Manager , Adobe Dynamic Tag Management , oder Telium iQ .

Wie bei den oben genannten Social-Media-Plattformen können Sie dann eine Zielgruppe erstellen, zu der die Besucher hinzugefügt werden. Sobald Ihre Zielgruppe 300 Besucher umfasst, können Sie Kampagnen-Targeting starten.

Bild zeigt das Retargeting mit linkedin

Conversion-Optimierung leicht gemacht

Oft sind es die kleinen Fragen, die Ihre Besucher vom Konvertieren abhalten. Vielleicht sind die Lieferkosten unklar oder Produkt-Funktionen bedürfen weiterer Erklärung. Mit einem Website-Chat räumen Sie Zweifel schnell aus dem Weg und optimieren so Ihre Conversions nachhaltig.

Wenn Sie nach einer ganzheitlichen Chat-Software suchen, um digitalen Vertrieb und Service auf verschiedenen Kanälen anzubieten, melden Sie sich für unsere 14-tägige Gratis-Testphase an und testen Sie Userlike.



Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Die 37 besten Tools für Ihre Website – Tunnel de Vente


Wir alle wissen, dass es günstiger ist, bestehende Kunden zu binden als neue zu gewinnen. Das gleiche Prinzip gilt für die Besucher Ihrer Website.

Wenn Sie Ihre Conversion-Rate optimieren, erhöhen Sie den Wert Ihrer Website-Besucher. Letztlich kurbeln Sie so das Wachstum Ihres Unternehmens an.

Die Conversion-Rate misst das Verhältnis von Website-Besuchern zu Konversionen . Also die Prozentzahl der Besucher, die eine gewünschte Handlung auf Ihrer Website oder Landingpage ausgeführt haben – das kann zum Beispiel ein Kaufabschluss, eine Anmeldung für eine Testphase oder ein E-Book-Download sein.

Schon kleine Verbesserungen in Ihrer Conversion-Rate können einen großen Unterschied machen. Deshalb lohnt es sich für jedes Unternehmen, in Tools zu investieren, die Ihnen bei der Conversion-Optimierung unter die Arme greifen.

Hier ist unsere Sammlung der besten Tools zur Conversion-Optimierung sortiert anhand der wichtigsten Kategorien:

  1. Landingpage-Baukasten
  2. Website-Analyse
  3. A/B-Testing
  4. Heatmaps
  5. Website-Chat
  6. Chatbots
  7. Besucher-Identifikation
  8. Leadgenerierung
  9. Pop-ups (Exit-Intent)
  10. Feedback
  11. Social Proof
  12. Retargeting

Ihre Landingpages sind der Ort, an dem Conversions stattfinden. Ihr Zweck ist es, Ihre Website-Besucher in Käufer oder Leads zu konvertieren. Daher wird sich bei der Conversion-Optimierung ein großer Teil Ihrer Mühen auf diesen Bereich konzentrieren.

Doch die richtige Mischung an Elementen für Ihre Landingpage zu finden (Text, Bilder, Design) kann zeit- und kostenintensiv sein. Insbesondere, wenn Sie mehrere Landingpages für jede einzelne Kampagne bzw. jedes Ziel erstellen möchten.

Landingpage-Baukästen helfen Ihnen – auch ohne die Hilfe von Entwicklern – überzeugende Landingspages mühelos zu erstellen und herauszufinden, was funktioniert und was verbessert werden muss.

Tools:

Unbounce. Das ultimative und wohl bekannteste Landingpage-Tool. Die Drag-and-Drop-Funktionalität bedeutet, dass jeder mit nur wenigen Klicks eine Landingpage erstellen kann. Da Unbounce nach dem Prinzip What You See Is What You Get funktioniert, können Sie die Seiten genau so betrachten, wie ein Besucher. Bedeutet: Es gibt kein Vor und Zurück, nur um herauszufinden, ob die Wirkung stimmt.

Ist Ihre Landingpage erstmal live, nutzt Unbounce die Macht von KI für die Funktion Smart Traffic. Indem jedes Attribut Ihrer Besucher analysiert wird (Endgerät, Ort, Traffic-Quelle), werden sie zu derjenigen Landingpage-Version gesendet, die am Relevantesten für sie ist.

screenshot des Landingpage-Builders von Unbounce

Der Landingpage-Builder von Unbounce

Mailchimp. Längst ein bekannter Name im E-Mail-Marketing. Doch viele wissen nicht, dass man mit Mailchimp auch Landingpages erstellen kann.

Im Sinne seines ursprünglichen Zwecks stellt Mailchimps Landingpage-Baukasten Templates zur Verfügung, die darauf ausgelegt sind E-Mail-Adressen einzusammeln. Die Software ist intuitiv aufgebaut und sollten Sie doch mal feststecken, gibt es zahlreiche Troubleshooting-Ressourcen.

Leadpages. Mit hunderten an verfügbaren Templates macht es Leadpages leicht, die perfekte Landingpage zu erstellen. Und weil alle Seiten, die mit Leadpages gebaut werden, responsiv sind, sehen sie immer gut aus, egal auf welchem Endgerät sie aufgerufen werden.

Um es Ihren Besuchern so leicht wie möglich zu machen auf Ihrer Seite zu konvertieren, können Sie entweder eine separate Checkout-Seite erstellen oder eine Landingpage, die Bezahlmodalitäten integriert.

ein Landingpage-Template von Leadpages

Leadpages enthält eine Pop-up-Funktion names “Leadbox”, die sich entweder automatisch oder anhand des Verhaltens des Besuchers aktiviert.

Sie haben vermutlich jeden Monat hunderte oder tausende von Besuchern auf Ihrer Seite. Doch ohne ein Verständnis dafür, wie sich diese Besucher auf Ihrer Website verhalten, tappen Sie im Dunkeln, was die Conversion-Optimierung betrifft. Hier kommen Web-Analytics ins Spiel.

Indem Sie das Verhalten Ihrer Nutzer tracken, erhalten Sie Einsichten in die demografische Struktur Ihrer Besucher, wie sie auf Ihre Seite gestoßen sind, was sie tun, wenn sie erstmal da sind und vieles mehr.

Google Analytics ist hier für die meisten das Tool der Wahl. Es kostet nichts und hält detaillierte Informationen über Ihre Besucher parat. Es gibt aber einige Alternativen, die intuitiver, sicherer in punkto Datenschutz und für einige Anwendungsfälle besser geeignet sind.

Tools:

Kissmetrics. Diese Lösung trackt jede Interaktion, die ein Besucher mit Ihrem Unternehmen erlebt und verknüpft diese anonymen Aktivitäten, sobald er zum Kunden wird. Das erlaubt Ihnen die Entscheidungen zu verstehen, die letztendlich zur Konvertierung führen – noch besser als das mit Google Analytics möglich ist.

Amplitude. Mit Amplitude können Sie tiefergehende Analysen zu den “Conversion-Treibern” vornehmen, um zu verstehen, wieso Besucher nach einer bestimmten Interaktion konvertieren oder eben auch nicht. Wenn Sie den Funnel einmal implementiert haben, können Sie alle Aktionen, die ein Besucher vor der Konvertierung oder dem Abbruch des Funnels ausführt, einsehen und sortieren.

ein Amplitude-Funnel

Mixpanel. Mixpanel trackt die Interaktion mit Ihrer Webseite oder Ihrem Produkt, so dass Sie einen ganzheitlichen Blick auf die Customer Journey werfen können. Das bedeutet, dass Sie sehen, inwiefern sich zum Beispiel Besucher, die Sie über Social Media gefunden haben, anders verhalten als Besucher, die über bezahlte Werbung angesprochen wurden. Sie können auch Funnel erstellen, die auf dem Verhalten Ihrer Besucher basieren, den Seiten, die sie besuchen oder jeden anderen für Sie relevanten Schritt in der Customer Journey.

Bild vom Mixpanel-Dashboard

Heap. Mit seinem “Alles-Messen”-Ansatz trackt Heap jeden Klick, Tap oder Swipe auf Ihrer Webseite. Um Ihnen zu helfen, diesen Wust an Daten zu organisieren, bietet Heap Data-Governance-Funktionen, wie rollen- und projektbezogene Zugänge und Befugnisse, Event-Kategorien und Anmerkungen.

Bild des Heap-Dashboards

Praktisch jedes Element Ihrer Webseite kann Einfluss auf Ihre Conversions haben – Texte, Design, Bilder, Videos, alles. Um herauszufinden, welche Elemente am besten funktionieren, macht es Sinn, A/B-Tests durchzuführen. Indem Sie verschiedene Varianten der Landingpage gegeneinander antreten lassen, nehmen Sie mit A/B-Testing den Zufallsfaktor aus der Conversion-Optimierung.

Je nach Ziel und/oder der Höhe Ihres Traffics, gibt es drei verschiedene Arten von A/B-Tests, die Sie durchführen können:

Einfaches A/B-Testing. In seiner einfachsten Form erlaubt Ihnen A/B-Testing, zwei Versionen einer Webseite zu testen. So sehen Sie, welche Variante mehr Conversions einfährt. Weil Sie dabei immer nur ein Element nach dem anderen ins Visier nehmen, ist das einfache A/B-Testing ideal für kleine Unternehmen oder Webseiten mit relativ wenig Traffic.

Multivariates Testing. Hier werden eine Vielzahl von Elementen gleichzeitig getestet, wodurch das sequentielle A/B-Testen überflüssig wird. Da Sie eine nicht unwesentliche Menge an Traffic brauchen, um valide Aussagen abzuleiten, ist das multivariate Testing vor allem für größere Webseiten bzw. Unternehmen geeignet.

Mehrarmiger-Bandit-Testing. Der mehrarmige-Bandit-Ansatz erlaubt Ihnen auf dynamische Weise mehr Traffic zu derjenigen Version zu leiten, die besser performt und weniger Traffic zu der conversion-ärmeren Version. Da Sie die Conversion schon während des Tests maximieren, entstehen weniger Kosten durch vertane Chancen, die suboptimale Landingpages im Test unweigerlich verursachen.

Bild von einem Oktopus

Tools:

AB Tasty. Das Tool von AB Tasty erlaubt Ihnen, A/B-Test, multivariate Tests sowie Funneltests durchzuführen, bei denen verschiedene Seiten innerhalb des Sales Funnel getestet werden.

Die Faktoren, welche die Tests triggern, definieren Sie individuell: URL, Geolocation, Demografie, etc. Um zu vermeiden, dass Sie Geld aus dem Fenster werfen, vergibt AB Tasty für jeden Test eine statistische Zuverlässigkeitsrate so dass Sie schon vor Testbeginn wissen, ob Sie genug Daten für valide Testergebnisse haben.

Optimizely. Ideal für größere Webseiten erlaubt das Web -Experimentierungs-Tool von Optimizely, für eine differenzierte Conversion-Optimierung Webseiten in spezifischen Marktsegmenten zu testen (Alter, Ort und Plattform).

Im Gegensatz zu anderen Tools, können Sie so viele Conversion-Ziele (Seitenaufrufe, Klicks, etc.) einrichten, wie Sie möchten. Und weil Optimizely Unique Visitors trackt, machen Sie nicht den Fehler, den gleichen Besucher oder die gleiche Conversion doppelt zu zählen.

Bild der Optimizely Werbung

Convertize. Basierend auf dem mehramigen-Bandit-Prinzip, ermöglicht Convertize Ihre Webseite zu testen, während sie gleichzeitig auf Conversions optimiert wird. Dazu kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der unmittelbar auf das Besucherverhalten reagiert.

Kissmetrics. In Verbindung mit Hubspot gibt Ihnen Kissmetrics alles was Sie benötigen, um A/B-Tests zu starten, einschließlich ein A/B-Tracking-Template, einen How-To-Guide und einen statischen Signifikanz-Rechner, der Ihnen hilft zu ermitteln, wann der Test beendet werden sollte.

Wäre es nicht praktisch, auf einen Blick zu sehen, was Ihre Besucher tun, ohne sich dafür durch Unmengen an Daten zu kämpfen? Heatmaps erlauben Ihnen genau das zu tun.

Heatmaps basieren auf Daten, welche die Tools auf Ihrer Webseite sammeln und in Karten oder Bilder umwandeln. Durch die visuelle Darstellung sehen Sie schnell, welche Bereiche Ihrer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erhalten und ob sich das mit Ihren Absichten deckt.

Tools:

Hotjar. Hotjar bietet verschiedene Heatmap-Typen, die Ihnen helfen zu verstehen, wie sich Besucher auf Ihrer Seite bewegen und durchklicken. Die Software trackt sowohl Desktop- als auch mobile Sitzungen, so dass Sie die Verhaltensunterschiede auf verschiedenen Plattformen sehen können.

Andere hilfreiche Feature sind:

  • Session Recordings: Gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Seite mit den Augen Ihrer Besucher zu betrachten und zu verstehen, wie sich echte Nutzer wirklich verhalten.
  • Feedback-Umfragen: Ermöglicht es Ihnen, Ihre Besucher zu fragen, wieso sie bestimmte Aktionen ausgeführt haben (oder auch nicht)
Hotjar’s heatmap

Hotjars Heatmap

Crazyegg. Ähnlich wie Hotjar gibt Ihnen Crazyegg eine visuelle Darstellung darüber, wo Ihre Besucher Ihre Seite anklicken. Das funktioniert anhand einens Screenshot von Ihrer URL, das Registrieren aller Links dieser Seite und der Übersetzung der Daten in Form einer Heatmap Ihrer Webseite.

Andere nützliche Funktionen sind:

  • Scroll Map Report: Zeigt, wie weit runter Ihre Besucher scrollen.
  • Confetti: Lässt Sie mit “Stecknadel-Genauigkeit” bestimmen, wo Besucher auf Ihrer Seite klicken.
Crazyeggs confetti map

Crazyeggs Confetti Map

Einer der natürlichsten Wege, Ihre Conversion-Rate zu steigern, ist Ihren Website-Besuchern einen Live-Chat anzubieten.

Eine aufgeräumte, klare Website mit nicht zu viel Text ist ein Schlüsselfaktor für Conversions. Allerdings entsteht durch das schlanke Design häufig ein Informationsdefizit, das viele Fragen offen lässt. Ein unscheinbarer Chat-Button, der Besucher darauf hinweist, dass Hilfe nur einen Klick entfernt ist, hat deshalb großen Einfluss auf Ihre Conversion-Rate.

Tools:

Userlike. Wir empfehlen (natürlich 😉 ) unsere eigene Software, die Ihnen alle Vorteile von Live-Chat bietet. Inklusive Funktionen wie intelligentes Routing, Nachrichtenvorlagen und vieles mehr, von denen sowohl Ihr Kundensupport als auch Ihr Verkaufsteam profitieren.

Userlike bietet darüber hinaus Anbindungen zu Messaging-Apps wie WhatsApp , Facebook Messenger, Threema und SMS an. So bleiben Sie mit Ihren Website-Besuchern auch dann verbunden, wenn sie Ihre Seite verlassen. Es gibt eine Gratis-Version und verschiedene nach Funktionsumfang gestaffelte Bezahlpakete für größere Unternehmen.

Bild von einem Userlike-Chat-Widget

Tawk.to. Tawk.to bietet ein integriertes Ticketing-System, eine individualisierbare Wissensdatenbank, ein zubuchbares Chat-Team und mehr. Eine besondere Funktion ist, dass es keine Begrenzung für die Anzahl an Chat-Agenten oder Widgets gibt, die hinzugefügt werden können.

Das Tool ist kostenlos und daher eine gute Option für kleine und Ein-Personen-Unternehmen, die Live-Chat ausprobieren wollen.

Chatbots sind ein vielseitiges Automations-Tool. Sie automatisieren die Leadgewinnung, übernehmen einfache Supportanfragen und helfen, Warenkorbabbrüche zu vermeiden.

Einen Lead zu generieren und ihn durch den Sales-Funnel zu bewegen, ist ein zeitintensiver Prozess. Chatbots können diesen beschleunigen und Conversions steigern.

Userlike. Hier haben Sie neben Live-Chat auch die Option, einen Chatbot zu verbinden. Entweder bauen Sie Ihren Bot mithilfe der Logic-Chatbot-Funktion von Grund auf neu oder Sie verknüpfen einen Drittanbieter-Bot über die API. Sie können den Chatbot sowohl im Live-Chat auf Ihrer Website einbinden als auch in mit Userlike verbundenen Messaging-Apps wie WhatsApp .

moin.ai. Der moin.ai-Chatbot verspricht, die Conversion-Rate um bis zu 38% zu steigern. Durch künstliche Intelligenz erkennt der Chatbot Intentionen und kann selbstständig Themen vorschlagen.

OMQ. Der OMQ-Chatbot ist eine selbstlernende KI-basierte Lösung, die darauf abzielt den Kundenservice zu automatisieren. Indem Sie den Chatbot mit der zentralen Wissensdatenbank von OMQ verbinden, versteht und analysiert der Chatbot die Kunden-Intentionen und wählt die richtigen Antwort.

Darüber hinaus lässt sich OMQ nahtlos mit Userlike verbinden , so dass Sie die Unterhaltung auf beliebten Messenger-Kanälen (WhatsApp, Facebook Messenger, SMS) fortsetzen oder die Unterhaltung an einen menschlichen Servicemitarbeiter weiterleiten können.

Bild des Help Centers der OMQ Website

Unternehmen setzen Besucher-Identifikations-Software ein, um Besucherprofile zu erstellen. Diese geben Aufschluss darüber, wie Besucher am besten in Leads oder Kunden konvertiert werden können.

Insbesondere B2B-Unternehmen profitieren davon, ihre Besuchergruppen zu identifizieren und anonyme Interessenten in qualifizierte Leads zu verwandeln. Identifikations-Tools für die Conversion-Optimierung sind nicht in der Lage, einzelne Personen zu identifizieren. Doch sie stellen Ihnen relevante Account-bezogene Informationen bereit, etwa den Unternehmensnamen oder die Website-URL. So können Sie potenzielle Kunden gezielt ansprechen.

Tools:

Leadfeeder. Indem Daten von Google Analytics mit IP-Adressdaten kombiniert werden, gibt Ihnen Leadfeeder mithilfe Account-Level-Besucheridentifikation einen tieferen Einblick, wer Ihre Webseite besucht. Damit Sie nur hochqualifizierte Leads generieren, durchkämmt die Software jede Liste auf Bots, Internetprovider und anderen minderwertigen Traffic.

Darüber hinaus können Sie Leadfeeder mit beliebten CRMs wie Salesforce und Pipedrive verbinden, um Ihre Kundendatenbank automatisch mit identifizierten Leads zu speisen.

screenshot der leadfeeder website

ZoomInfo. ZoomInfos WebSights enthüllt die Besucherdaten in Echtzeit, so dass Sie sofort damit arbeiten können. Werten Sie Ihre Leads in Abhängigkeit zu den Kundenprofil-Einstellungen mit Google Analytics oder ZoomInfos fortschrittlicher Suchfunktion aus.

Mit der Workflows-Funktion werden Prozesse für kategorisierte Leads automatisiert, beispielsweise so: “wenn Besucher Preise-Seite öffnet, erstelle Kontakt in Salesforce.”

Studien zeigen, dass 92% der Besucher beim ersten Website-Besuch keinen Kauf tätigen. Das ist ein Hinweis darauf, dass sie mehr Informationen brauchen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Eine Möglichkeit, Leads durch den Sales-Funnel zu navigieren, ist das Sammeln von E-Mail-Adressen, So können Sie ihnen relevante Informationen und Updates zu Ihrem Produkt zukommen lassen und die Beziehung subtil aufbauen.

Leads zu sammeln gibt Ihnen die Chance, Interessenten zu schulen, Vertrauen aufzubauen und sie letztlich zu konvertieren.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um an Website-Leads zu kommen. Wir konzentrieren uns hier auf Tools zur Erstellung von Web-Formularen und Pop-ups, da es die beliebtesten Methoden sind.

Tools:

Growform. Growform ermöglicht Ihnen, schnell und unkompliziert mehrstufige Formulare zu erstellen. Diese konvertieren in der Regel besser als lange Formulare – so gewinnen Sie mehr Leads bei gleichen Werbeausgaben. Das Tool ist mit Zapier verknüpft, Sie können Ihre Formulare daher mit so gut wie allem verbinden.

WuFoo. Wie die Schwesterfirma SurveyMonkey , ist auch WuFoo auf Umfragen spezialisiert. Sie können ein bestehendes Templates anpassen oder ein eigenes erstellen. Fügen Sie ein Logo und andere Designelemente hinzu und legen Sie sofort los.

Links zu Umfrage-Formularen können auf Ihrer Webseite per Copy-Paste oder per E-Mail und Social Media mit einem Klick geteilt werden.

screenshot des Sales Lead Formulars von WuFoo

Mailchimp . Als einer der beliebtesten E-Mail-Marketing-Anbieter der Welt, hilft Ihnen Mailchimp beim Wachstum Ihrer E-Mail-Liste. Erstellen Sie individuelle Pop-up-Formulare und binden Sie diese auf Ihrer Website ein.

Mit der “Einstellungszentrum”-Funktion können Kontakte ihre Profilinformationen anpassen und Interessen hinzufügen, so dass sie nur noch relevanten, auf sie zugeschnittenen Content erhalten. Formulare gibt es in verschiedenen Formaten, angepasst an Ihre Bedürfnisse und sie funktionieren sowohl auf Desktop- als auch mobilen Geräten.

Sumo List Builder . Das WordPress-Plugin Sumo List Builder erinnert Ihre Website-Besucher daran, in Aktion zu treten. Wie beim Live-Chat, können Sie Ihr Popup so einstellen, dass es nur für sehr aktive Besucher erscheint oder zum Beispiel immer, wenn ein Nutzer die Seite verlassen möchte.

Im Gegensatz zu anderen E-Mail-Sammel-Tools, müssen Sie ein Kampagnenziel festlegen (E-Mails sammeln, Subscriber für Push-Notifikationen sammeln, etc.), bevor Sie den List-Builder starten können. Je nach ausgewähltem Ziel ändern sich die nachfolgenden Schritte.

screenshot der sumo website

Für E-Commerce-Seiten sind Warenkorbabbrüche eine der größten Hürden. Viele Kunden sehen sich eine Weile um und legen sogar Produkte in den Warenkorb – nur um die Sitzung ohne Kauf zu beenden..

Sogenannte “Exit-Intent”-Tools messen die Mausbewegung eines Besuchers in Echtzeit. Sobald dieser versucht, die Seite unverrichteter Dinge zu verlassen, erscheint ein Pop-up. Die Idee ist, Ihre Besucher durch ein relevantes Angebot zum Bleiben zu motivieren, beispielsweise eine zeitlich begrenzte Aktion, einen Rabattcode oder einen “Lead Bait” (Whitepaper, E-Book, etc.).

Tools:

OptInMonster. Auf OptInMonster können Sie Pop-ups nutzen, um E-Mail-Adresse zu sammeln oder Besucher mit einem Rabattangebot zum Bleiben anregen. Pop-ups gibt es in einer Vielzahl an Formen, darunter Slide-ins, Overlays und Full-Screen-Mats. Die Pop-ups sind für Desktop und Mobilgeräte gleichermaßen geeignet.

OptInMonster hat sogar einen ausführlichen Blogpost darüber geschrieben, wie Sie Exit-Intent-Pop-ups kreativ einsetzen können.

Omniconvert. Omniconvert hilft Ihnen, Exit-Pop-ups spielend leicht zu erstellen. Wählen Sie eines der neun Templates aus oder erstellen Sie Ihr eigenes im Template-Editor. Um sicherzugehen, dass Sie das perfekte Pop-up ausgewählt haben, können Sie zwei Versionen gleichzeitig testen.

Neben Pop-ups bietet Ihnen Omniconvert die Option, dynamischen Text zu Ihrer Website hinzuzufügen, so dass Sie den angezeigten Content personalisieren können. Zum Beispiel könnten Sie Besucher an ein bestimmtes Produkt erinnern, dass sie bei einem vorherigen Besuch ins Auge gefasst haben oder Dringlichkeit vermitteln, indem Sie anzeigen, wie viele Besucher das Produkt bereits gekauft haben.

Pinterests exit popup Beispiel

Ihre Website ist Ihr Online-Schaufenster und entscheidet zu großen Teilen über den Erfolg Ihres Unternehmens. Was aber, wenn Ihre Website nicht in dem Maße zu Conversions führt, wie Sie erwarten? Sie können entweder alles ändern, was Ihnen nicht gefällt oder Sie richten sich direkt an die Quelle der Weisheit: Ihre Besucher.

Website-Feedback kann Sie auf Elemente hinweisen, die Nutzer verwirrend finden und Aufschluss darüber geben, welche Verbesserungen am Inhalt oder Produkt notwendig sind.

Einige der gängigsten Website-Feedback-Tools sind:

  • Pop-up-Umfragen: Besucher müssen entweder antworten oder das Fenster zu schließen, bevor sie fortfahren können
  • On-site-Umfragen: Pop-up am unteren Bildschirmrand (wie Live-Chat)
  • Feedback-Widgets: Besucher bewerten ihre Erfahrung, gewöhnlich mit Sternerating oder Smileys

Tools:

SurveyMonkey. SurveyMonkeys Website-Collector macht es Ihnen leicht, Umfragen in Ihre Website einzubetten.

Sie können sich aussuchen, ob Sie Ihre Umfrage in den Rest der Webseite integrieren möchten oder sie als Pop-up in einem neuen Fenster anzeigen. Cookies stellen sicher, dass der gleiche Besucher nicht nochmal gefragt wird, an der Umfrage teilzunehmen.

SurveyMonkeys Website Collector

Usersnap. Als umfangreiches Kundenfeedback-Tool bietet Usersnap Funktionen, um skalenbasiertes Feedback via Sternebewertung, Daumen hoch/runter oder Emoji zu sammeln. Besucher können auch Screenshots von Ihrer Seite machen und Bereiche mit Kommentarboxen, Pfeilen oder Zeichnungen versehen.

Eine Usersnap-Übersicht

Social Proof (auf deutsch: “soziale Bewährtheit”) ist ein Phänomen, bei dem Menschen ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Meinung annehmen, weil es andere auch tun.

In der Welt des E-Commerce haben sich Produktbewertungen zu einem der stärksten Tools für Social Proof entwickelt. Nur selten tätigen Shopper einen Kauf ab, ohne Seiten wie Amazon, Google oder Trusted Shops zu konsultieren.

Beim Online-Shopping können Konsumenten die Produkte weder fühlen, sehen, riechen oder anprobieren. Social Proof dient der Bestätigung, dass sie die richtige Entscheidung treffen.

Andere Formen des Social Proof beinhalten Kunden-Testimonials, Experten-Zuspruch, VIP-/Influencer-Empfehlungen, das Social-Media-Following oder Backlinks.

All das aufzubauen kann sehr lange dauern. Mit Social-Proof-Tools können Sie schnell eine soziale Untermauerung schaffen, die Sie brauchen, um Conversions zu steigern.

Tools:

TrustPulse. TrustPulse verleiht Ihrem Unternehmen mehr Glaubwürdigkeit, indem Sie Besuchern zeigen, was andere auf Ihrer Seite tun. Das können Aktionen sein wie Käufe, Downloads oder die Übermittlung eines Umfrage-Formulars.

TrustPulse spielt auch mit dem FOMO-Gefühl, unserer Angst, etwas zu verpassen.“On-Fire”-Benachrichtigungen zeigen, welche Handlung andere Besucher in einem bestimmten Zeitabschnitt ausgeführt haben.

Proof. Proofs Pulse-Funktion ermöglicht das Senden von Push-Notifikationen an Ihre Besucher, um sie über aktuelle Conversions auf Ihrer Seite in Kenntnis zu setzen. Legen Sie fest, wann Daten gesammelt werden sollen, zum Beispiel “nach Anzahl X Conversions an einem Tag”, “in der letzten Woche” oder “den letzten drei Monaten”.

Die Software bietet mehrsprachigen Support, so dass Sie auch Ihre internationalen Kunden mit Proof versorgen können.

eine von Proof verifizierte Landingpage

Von Proof verifizierte Landingpage

Retargeting ist eine effektive Strategie für Online-Anzeigen. Besucher Ihrer Website werden mit Cookies markiert, so dass Sie ihnen später personalisierte Anzeigen ausspielen können. Wie eine bekannte Marketing-Regel erklärt, braucht es durchschnittlich sieben Interaktionen bevor es zu einem Kaufabschluss kommt. Mit Retargeting stellen Sie sicher, dass Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung bei Ihren Kunden frisch im Gedächtnis bleibt.

Tools:

Google Ads Remarketing. Retargeting in Google Ads besteht aus der Anzeige von Werbung während der Browsernutzung. Sie erscheint beispielsweise auf Webseiten oder während eines YouTube-Videos.

Das funktioniert mit dem Google Remarketing Tag , den Sie auf Ihrer Website hinzufügen können. Wurden Besucher in Ihrem Google-Ads-Account per Browser-Cookies zur Remarketing-Liste hinzugefügt, wird Google ihnen gezielt Werbung anzeigen; entweder im Search Network (in Suchmaschinen-Ergebnissen) oder über das Display Network hinweg (Ein Partner-Netzwerk von Google mit mehr als 2 Millionen Seiten).

Facebook Retargeting. Funktioniert ähnlich wie Google Remarketing, mit dem Unterschied, dass Ihre Werbeanzeigen Facebook-weit angezeigt werden.

Wenn jemand Ihre Website besucht und eine Aktion ausführt (zum Beispiel einen Link anklickt), wird der Facebook Pixel getriggert, den Sie auf Ihrer Webseite eingebunden haben. Sie können den Besucher dann durch die Custom-Audience -Funktion wieder erreichen, die Ihnen erlaubt Leute zu finden, die auf Facebook Interesse an Ihrem Unternehmen bekundet haben..

Instagram. Da Instagram zu Facebook gehört, können Sie den gleichen Schritten folgen, wie beim Facebook-Retargeting. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Sie Ihren Instagram-Account mit Ihrem Facebook-Ads-Konto verknüpfen und Instagram als Plattform wählen, wenn Sie eine Kampagne erstellen.

Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung für Retargeting mit Facebook und Instagram .

Bild zeigt Retargeting mit Facebook und Instagram

Twitter Retargeting. Retargeting funktioniert auch mit Twitter-Nutzern, die entweder Ihre Website besucht, Ihre App heruntergeladen oder Ihren Newsletter abonniert haben.

Twitter-Retargeting funktioniert durch passende Browser-Cookie-IDs oder verschlüsselte E-Mail-Adressen von Mailing-Listen an Twitter-Accounts. Wenn Nutzer Twitter besuchen, werden sie auf der Liste der benutzerdefinierte Zielgruppen hinzugefügt, die Sie in Ihrem Twitter-Account erstellt haben.

LinkedIn Retargeting. Auf LinkedIn steuert der Insight Tag Ihre Conversions. Für optimale Ergebnisse empfiehlt LinkedIn, dass Sie das Snippet in den Footer jeder Webseite setzen. Sie können den Tag selbst installieren oder implementieren ihn mit einem Tag-Manager wie Google Tag Manager , Adobe Dynamic Tag Management , oder Telium iQ .

Wie bei den oben genannten Social-Media-Plattformen können Sie dann eine Zielgruppe erstellen, zu der die Besucher hinzugefügt werden. Sobald Ihre Zielgruppe 300 Besucher umfasst, können Sie Kampagnen-Targeting starten.

Bild zeigt das Retargeting mit linkedin

Conversion-Optimierung leicht gemacht

Oft sind es die kleinen Fragen, die Ihre Besucher vom Konvertieren abhalten. Vielleicht sind die Lieferkosten unklar oder Produkt-Funktionen bedürfen weiterer Erklärung. Mit einem Website-Chat räumen Sie Zweifel schnell aus dem Weg und optimieren so Ihre Conversions nachhaltig.

Wenn Sie nach einer ganzheitlichen Chat-Software suchen, um digitalen Vertrieb und Service auf verschiedenen Kanälen anzubieten, melden Sie sich für unsere 14-tägige Gratis-Testphase an und testen Sie Userlike.



Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Definition und Strategien für Einsteiger – Tunnel de Vente


Nur wenige Personen werden direkt beim ersten Besuch auf Ihrer Website einen Kauf abschließen. Doch genau hier setzt die Logik des Inbound-Marketing an.

Wenn schon kein Kaufabschluss stattfindet, dann ist ein neuer Lead Ihre nächstbeste Wahl. Also eine Person, die Interesse an Ihrem Produkt bekundet, indem sie ihre Kontaktdaten hinterlässt.

An dieser Stelle übernimmt wahlweise Ihr Vertriebsteam oder Sie haben einen automatisieren Sales Funnel aufgebaut, um den Lead bis zum Kaufentschluss mit Informationen zu füttern. Oder Sie verfolgen eine Mischung aus beidem.

Die Leadgenerierung kann verschiedene Formen annehmen. In diesem Beitrag sprechen wir über Inbound-Marketing, einer Methode mit der wir bei Userlike. über sieben Jahre an Erfahrung gesammelt haben.

Innerhalb des Inbound-Marketing gibt es viele verschiedene Strategien und Taktiken. Ich persönlich bin überzeugt, dass sich Inbound-Marketing für fast jedes Unternehmen lohnt, solange Sie einen Ansatz wählen, der zu Ihnen passt.

In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von Inbound-Marketing. Ich werde unsere eigenen Erfahrungen als B2B -Software-Unternehmen teilen und sie einigen Beispielen aus dem B2C -E-Commerce gegenüberstellen.

  1. Was ist Inbound-Marketing?
  2. Inbound vs. Outbound
  3. Vorteile von Inbound-Marketing
  4. Die Phasen im Inbound-Marketing
  5. Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

1

Was ist Inbound-Marketing?

Inbound-Marketing ist eine beliebte Methode, um Leads mithilfe von relevanten, auf Ihre Zielgruppe zugeschnittenen Inhalten (Content) auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und subtil von sich zu überzeugen. Das findet über verschiedenen Kanäle statt, wie Ihre Website, Blog, Newsletter und Social Media.

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Sie aktiv nach Kunden suchen und zum Beispiel in Form von Anzeigen versuchen diese zu erreichen, geht es beim Inbound-Marketing darum, dass Ihre potenziellen Kunden Sie finden.

Inbound-Marketing unterscheidet sich von Outbound in einer Vielzahl von entscheidenden Bereichen.

Marketing-Grundsätze. Inbound und Outbound basieren auf einem unterschiedlichen Verständnis von Marketing. Beim Inbound geht es vor allem darum, von potenziellen Kunden in dem Moment gefunden zu werden, wenn diese nach etwas suchen, das Sie bedienen. Beim Outbound hingegen tragen Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe heran – auch wenn diese gerade nicht aktiv nach etwas sucht.

Methoden und Kanäle. Inbound- und Outbound-Marketer nutzen verschiedene Kanäle für ihre Kampagnen. Inbound-Leadgenerierung setzt auf Content-Marketing, SEO und bezahlte Suchergebnisse, um Leads anzuziehen. Outbound auf Methoden wie kalte-E-Mail-Akquise, Cold-Calling und Werbung, um potenzielle Leads zu gewinnen.

Zeitspanne und ROI. Im Allgemeinen brauchen Sie beim Inbound-Marketing einen längeren Atem. Wenn Outbound-Marketing dem Jagen ähnelt, dann ist Inbound-Marketing mit dem Säen von Samen vergleichbar.

Bild einer Sonnenblume.

Einer der Vorteile von Outbound ist, dass Sie die Ergebnisse Ihrer Bemühungen relativ schnell einschätzen können (gut oder schlecht). Wenn Sie beispielsweise 100 Unternehmen über Kaltakquise per Telefon kontaktieren oder Geld in Display-Werbekampagnen investieren, bekommen Sie relativ schnell ein Gefühl, wie erfolgreich die Kampagne ist. Das macht es leichter, den Return-on-Investment (ROI) zu messen.

Nicht so beim Inbound-Marketing. Sie können heute einen Blog-Artikel veröffentlichen, aber es kann Monate dauern, bis er bei Google rankt. Doch sobald er es tut, werden die Besucher und Leads sehr wahrscheinlicher von besserer Qualität sein. Sie haben aktiv nach dem gesucht, was Sie anbieten. Das macht sie besonders aufnahmefähig für Ihre Botschaft.

3

Vorteile von Inbound-Marketing

Denken Sie für einen Moment an die aktuelle Informationslandschaft. Sie ist vollkommen übersättigt. Viele Menschen flüchten sich als Gegenbewegung schon in den digitalen Minimalismus .

Wenn der Informations-Topf Ihrer Kunden überläuft, wie gut stehen die Chancen, dass Sie ihre Aufmerksamkeit als Marktschreier unter unzähligen Marktschreiern gewinnen? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Werbung durchdringt?

Das ist der Grund, wieso wir uns bei Userlike auf Inbound-Marketing konzentrieren und wieso es für die meisten Unternehmen Sinn macht, dasselbe zu tun. Sie ernten freiwillige Aufmerksamkeit .

Und auch wenn es länger braucht, Leads mit Inbound-Maßnahmen zu generieren; haben sie es erstmal geschafft, ist der Weg zum zahlenden Kunden in der Regel schneller als beim Outbound.

Als wir Userlike vor zehn Jahren gegründet haben, haben Timoor und ich es zunächst mit der traditionellen Kaltakquise (d.h. Outbound-Marketing) versucht. Unser Prozess war denkbar einfach. Wir haben eine bestimmte Branche gegoogelt (z.B. “Kosmetik-Shops”), ihre Telefonnummern auf der Webseite abgeschrieben und sie nacheinander angerufen.

Timoor und Pascal beim CCW 2012.

Eine weitere gescheiterte Outbound-Taktik: 2012 mischten wir uns unter ahnungslose Messebesucher.

Nach 100 bis 200 vergeblichen Anrufen entschieden wir uns, den Kurs zu ändern. 13 Monate später klopfte allerdings tatsächlich ein nicht ganz so kleiner Beauty-Shop names Douglas an unsere Tür. Live-Chat wurde bei der Drogeriekette zu einem relevanten Thema und wir hatten das Glück, dass sich der Entscheider an uns erinnerte.

Also… ein Erfolg! Trotzdem ist ein Kunde nach über einem Jahr doch eine ziemlich lange Talfahrt mit geringer Ausbeute. Mit der neuen Ausrichtung auf Inbound-Marketing zielten wir darauf ab, dass die Kunden uns finden.

Unternehmen, die nach einer Live-Chat-Software suchen, haben bereits einen Großteil des Entscheidungsprozesses und der internen Absprache abgeschlossen. An diesem Punkt geht es nur noch darum, sie zu überzeugen, dass wir die beste Lösung auf dem Markt sind. Auch heute konvertieren unsere Inbound-Leads 4x schneller als Outbound-Leads.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis. Im Vergleich zum Outbound-Marketing — welches Menschen mit Nachrichten behelligt, die sie nicht brauchen — ist Inbound-Marketing am Ende effektiver, zumindest wenn Sie die nötige Geduld und Disziplin aufbringen.

In Sachen Kosten und ROI sind Inbound-Strategien übrigens auf lange Sicht sogar günstiger. Demand Metric zufolge generiert Content-Marketing 3x mehr Leads und kostet 62% weniger als traditionelles Marketing.

4

Die Phasen im Inbound-Marketing

Wie genau läuft die Leadgenerierung über Inbound-Marketing ab? Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden:

1. Anziehen

Die erste Phase im Inbound-Marketing ist, dass Ihr Unternehmen von potenziellen Kunden gefunden wird.

Cartoon einer Auster.

Diese Personen suchen beispielsweise nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, wie Sie sie bieten. In Inbound-Sprache ausgedrückt, sind diese bereits an der “Interest”-Stufe des AIDA-Modells (Awareness – Interest – Decision – Action) angelangt.

Natürlich ist es besonders wertvoll an diesem Punkt gefunden zu werden. Doch hier tummelt sich auch sehr viel Konkurrenz. Für uns bei Userlike bedeutet das zum Beispiel, dass potenzielle Kunden in dieser Phase nach Keywords wie “Live-Chat-Software” suchen. Organisch für ein solches Keyword zu ranken ist extrem schwer; mithilfe von Google-Anzeigen dafür zu ranken teuer.

Das Schöne am Inbound-Marketing ist, dass Sie auch Kunden erreichen, die sich noch in einer früheren Phase des Funnels befinden – Personen, die noch nicht wissen, dass sie eine Lösung wie Ihre brauchen (“Early Leads”). Dazu erstellen Sie Content, der ihnen mit verwandten Problemstellungen hilft.

Wenn Sie Ihre Kunden kennen, dann wissen Sie, welche Themen sie umtreiben. Eine unserer Zielgruppen von Userlike sind zum Beispiel Online-Marketer. Wir wissen, dass viele von ihnen eine Lösung wie Userlike brauchen, um mehr Leads auf der Website zu generieren.

Also schreiben wir hilfreiche Artikel über dieses Thema für potenzielle Kunden – wie den Artikel, den Sie gerade lesen 🙂 . Wenn Sie einmal die Aufmerksamkeit Ihrer gewünschten Zielgruppe haben, ist es relativ einfach, sie auf Ihre Lösung hinzuweisen.

Die meisten werden allerdings noch nicht bereit sein, jetzt schon etwas von Ihnen zu kaufen. Sie müssen erst noch von der Stufe “Attention” zu “Interest” wechseln und das braucht Zeit. Deshalb macht es Sinn, Personen, die noch weit am Anfang des Funnels stehen, einen alternativen Call-to-Action anzubieten als Hier anmelden oder Jetzt kaufen.

Fangen Sie diese Early Leads, indem Sie zum Beispiel einen Whitepaper-Download, E-Mail-Kurs, Newsletter, etc. anbieten. Personen, die Ihnen auf Social Media folgen (z.B. YouTube-Abonnenten) können auch als Early Leads betrachtet werden – solange sie ein zielgerichtetes System implementieren, um diese Leads von Attention zu Interest hin zur Entscheidung (Action) zu bewegen.

2. Interagieren

Es schließt sich die Phase des Interagierens an, in der Sie die Beziehung zu Ihren Leads pflegen, um Sie weiter entlang des Marketing-Funnels zu bewegen.

Diese Phase beinhaltet typischerweise automatisierte E-Mail-Sequenzen, Webinare und andere Formen der kontinuierlichen Kommunikation. Abgestimmt auf Ihre Marketing-Initiativen können Sie Ihren Leads informative Artikel, Links zu Fallstudien und andere Inhalte senden. Erlaubt ist alles, was ihnen dabei hilft, Ihr Unternehmen, Produkt und/oder Ihre Dienstleistung kennenzulernen.

Eine roter Cap mit der Aufschreift Messaging First

Das ist Ihre Gelegenheit, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen und Überzeugungsarbeit für Ihre Agenda zu leisten.

Bei Userlike sind wir zum Beispiel davon überzeugt, dass Website-Chat und mobiles Messaging die besten Kanäle in der Kundenkommunikation sind. Wir stützen unsere Philosophie auf Studien und kommunizieren sie kontinuierlich in unserem Marketing. Wir erwähnen diese Denkweise also nicht nur in einem Artikel – sie spiegelt sich in unserer gesamten Kommunikation wider.

Wir ermutigen Sie, etwas Ähnliches umzusetzen. Anstatt potenzielle Kunden in uninspirierte E-Mail-Sequenzen zu stecken und auf eine Conversion zu hoffen, nutzen Sie die Interagieren-Phase als Chance, um die Leads weiter über ihr Spezialgebiet zu informieren und deutlich zu machen, wie sich Ihre Marke darin einfügt.

Cover des Buches Building a Story brand.

Wenn Sie das gut machen, konvertieren Sie nicht nur Leads in zahlende Kunden; Sie verwandeln Menschen in Marken-Fürsprecher, die an Ihre Angebote glauben – und herausragende Ergebnisse damit erzielen.

Wenn Sie noch keine durchdachtes “Story” haben, empfehle ich Ihnen das Buch “ StoryBrand: Wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen ” von Donald Miller. Denn letztendlich sind es Geschichten, die die Welt bewegen.

3. Begeistern

Als nächstes ist die Phase der “Begeisterung” an der Reihe. Die Conversion-Rate für Inbound-Leads ist im Allgemeinen höher als für Outbound-Leads. Da Sie Menschen beim Outbound mit Ihrer Botschaft ansprechen, wenn sie nicht danach suchen, ist es ein harter Kampf, sie von Ihrem Wert zu überzeugen.

Inbound-Leads, mit denen Sie bereits in Phase 2 interagiert haben, werden dagegen den Wert Ihres Produkts zu schätzen wissen. Somit geht es in der finalen Phase vor allem darum, aufkommende Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass Ihr Produkt oder Service für ihre spezielle Situation geeignet ist.

Viele Unternehmen wie Villeroy&Boch oder Cyberport setzen in dieser Conversion-Phase unsere Chat-Software Userlike ein. Haben Sie Ihre Leads ausreichend mit Informationen angefüttert, wird sich ein gewisser Prozentsatz für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Zu diesem Zeitpunkt sind sie “warme Leads” und werden wahrscheinlich noch ein paar spezifische Fragen zu Ihren Angeboten haben. Da Live-Chat direkt auf der Website verfügbar ist und einen unkomplizierten, schnellen Kontakt ermöglicht, ist er der perfekte Kanal, um Leads zu gewinnen und sie zu begleiten, bis sie zu Kunden werden.

5

Unsere Methode für erfolgreiches Inbound-Marketing

Nun da wir den Prozess des Inbound-Marketing besprochen haben, wenden wir uns den Möglichkeiten zu, mit denen Sie mehr Leads und Kunden anziehen.

Das sind unsere acht Experten-Tipps für erfolgreiches Inbound-Marketing , die Sie kennen sollten.

1

Hochwertigen Content erstellen, der in Suchen rankt und Leser anzieht

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein entscheidender Bestandteil jeder guten Inbound-Marketing-Strategie. Der beste Weg, um Ihre Sichtbarkeit in Ihrer Zielgruppe zu erhöhen, ist Content zu den Themen anzubieten, nach denen sie suchen.

Deshalb sollte die Erstellung von hochwertigem, SEO-optimiertem Content ein Hauptinstrument Ihres Inbound-Marketing sein.

2

Keyword-Recherche betreiben

Der erste Schritt, um Ihre SEO-Strategie sauber aufzubauen, ist eine fundierte Keyword-Recherche. Es macht keinen Sinn, Content zu produzieren, wenn keiner nach dem Thema oder Keyword sucht, über das Sie schreiben.

Nutzen Sie Tools wie Ahrefs , um Themen herauszufiltern, die es wirklich wert sind. Der Schlüssel ist, Keywords zu finden, die ein ordentliches Suchvolumen verzeichnen, aber nicht allzu heiß umkämpft sind. Das ist ein kniffliger Balance-Akt und es kann durchaus etwas dauern, bis Sie auf relevante Suchbegriffe stoßen.

Bild einer Userlike-Mitarbeiterin die sich Notizen macht.

Bei Userlike nutzen wir Ahrefs, da es damit leicht ist, den Prozess zu steuern. Der Übersichts-Report zeigt das geschätzte monatliche Suchvolumen sowie den Schwierigkeitsgrad des Keywords an, so dass Sie einfach herausfinden können, ob sich der Aufwand für den jeweiligen Suchbegriff lohnt.

3

Erst eigene Gedanken machen

Wenn das Thema erstmal steht, empfehlen viele Content-Creator sich einen Überblick über den bereits vorhandenen Content auf Google zu verschaffen. Diesem Tipp kann ich persönlich nicht zustimmen, denn es ist vermutlich der Hauptgrund, wieso sich so viel durchschnittlicher Content verbreitet.

Bei Userlike verfolgen wir eine andere Taktik. Wir reflektieren stattdessen erstmal selbst bzw. im Team über das Thema. Was wissen wir bereits? Was ist unsere Einstellung dazu? Wenn Sie erstmal gesehen haben, was andere machen, sind Sie bewusst oder unbewusst davon beeinflusst. Dann wird es schwer, mit etwas Besonderem aufzuwarten.

Sven und Pascal die sich Notizen machen.

Content-Brainstorming im Café um die Ecke.

Wir schauen uns daher erst an, was externe Quellen zu dem Thema zu sagen haben, wenn wir unsere eigenen Gedanken sortiert haben. Und statt uns auf eine einfache Google-Suche zu stützen, nutzen wir vertrauensvolle Quellen (z.B. Harvard Business Review oder FAZ).

4

Vorhandenen Content analysieren

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die am besten auf Google rankenden Webseiten und notieren:

  • Wie wird das Keyword aufgegriffen?
  • Wie ist der Content strukturiert?
  • Gibt es Content-Lücken, die Sie mit Ihrem Beitrag schließen können?

5

Einzigartigen, relevanten Content erstellen

Nutzen Sie die Erkenntnisse aus dem vorherigen Schritt, um Herangehensweise, Stil und Struktur Ihres Artikels festzulegen.

Der richtige Textfluss bzw. die Struktur hängt vom Thema ab. Doch als Faustregel gilt, dass die Seiten, die in der Suche am höchsten ranken, gezielt auf die Suchabsicht des Lesers eingehen. Wie gut ein Beitrag die Suchabsicht trifft erkennt Google anhand einer Reihe von Signalen, unter anderem wie lange der Nutzer auf der Seite bleibt und wie schnell er den Zurück-Button klicken, um sich ein alternatives Suchergebnis anzusehen.

Konzentrieren Sie sich daher darauf, Content zu erstellen, der sich an den Bedürfnissen Ihres Publikums orientiert. Sie wollen, dass Besucher auf Ihrer Webseite finden, was sie suchen, so dass sie nirgendwo anders hin müssen.

Das könnte heißen:

  • Einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der alle Fragen des Lesers abdeckt
  • Studien und Daten ansprechend aufzubereiten, um dem Leser neue Erkenntnisse und Verknüpfungen zu veranschaulichen
  • Bilder, Videos und interaktiven Content zu ergänzen, der den Leser dazu motiviert, auf der Seite zu bleiben

6

Einen unwiderstehlichen Lead-Magneten erstellen

Lead-Magnete sind eine weitere wichtige Komponente des Inbound-Marketing. Dabei handelt es sich um Ressourcen, die Ihre Besucher dazu anregen sollen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Sie können beispielsweise in Form von E-Books, Whitepapern, Kursen und Webinaren verpackt werden. Das richtige Format hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe um, um den optimalen Lead-Magnet zu erstellen.

Lead-Magneten, die gut funktionieren, sind solche die:

  1. wesentliche “Pain Points“ der Zielgruppe treffen
  2. in einem Format serviert werden, das die Nutzer anspricht

Sagen wir, Sie sind ein Softwareunternehmen für HR-Tools. Basierend auf Ihrer Datenanalyse wissen Sie, dass Ihre Zielgruppe vor allem mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen hat. Und nach weiterer Recherche stellen Sie fest, dass Ihr Publikum Video-Content bevorzugt.

Mit diesen Infos im Hinterkopf können Sie sich für ein On-Demand-Webinar entscheiden, das Strategien behandelt, um die Fluktuation zu reduzieren.

7

Content über mehrere Kanäle bewerben

Decken Sie alle wichtigen Kanäle ab, wenn Sie Ihren Inbound-Content verbreiten und bewerben. Sie haben viel Arbeit in Ihre Inbound-Kampagnen gesteckt. Investieren Sie daher die nötige Zeit, diese bestmöglich sichtbar zu machen.

Nur weil ein Blogartikel für SEO-Zwecke optimiert wurde, heißt das nicht, dass er nur für die Suche taugt. Sie können denselben Content für andere Plattformen aufbereiten, zum Beispiel mit Bildern für Social Media oder mit Frage-Antwort-Struktur für ein Youtube-Video.

Genauso können Sie Ihren erfolgreichsten Beiträgen mehr Traffic zuspielen, indem Sie sie mit Google Ads bewerben. Da werbliche Suchergebnisse Nutzer ansprechen, die nach einem bestimmten Keyword suchen, helfen sie Ihnen, sich vor dem richtigen Publikum zu platzieren und Ihre Inbound-Leadgewinnung vorantreiben.

8

Leads mit lehrreichem Content versorgen

Leads anzuziehen ist nur der erste Schritt. Sorgen Sie dafür, dass Prozesse in Gang gesetzt werden, die sie zur richtigen Zeit mit Informationen füttern und unterstützen, die Conversion zu steigern.

Ein großer Teil liegt darin, die Daten zu nutzen, die Ihnen über Ihre Leads zur Verfügung stehen. Wer sind sie? Wie haben Sie sie gefunden? Welche Beiträge haben sie konsumiert? Die Antworten auf diese Fragen sollten die Reise Ihrer Inbound-Marketing-Aktivitäten bestimmen. Ein potenzieller Kunde, der eine Fallstudie heruntergeladen hat, ist sehr wahrscheinlich weiter in der Buyer-Journey als jemand, der sich für einen allgemeinen Newsletter angemeldet hat. Je nach Kontext sollten diese Personen auch unterschiedlich angesprochen werden.

Es gibt verschiedene Tools, die Ihnen helfen, das zu tun, beispielsweise Mailchimp oder Campaign Monitor. Mehr Software-Tipps finden Sie in unserem Beitrag “Conversion-Optimierung: Die 37 besten Tools für Ihre Website” .


Inbound-Marketing ist eine Strategie, die jedes Unternehmen in Erwägung ziehen sollte. Richtig gemacht, erlaubt es Ihnen, sich clever vor genau den Menschen zu platzieren, die bereits nach Ihrer Lösung suchen und daher wahrscheinlicher eine gewünschte Handlung wie einen Kauf abschließen werden.

Publié le Catégories Ventes

🔵⚪🔴 Die 37 besten Tools für Ihre Website – Tunnel de Vente


Wir alle wissen, dass es günstiger ist, bestehende Kunden zu binden als neue zu gewinnen. Das gleiche Prinzip gilt für die Besucher Ihrer Website.

Wenn Sie Ihre Conversion-Rate optimieren, erhöhen Sie den Wert Ihrer Website-Besucher. Letztlich kurbeln Sie so das Wachstum Ihres Unternehmens an.

Die Conversion-Rate misst das Verhältnis von Website-Besuchern zu Konversionen . Also die Prozentzahl der Besucher, die eine gewünschte Handlung auf Ihrer Website oder Landingpage ausgeführt haben – das kann zum Beispiel ein Kaufabschluss, eine Anmeldung für eine Testphase oder ein E-Book-Download sein.

Schon kleine Verbesserungen in Ihrer Conversion-Rate können einen großen Unterschied machen. Deshalb lohnt es sich für jedes Unternehmen, in Tools zu investieren, die Ihnen bei der Conversion-Optimierung unter die Arme greifen.

Hier ist unsere Sammlung der besten Tools zur Conversion-Optimierung sortiert anhand der wichtigsten Kategorien:

  1. Landingpage-Baukasten
  2. Website-Analyse
  3. A/B-Testing
  4. Heatmaps
  5. Website-Chat
  6. Chatbots
  7. Besucher-Identifikation
  8. Leadgenerierung
  9. Pop-ups (Exit-Intent)
  10. Feedback
  11. Social Proof
  12. Retargeting

Ihre Landingpages sind der Ort, an dem Conversions stattfinden. Ihr Zweck ist es, Ihre Website-Besucher in Käufer oder Leads zu konvertieren. Daher wird sich bei der Conversion-Optimierung ein großer Teil Ihrer Mühen auf diesen Bereich konzentrieren.

Doch die richtige Mischung an Elementen für Ihre Landingpage zu finden (Text, Bilder, Design) kann zeit- und kostenintensiv sein. Insbesondere, wenn Sie mehrere Landingpages für jede einzelne Kampagne bzw. jedes Ziel erstellen möchten.

Landingpage-Baukästen helfen Ihnen – auch ohne die Hilfe von Entwicklern – überzeugende Landingspages mühelos zu erstellen und herauszufinden, was funktioniert und was verbessert werden muss.

Tools:

Unbounce. Das ultimative und wohl bekannteste Landingpage-Tool. Die Drag-and-Drop-Funktionalität bedeutet, dass jeder mit nur wenigen Klicks eine Landingpage erstellen kann. Da Unbounce nach dem Prinzip What You See Is What You Get funktioniert, können Sie die Seiten genau so betrachten, wie ein Besucher. Bedeutet: Es gibt kein Vor und Zurück, nur um herauszufinden, ob die Wirkung stimmt.

Ist Ihre Landingpage erstmal live, nutzt Unbounce die Macht von KI für die Funktion Smart Traffic. Indem jedes Attribut Ihrer Besucher analysiert wird (Endgerät, Ort, Traffic-Quelle), werden sie zu derjenigen Landingpage-Version gesendet, die am Relevantesten für sie ist.

screenshot des Landingpage-Builders von Unbounce

Der Landingpage-Builder von Unbounce

Mailchimp. Längst ein bekannter Name im E-Mail-Marketing. Doch viele wissen nicht, dass man mit Mailchimp auch Landingpages erstellen kann.

Im Sinne seines ursprünglichen Zwecks stellt Mailchimps Landingpage-Baukasten Templates zur Verfügung, die darauf ausgelegt sind E-Mail-Adressen einzusammeln. Die Software ist intuitiv aufgebaut und sollten Sie doch mal feststecken, gibt es zahlreiche Troubleshooting-Ressourcen.

Leadpages. Mit hunderten an verfügbaren Templates macht es Leadpages leicht, die perfekte Landingpage zu erstellen. Und weil alle Seiten, die mit Leadpages gebaut werden, responsiv sind, sehen sie immer gut aus, egal auf welchem Endgerät sie aufgerufen werden.

Um es Ihren Besuchern so leicht wie möglich zu machen auf Ihrer Seite zu konvertieren, können Sie entweder eine separate Checkout-Seite erstellen oder eine Landingpage, die Bezahlmodalitäten integriert.

ein Landingpage-Template von Leadpages

Leadpages enthält eine Pop-up-Funktion names “Leadbox”, die sich entweder automatisch oder anhand des Verhaltens des Besuchers aktiviert.

Sie haben vermutlich jeden Monat hunderte oder tausende von Besuchern auf Ihrer Seite. Doch ohne ein Verständnis dafür, wie sich diese Besucher auf Ihrer Website verhalten, tappen Sie im Dunkeln, was die Conversion-Optimierung betrifft. Hier kommen Web-Analytics ins Spiel.

Indem Sie das Verhalten Ihrer Nutzer tracken, erhalten Sie Einsichten in die demografische Struktur Ihrer Besucher, wie sie auf Ihre Seite gestoßen sind, was sie tun, wenn sie erstmal da sind und vieles mehr.

Google Analytics ist hier für die meisten das Tool der Wahl. Es kostet nichts und hält detaillierte Informationen über Ihre Besucher parat. Es gibt aber einige Alternativen, die intuitiver, sicherer in punkto Datenschutz und für einige Anwendungsfälle besser geeignet sind.

Tools:

Kissmetrics. Diese Lösung trackt jede Interaktion, die ein Besucher mit Ihrem Unternehmen erlebt und verknüpft diese anonymen Aktivitäten, sobald er zum Kunden wird. Das erlaubt Ihnen die Entscheidungen zu verstehen, die letztendlich zur Konvertierung führen – noch besser als das mit Google Analytics möglich ist.

Amplitude. Mit Amplitude können Sie tiefergehende Analysen zu den “Conversion-Treibern” vornehmen, um zu verstehen, wieso Besucher nach einer bestimmten Interaktion konvertieren oder eben auch nicht. Wenn Sie den Funnel einmal implementiert haben, können Sie alle Aktionen, die ein Besucher vor der Konvertierung oder dem Abbruch des Funnels ausführt, einsehen und sortieren.

ein Amplitude-Funnel

Mixpanel. Mixpanel trackt die Interaktion mit Ihrer Webseite oder Ihrem Produkt, so dass Sie einen ganzheitlichen Blick auf die Customer Journey werfen können. Das bedeutet, dass Sie sehen, inwiefern sich zum Beispiel Besucher, die Sie über Social Media gefunden haben, anders verhalten als Besucher, die über bezahlte Werbung angesprochen wurden. Sie können auch Funnel erstellen, die auf dem Verhalten Ihrer Besucher basieren, den Seiten, die sie besuchen oder jeden anderen für Sie relevanten Schritt in der Customer Journey.

Bild vom Mixpanel-Dashboard

Heap. Mit seinem “Alles-Messen”-Ansatz trackt Heap jeden Klick, Tap oder Swipe auf Ihrer Webseite. Um Ihnen zu helfen, diesen Wust an Daten zu organisieren, bietet Heap Data-Governance-Funktionen, wie rollen- und projektbezogene Zugänge und Befugnisse, Event-Kategorien und Anmerkungen.

Bild des Heap-Dashboards

Praktisch jedes Element Ihrer Webseite kann Einfluss auf Ihre Conversions haben – Texte, Design, Bilder, Videos, alles. Um herauszufinden, welche Elemente am besten funktionieren, macht es Sinn, A/B-Tests durchzuführen. Indem Sie verschiedene Varianten der Landingpage gegeneinander antreten lassen, nehmen Sie mit A/B-Testing den Zufallsfaktor aus der Conversion-Optimierung.

Je nach Ziel und/oder der Höhe Ihres Traffics, gibt es drei verschiedene Arten von A/B-Tests, die Sie durchführen können:

Einfaches A/B-Testing. In seiner einfachsten Form erlaubt Ihnen A/B-Testing, zwei Versionen einer Webseite zu testen. So sehen Sie, welche Variante mehr Conversions einfährt. Weil Sie dabei immer nur ein Element nach dem anderen ins Visier nehmen, ist das einfache A/B-Testing ideal für kleine Unternehmen oder Webseiten mit relativ wenig Traffic.

Multivariates Testing. Hier werden eine Vielzahl von Elementen gleichzeitig getestet, wodurch das sequentielle A/B-Testen überflüssig wird. Da Sie eine nicht unwesentliche Menge an Traffic brauchen, um valide Aussagen abzuleiten, ist das multivariate Testing vor allem für größere Webseiten bzw. Unternehmen geeignet.

Mehrarmiger-Bandit-Testing. Der mehrarmige-Bandit-Ansatz erlaubt Ihnen auf dynamische Weise mehr Traffic zu derjenigen Version zu leiten, die besser performt und weniger Traffic zu der conversion-ärmeren Version. Da Sie die Conversion schon während des Tests maximieren, entstehen weniger Kosten durch vertane Chancen, die suboptimale Landingpages im Test unweigerlich verursachen.

Bild von einem Oktopus

Tools:

AB Tasty. Das Tool von AB Tasty erlaubt Ihnen, A/B-Test, multivariate Tests sowie Funneltests durchzuführen, bei denen verschiedene Seiten innerhalb des Sales Funnel getestet werden.

Die Faktoren, welche die Tests triggern, definieren Sie individuell: URL, Geolocation, Demografie, etc. Um zu vermeiden, dass Sie Geld aus dem Fenster werfen, vergibt AB Tasty für jeden Test eine statistische Zuverlässigkeitsrate so dass Sie schon vor Testbeginn wissen, ob Sie genug Daten für valide Testergebnisse haben.

Optimizely. Ideal für größere Webseiten erlaubt das Web -Experimentierungs-Tool von Optimizely, für eine differenzierte Conversion-Optimierung Webseiten in spezifischen Marktsegmenten zu testen (Alter, Ort und Plattform).

Im Gegensatz zu anderen Tools, können Sie so viele Conversion-Ziele (Seitenaufrufe, Klicks, etc.) einrichten, wie Sie möchten. Und weil Optimizely Unique Visitors trackt, machen Sie nicht den Fehler, den gleichen Besucher oder die gleiche Conversion doppelt zu zählen.

Bild der Optimizely Werbung

Convertize. Basierend auf dem mehramigen-Bandit-Prinzip, ermöglicht Convertize Ihre Webseite zu testen, während sie gleichzeitig auf Conversions optimiert wird. Dazu kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der unmittelbar auf das Besucherverhalten reagiert.

Kissmetrics. In Verbindung mit Hubspot gibt Ihnen Kissmetrics alles was Sie benötigen, um A/B-Tests zu starten, einschließlich ein A/B-Tracking-Template, einen How-To-Guide und einen statischen Signifikanz-Rechner, der Ihnen hilft zu ermitteln, wann der Test beendet werden sollte.

Wäre es nicht praktisch, auf einen Blick zu sehen, was Ihre Besucher tun, ohne sich dafür durch Unmengen an Daten zu kämpfen? Heatmaps erlauben Ihnen genau das zu tun.

Heatmaps basieren auf Daten, welche die Tools auf Ihrer Webseite sammeln und in Karten oder Bilder umwandeln. Durch die visuelle Darstellung sehen Sie schnell, welche Bereiche Ihrer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erhalten und ob sich das mit Ihren Absichten deckt.

Tools:

Hotjar. Hotjar bietet verschiedene Heatmap-Typen, die Ihnen helfen zu verstehen, wie sich Besucher auf Ihrer Seite bewegen und durchklicken. Die Software trackt sowohl Desktop- als auch mobile Sitzungen, so dass Sie die Verhaltensunterschiede auf verschiedenen Plattformen sehen können.

Andere hilfreiche Feature sind:

  • Session Recordings: Gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Seite mit den Augen Ihrer Besucher zu betrachten und zu verstehen, wie sich echte Nutzer wirklich verhalten.
  • Feedback-Umfragen: Ermöglicht es Ihnen, Ihre Besucher zu fragen, wieso sie bestimmte Aktionen ausgeführt haben (oder auch nicht)
Hotjar’s heatmap

Hotjars Heatmap

Crazyegg. Ähnlich wie Hotjar gibt Ihnen Crazyegg eine visuelle Darstellung darüber, wo Ihre Besucher Ihre Seite anklicken. Das funktioniert anhand einens Screenshot von Ihrer URL, das Registrieren aller Links dieser Seite und der Übersetzung der Daten in Form einer Heatmap Ihrer Webseite.

Andere nützliche Funktionen sind:

  • Scroll Map Report: Zeigt, wie weit runter Ihre Besucher scrollen.
  • Confetti: Lässt Sie mit “Stecknadel-Genauigkeit” bestimmen, wo Besucher auf Ihrer Seite klicken.
Crazyeggs confetti map

Crazyeggs Confetti Map

Einer der natürlichsten Wege, Ihre Conversion-Rate zu steigern, ist Ihren Website-Besuchern einen Live-Chat anzubieten.

Eine aufgeräumte, klare Website mit nicht zu viel Text ist ein Schlüsselfaktor für Conversions. Allerdings entsteht durch das schlanke Design häufig ein Informationsdefizit, das viele Fragen offen lässt. Ein unscheinbarer Chat-Button, der Besucher darauf hinweist, dass Hilfe nur einen Klick entfernt ist, hat deshalb großen Einfluss auf Ihre Conversion-Rate.

Tools:

Userlike. Wir empfehlen (natürlich 😉 ) unsere eigene Software, die Ihnen alle Vorteile von Live-Chat bietet. Inklusive Funktionen wie intelligentes Routing, Nachrichtenvorlagen und vieles mehr, von denen sowohl Ihr Kundensupport als auch Ihr Verkaufsteam profitieren.

Userlike bietet darüber hinaus Anbindungen zu Messaging-Apps wie WhatsApp , Facebook Messenger, Threema und SMS an. So bleiben Sie mit Ihren Website-Besuchern auch dann verbunden, wenn sie Ihre Seite verlassen. Es gibt eine Gratis-Version und verschiedene nach Funktionsumfang gestaffelte Bezahlpakete für größere Unternehmen.

Bild von einem Userlike-Chat-Widget

Tawk.to. Tawk.to bietet ein integriertes Ticketing-System, eine individualisierbare Wissensdatenbank, ein zubuchbares Chat-Team und mehr. Eine besondere Funktion ist, dass es keine Begrenzung für die Anzahl an Chat-Agenten oder Widgets gibt, die hinzugefügt werden können.

Das Tool ist kostenlos und daher eine gute Option für kleine und Ein-Personen-Unternehmen, die Live-Chat ausprobieren wollen.

Chatbots sind ein vielseitiges Automations-Tool. Sie automatisieren die Leadgewinnung, übernehmen einfache Supportanfragen und helfen, Warenkorbabbrüche zu vermeiden.

Einen Lead zu generieren und ihn durch den Sales-Funnel zu bewegen, ist ein zeitintensiver Prozess. Chatbots können diesen beschleunigen und Conversions steigern.

Userlike. Hier haben Sie neben Live-Chat auch die Option, einen Chatbot zu verbinden. Entweder bauen Sie Ihren Bot mithilfe der Logic-Chatbot-Funktion von Grund auf neu oder Sie verknüpfen einen Drittanbieter-Bot über die API. Sie können den Chatbot sowohl im Live-Chat auf Ihrer Website einbinden als auch in mit Userlike verbundenen Messaging-Apps wie WhatsApp .

moin.ai. Der moin.ai-Chatbot verspricht, die Conversion-Rate um bis zu 38% zu steigern. Durch künstliche Intelligenz erkennt der Chatbot Intentionen und kann selbstständig Themen vorschlagen.

OMQ. Der OMQ-Chatbot ist eine selbstlernende KI-basierte Lösung, die darauf abzielt den Kundenservice zu automatisieren. Indem Sie den Chatbot mit der zentralen Wissensdatenbank von OMQ verbinden, versteht und analysiert der Chatbot die Kunden-Intentionen und wählt die richtigen Antwort.

Darüber hinaus lässt sich OMQ nahtlos mit Userlike verbinden , so dass Sie die Unterhaltung auf beliebten Messenger-Kanälen (WhatsApp, Facebook Messenger, SMS) fortsetzen oder die Unterhaltung an einen menschlichen Servicemitarbeiter weiterleiten können.

Bild des Help Centers der OMQ Website

Unternehmen setzen Besucher-Identifikations-Software ein, um Besucherprofile zu erstellen. Diese geben Aufschluss darüber, wie Besucher am besten in Leads oder Kunden konvertiert werden können.

Insbesondere B2B-Unternehmen profitieren davon, ihre Besuchergruppen zu identifizieren und anonyme Interessenten in qualifizierte Leads zu verwandeln. Identifikations-Tools für die Conversion-Optimierung sind nicht in der Lage, einzelne Personen zu identifizieren. Doch sie stellen Ihnen relevante Account-bezogene Informationen bereit, etwa den Unternehmensnamen oder die Website-URL. So können Sie potenzielle Kunden gezielt ansprechen.

Tools:

Leadfeeder. Indem Daten von Google Analytics mit IP-Adressdaten kombiniert werden, gibt Ihnen Leadfeeder mithilfe Account-Level-Besucheridentifikation einen tieferen Einblick, wer Ihre Webseite besucht. Damit Sie nur hochqualifizierte Leads generieren, durchkämmt die Software jede Liste auf Bots, Internetprovider und anderen minderwertigen Traffic.

Darüber hinaus können Sie Leadfeeder mit beliebten CRMs wie Salesforce und Pipedrive verbinden, um Ihre Kundendatenbank automatisch mit identifizierten Leads zu speisen.

screenshot der leadfeeder website

ZoomInfo. ZoomInfos WebSights enthüllt die Besucherdaten in Echtzeit, so dass Sie sofort damit arbeiten können. Werten Sie Ihre Leads in Abhängigkeit zu den Kundenprofil-Einstellungen mit Google Analytics oder ZoomInfos fortschrittlicher Suchfunktion aus.

Mit der Workflows-Funktion werden Prozesse für kategorisierte Leads automatisiert, beispielsweise so: “wenn Besucher Preise-Seite öffnet, erstelle Kontakt in Salesforce.”

Studien zeigen, dass 92% der Besucher beim ersten Website-Besuch keinen Kauf tätigen. Das ist ein Hinweis darauf, dass sie mehr Informationen brauchen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Eine Möglichkeit, Leads durch den Sales-Funnel zu navigieren, ist das Sammeln von E-Mail-Adressen, So können Sie ihnen relevante Informationen und Updates zu Ihrem Produkt zukommen lassen und die Beziehung subtil aufbauen.

Leads zu sammeln gibt Ihnen die Chance, Interessenten zu schulen, Vertrauen aufzubauen und sie letztlich zu konvertieren.

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, um an Website-Leads zu kommen. Wir konzentrieren uns hier auf Tools zur Erstellung von Web-Formularen und Pop-ups, da es die beliebtesten Methoden sind.

Tools:

Growform. Growform ermöglicht Ihnen, schnell und unkompliziert mehrstufige Formulare zu erstellen. Diese konvertieren in der Regel besser als lange Formulare – so gewinnen Sie mehr Leads bei gleichen Werbeausgaben. Das Tool ist mit Zapier verknüpft, Sie können Ihre Formulare daher mit so gut wie allem verbinden.

WuFoo. Wie die Schwesterfirma SurveyMonkey , ist auch WuFoo auf Umfragen spezialisiert. Sie können ein bestehendes Templates anpassen oder ein eigenes erstellen. Fügen Sie ein Logo und andere Designelemente hinzu und legen Sie sofort los.

Links zu Umfrage-Formularen können auf Ihrer Webseite per Copy-Paste oder per E-Mail und Social Media mit einem Klick geteilt werden.

screenshot des Sales Lead Formulars von WuFoo

Mailchimp . Als einer der beliebtesten E-Mail-Marketing-Anbieter der Welt, hilft Ihnen Mailchimp beim Wachstum Ihrer E-Mail-Liste. Erstellen Sie individuelle Pop-up-Formulare und binden Sie diese auf Ihrer Website ein.

Mit der “Einstellungszentrum”-Funktion können Kontakte ihre Profilinformationen anpassen und Interessen hinzufügen, so dass sie nur noch relevanten, auf sie zugeschnittenen Content erhalten. Formulare gibt es in verschiedenen Formaten, angepasst an Ihre Bedürfnisse und sie funktionieren sowohl auf Desktop- als auch mobilen Geräten.

Sumo List Builder . Das WordPress-Plugin Sumo List Builder erinnert Ihre Website-Besucher daran, in Aktion zu treten. Wie beim Live-Chat, können Sie Ihr Popup so einstellen, dass es nur für sehr aktive Besucher erscheint oder zum Beispiel immer, wenn ein Nutzer die Seite verlassen möchte.

Im Gegensatz zu anderen E-Mail-Sammel-Tools, müssen Sie ein Kampagnenziel festlegen (E-Mails sammeln, Subscriber für Push-Notifikationen sammeln, etc.), bevor Sie den List-Builder starten können. Je nach ausgewähltem Ziel ändern sich die nachfolgenden Schritte.

screenshot der sumo website

Für E-Commerce-Seiten sind Warenkorbabbrüche eine der größten Hürden. Viele Kunden sehen sich eine Weile um und legen sogar Produkte in den Warenkorb – nur um die Sitzung ohne Kauf zu beenden..

Sogenannte “Exit-Intent”-Tools messen die Mausbewegung eines Besuchers in Echtzeit. Sobald dieser versucht, die Seite unverrichteter Dinge zu verlassen, erscheint ein Pop-up. Die Idee ist, Ihre Besucher durch ein relevantes Angebot zum Bleiben zu motivieren, beispielsweise eine zeitlich begrenzte Aktion, einen Rabattcode oder einen “Lead Bait” (Whitepaper, E-Book, etc.).

Tools:

OptInMonster. Auf OptInMonster können Sie Pop-ups nutzen, um E-Mail-Adresse zu sammeln oder Besucher mit einem Rabattangebot zum Bleiben anregen. Pop-ups gibt es in einer Vielzahl an Formen, darunter Slide-ins, Overlays und Full-Screen-Mats. Die Pop-ups sind für Desktop und Mobilgeräte gleichermaßen geeignet.

OptInMonster hat sogar einen ausführlichen Blogpost darüber geschrieben, wie Sie Exit-Intent-Pop-ups kreativ einsetzen können.

Omniconvert. Omniconvert hilft Ihnen, Exit-Pop-ups spielend leicht zu erstellen. Wählen Sie eines der neun Templates aus oder erstellen Sie Ihr eigenes im Template-Editor. Um sicherzugehen, dass Sie das perfekte Pop-up ausgewählt haben, können Sie zwei Versionen gleichzeitig testen.

Neben Pop-ups bietet Ihnen Omniconvert die Option, dynamischen Text zu Ihrer Website hinzuzufügen, so dass Sie den angezeigten Content personalisieren können. Zum Beispiel könnten Sie Besucher an ein bestimmtes Produkt erinnern, dass sie bei einem vorherigen Besuch ins Auge gefasst haben oder Dringlichkeit vermitteln, indem Sie anzeigen, wie viele Besucher das Produkt bereits gekauft haben.

Pinterests exit popup Beispiel

Ihre Website ist Ihr Online-Schaufenster und entscheidet zu großen Teilen über den Erfolg Ihres Unternehmens. Was aber, wenn Ihre Website nicht in dem Maße zu Conversions führt, wie Sie erwarten? Sie können entweder alles ändern, was Ihnen nicht gefällt oder Sie richten sich direkt an die Quelle der Weisheit: Ihre Besucher.

Website-Feedback kann Sie auf Elemente hinweisen, die Nutzer verwirrend finden und Aufschluss darüber geben, welche Verbesserungen am Inhalt oder Produkt notwendig sind.

Einige der gängigsten Website-Feedback-Tools sind:

  • Pop-up-Umfragen: Besucher müssen entweder antworten oder das Fenster zu schließen, bevor sie fortfahren können
  • On-site-Umfragen: Pop-up am unteren Bildschirmrand (wie Live-Chat)
  • Feedback-Widgets: Besucher bewerten ihre Erfahrung, gewöhnlich mit Sternerating oder Smileys

Tools:

SurveyMonkey. SurveyMonkeys Website-Collector macht es Ihnen leicht, Umfragen in Ihre Website einzubetten.

Sie können sich aussuchen, ob Sie Ihre Umfrage in den Rest der Webseite integrieren möchten oder sie als Pop-up in einem neuen Fenster anzeigen. Cookies stellen sicher, dass der gleiche Besucher nicht nochmal gefragt wird, an der Umfrage teilzunehmen.

SurveyMonkeys Website Collector

Usersnap. Als umfangreiches Kundenfeedback-Tool bietet Usersnap Funktionen, um skalenbasiertes Feedback via Sternebewertung, Daumen hoch/runter oder Emoji zu sammeln. Besucher können auch Screenshots von Ihrer Seite machen und Bereiche mit Kommentarboxen, Pfeilen oder Zeichnungen versehen.

Eine Usersnap-Übersicht

Social Proof (auf deutsch: “soziale Bewährtheit”) ist ein Phänomen, bei dem Menschen ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Meinung annehmen, weil es andere auch tun.

In der Welt des E-Commerce haben sich Produktbewertungen zu einem der stärksten Tools für Social Proof entwickelt. Nur selten tätigen Shopper einen Kauf ab, ohne Seiten wie Amazon, Google oder Trusted Shops zu konsultieren.

Beim Online-Shopping können Konsumenten die Produkte weder fühlen, sehen, riechen oder anprobieren. Social Proof dient der Bestätigung, dass sie die richtige Entscheidung treffen.

Andere Formen des Social Proof beinhalten Kunden-Testimonials, Experten-Zuspruch, VIP-/Influencer-Empfehlungen, das Social-Media-Following oder Backlinks.

All das aufzubauen kann sehr lange dauern. Mit Social-Proof-Tools können Sie schnell eine soziale Untermauerung schaffen, die Sie brauchen, um Conversions zu steigern.

Tools:

TrustPulse. TrustPulse verleiht Ihrem Unternehmen mehr Glaubwürdigkeit, indem Sie Besuchern zeigen, was andere auf Ihrer Seite tun. Das können Aktionen sein wie Käufe, Downloads oder die Übermittlung eines Umfrage-Formulars.

TrustPulse spielt auch mit dem FOMO-Gefühl, unserer Angst, etwas zu verpassen.“On-Fire”-Benachrichtigungen zeigen, welche Handlung andere Besucher in einem bestimmten Zeitabschnitt ausgeführt haben.

Proof. Proofs Pulse-Funktion ermöglicht das Senden von Push-Notifikationen an Ihre Besucher, um sie über aktuelle Conversions auf Ihrer Seite in Kenntnis zu setzen. Legen Sie fest, wann Daten gesammelt werden sollen, zum Beispiel “nach Anzahl X Conversions an einem Tag”, “in der letzten Woche” oder “den letzten drei Monaten”.

Die Software bietet mehrsprachigen Support, so dass Sie auch Ihre internationalen Kunden mit Proof versorgen können.

eine von Proof verifizierte Landingpage

Von Proof verifizierte Landingpage

Retargeting ist eine effektive Strategie für Online-Anzeigen. Besucher Ihrer Website werden mit Cookies markiert, so dass Sie ihnen später personalisierte Anzeigen ausspielen können. Wie eine bekannte Marketing-Regel erklärt, braucht es durchschnittlich sieben Interaktionen bevor es zu einem Kaufabschluss kommt. Mit Retargeting stellen Sie sicher, dass Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung bei Ihren Kunden frisch im Gedächtnis bleibt.

Tools:

Google Ads Remarketing. Retargeting in Google Ads besteht aus der Anzeige von Werbung während der Browsernutzung. Sie erscheint beispielsweise auf Webseiten oder während eines YouTube-Videos.

Das funktioniert mit dem Google Remarketing Tag , den Sie auf Ihrer Website hinzufügen können. Wurden Besucher in Ihrem Google-Ads-Account per Browser-Cookies zur Remarketing-Liste hinzugefügt, wird Google ihnen gezielt Werbung anzeigen; entweder im Search Network (in Suchmaschinen-Ergebnissen) oder über das Display Network hinweg (Ein Partner-Netzwerk von Google mit mehr als 2 Millionen Seiten).

Facebook Retargeting. Funktioniert ähnlich wie Google Remarketing, mit dem Unterschied, dass Ihre Werbeanzeigen Facebook-weit angezeigt werden.

Wenn jemand Ihre Website besucht und eine Aktion ausführt (zum Beispiel einen Link anklickt), wird der Facebook Pixel getriggert, den Sie auf Ihrer Webseite eingebunden haben. Sie können den Besucher dann durch die Custom-Audience -Funktion wieder erreichen, die Ihnen erlaubt Leute zu finden, die auf Facebook Interesse an Ihrem Unternehmen bekundet haben..

Instagram. Da Instagram zu Facebook gehört, können Sie den gleichen Schritten folgen, wie beim Facebook-Retargeting. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Sie Ihren Instagram-Account mit Ihrem Facebook-Ads-Konto verknüpfen und Instagram als Plattform wählen, wenn Sie eine Kampagne erstellen.

Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung für Retargeting mit Facebook und Instagram .

Bild zeigt Retargeting mit Facebook und Instagram

Twitter Retargeting. Retargeting funktioniert auch mit Twitter-Nutzern, die entweder Ihre Website besucht, Ihre App heruntergeladen oder Ihren Newsletter abonniert haben.

Twitter-Retargeting funktioniert durch passende Browser-Cookie-IDs oder verschlüsselte E-Mail-Adressen von Mailing-Listen an Twitter-Accounts. Wenn Nutzer Twitter besuchen, werden sie auf der Liste der benutzerdefinierte Zielgruppen hinzugefügt, die Sie in Ihrem Twitter-Account erstellt haben.

LinkedIn Retargeting. Auf LinkedIn steuert der Insight Tag Ihre Conversions. Für optimale Ergebnisse empfiehlt LinkedIn, dass Sie das Snippet in den Footer jeder Webseite setzen. Sie können den Tag selbst installieren oder implementieren ihn mit einem Tag-Manager wie Google Tag Manager , Adobe Dynamic Tag Management , oder Telium iQ .

Wie bei den oben genannten Social-Media-Plattformen können Sie dann eine Zielgruppe erstellen, zu der die Besucher hinzugefügt werden. Sobald Ihre Zielgruppe 300 Besucher umfasst, können Sie Kampagnen-Targeting starten.

Bild zeigt das Retargeting mit linkedin

Conversion-Optimierung leicht gemacht

Oft sind es die kleinen Fragen, die Ihre Besucher vom Konvertieren abhalten. Vielleicht sind die Lieferkosten unklar oder Produkt-Funktionen bedürfen weiterer Erklärung. Mit einem Website-Chat räumen Sie Zweifel schnell aus dem Weg und optimieren so Ihre Conversions nachhaltig.

Wenn Sie nach einer ganzheitlichen Chat-Software suchen, um digitalen Vertrieb und Service auf verschiedenen Kanälen anzubieten, melden Sie sich für unsere 14-tägige Gratis-Testphase an und testen Sie Userlike.



Publié le Catégories Ventes